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20.04.2009, 22:07

Überblick: Mainz lässt Punkte liegen - Club springt auf zwei

Lautern lässt Federn

1860 München und Kaiserslautern trennten sich in einer dramatischen Partie remis. Nürnberg nutzte am Sonntag die Gunst der Stunde - Mainz ließ gegen Ahlen Punkte liegen - und steuert mit dem fünften Sieg in Serie den Aufstieg an. Aber auch die Konkurrenten ließen am Sonntag nichts anbrennen. Sowohl Freiburg (gegen Ingolstadt) als auch Fürth (beim SVWW) wackelten zwar gehörig, doch am Ende reichte es für beide.

Dribbling: 1860 Münchens Aigner zwischen Lauterns Dick (li.) und Amedick.
Dribbling: 1860 Münchens Aigner zwischen Lauterns Dick (li.) und Amedick.
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Der TSV 1860 München und der 1. FC Kaiserslautern trennten sich zum Abschluss des 28. Spieltags in einer intensiven und hart umkämpften Partie nicht unverdient remis, wenn auch beide Teams genug Chancen hatten, das Spiel für sich zu entscheiden. Damit hielten beide Serien. Die Löwen sind nun seit fünf Partien ohne Sieg. Lautern dagegen blickt auf fünf Spiele ohne Niederlage zurück, büßte aber wichtige Punkte im Kampf um den Aufstieg ein.

Der TSV 1860 begann stark und ging durch einen herrlichen Freistoß früh in Führung. Die Lauterer waren nur kurz geschockt, kämpften sich im weiteren Spielverlauf zurück und kamen schließlich noch vor der Pause zum verdienten Ausgleich. Nach dem Seitenwechsel hatte Lautern über weite Strecken ein optisches Übergewicht, die "Löwen" blieben aber stets gefährlich und hatten sogar die Mehrzahl an hochkarätigen Möglichkeiten. Kurz vor Schluss überschlugen sich die Ereignisse, scheiterte Dzaka mit einem Strafstoß an Hofmann und wurde den "Löwen" ein "Wembley-Tor" nicht anerkannt, obwohl der Ball wohl drin war!

Favoritensiege am Sonntag

1. FC Nürnberg: Pascal Bieler
Löste den Knoten: Pascal Bieler brachte den Club mit seinem ersten Saisontor in Front.
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Am Sonntagnachmittag (14 Uhr) empfing Spitzenreiter Freiburg den FC Ingolstadt und ließ zunächst keine Zweifel aufkommen. Zwei frühe Tore brachten die Breisgauer bereits in der Anfangsphase in die Spur. Vor allem Schuster zeigte sich einmal mehr glänzend gelaunt. Erst machte er's per Freistoß alleine, dann legte er für Idrissou auf. Doch nach dem Wechsel kam Ingolstadt durch einen umstrittenen Foulelfmeter nochmal ran und glich später sogar aus. Doch Banovic sorgte letztlich für den verdienten 3:2-Erfolg.

Eigentlich waren die Vorzeichen klar. Nürnberg hat bei vier Siegen in Folge kräftig Selbstbewusstsein getankt und St. Pauli reiste mit dem letzten Aufgebot an. Doch die Oenning-Elf agierte zunächst einfallslos und die Hamburger hatten die besseren Chancen. Schulz knallte das Leder an die Unterkante der Latte und Ebbers erzielte ein Abseitsstor. Doch Bieler ließ im ausverkauftem Stadion die Fans jubeln, als er vor der Pause zur Führung einköpfte. Nach der Pause stiegen die Temperaturen auf dem Platz und Eger und Boakye mussten mit Platzverweisen vorzeitig das Feld verlassen. Ganz cool blieb dagegen Mintal, der mit seinem 13. Saisontor für die Franken alles klar machte. Der fünfte Erfolg in Serie wird mit dem zweiten Platz in der Tabelle belohnt.

Schwache Fürther siegen

Die SpVgg Greuther Fürth hatte zuletzt den Faden verloren. Präsentierten sich die Franken zu Beginn der Rückserie bärenstark, mussten sie in den letzten vier Spielen drei Niederlagen quittieren. Doch der Beginn bei Wehen Wiesbaden ließ hoffen. Zunächst verschoss Nehrig zwar noch einen Strafstoß, aber Cidimar sorgte dennoch für die Führung. Nach dem Wechsel geriet die Möhlmann-Elf aber arg in Bedrängnis und hatte mehr Glück als Verstand. Zunächst wurde ein Treffer von Orahovac wegen angeblichen Abseits nicht gegeben. Wenig später zappelte der Ball erneut im Netz. Doch wieder hatte der Schiedsrichter etwas dagegen. Die Fürther zitterten sich über die Ziellinie und sind jetzt punktgleich mit Mainz (48). Für Wehen Wiesbaden ist die Lage bereits fast aussichtslos.

Der MSV Duisburg verabschiedet sich indes vorerst aus dem Aufstiegsrennen. Nach der 3:2-Niederlage gegen Koblenz rutschen die Zebras ab. Dagegen feiert Koblenz einen wichtigen Dreier und verschaffte sich Luft im Abstiegskampf.

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Aachen meldet sich zurück

Mit Alemannia Aachen und dem FSV Frankfurt trafen sich zwei Aufsteiger der letzten Wochen. Die Alemannen gewannen ihre letzten drei Partien am Stück und ließen die vierte folgen. Nach einer hektischen Anfangsphase hatte Aachen mehr vom Spiel, nutzte die Chancen aber nicht. Erst nach der Pause gelang die Führung. Und gerade als die Alemannen zu wackeln begannen, besiegelte Lehmann mit einem Fernschuss den Erfolg. Damit darf Aachen zumindest wieder vom Relegationsplatz träumen, der nur noch drei Punkte entfernt ist, weil Mainz Punkte liegen ließ.

Freitag: Mainz patzt erneut

Mainz 05 kommt am heimischen Bruchweg nämlich einfach nicht in die Gänge. Gegen Rot-Weiss Ahlen kam die hochüberlegene Andersen-Elf trotz zahlreicher Chancen - in der Schlussphase traf Bancé noch die Latte - nicht über ein 0:0 hinaus und blieb damit zuhause zum vierten Mal in Folge ohne Sieg. Ahlen kam im ganzen Spiel nur dreimal gefährlich vors Tor, vergab dabei aber jeweils die Möglichkeit, den Spielverlauf auf den Kopf zu stellen. Dennoch durfte sich Coach Stefan Emmerling zu seinem Debüt über einen Punkt am Bruchweg freuen, wo bei den Gastgebern nach Spielschluss wieder einmal die Ratlosigkeit regierte.

Rostock zieht an Osnabrück vorbei

Rostocks Enrico Kern bejubelt sein Tor zum 3:1
Alles klar: Rostocks Enrico Kern bejubelt seinen Treffer zum 3:1.
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Der FC Hansa befindet sich weiter im Aufwind. Die Rostocker blieben auch im fünften Spiel unter Coach Andreas Zachhuber ungeschlagen und kletterten durch den dritten Sieg in Folge aus der Abstiegszone. Beim 3:1 gegen Oberhausen profitierten Fillinger und Schindler bei ihren Treffern von Patzern von RWO-Keeper Pirson. Kern machte nach dem Wechsel alles klar.

Des einen Freud', des anderen Leid. Der VfL Osnabrück findet sich seit Freitagabend auf dem Relegationsplatz wieder. Beim FC Augsburg, bei dem Trainer Jos Luhukay ein erfolgreiches Debüt feierte, gingen die Niedersachsen mit 0:3 baden. Thurk erzielte zwei Treffer. Punktet Ingolstadt am Sonntag in Freiburg, geht es für den VfL sogar noch weiter nach unten.

20.04.09
 
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