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10.12.2008, 13:17

Nürnberg: Pfiffe für Charisteas und Co.

"Mintal ist unantastbar"

Der 1. FC Nürnberg hat nach der 4:0-Gala vom Montagabend gegen Rostock Sichtkontakt zu den Aufstiegsrängen hergestellt, die neuen Jungen Wilden verzücken die Fans, das "Phantom" Marek Mintal trifft wieder. Doch die tolle vorweihnachtliche Stimmung bei den Franken wird auch unterbrochen von gellenden Pfiffen - für eine ganze Reihe Etablierter!

Gefeiert: Nürnbergs Marek Mintal traf gegen Rostock doppelt. Und ist Publikumsliebling.
Gefeiert: Nürnbergs Marek Mintal traf gegen Rostock doppelt. Und ist Publikumsliebling.
© imagoZoomansicht

"Mintal ist unantastbar", ist beim Heimspiel des Club auf einem Transparent zu lesen. Der Slowake, im Sommer 2003 vom MSK Zilina nach Nürnberg gewechselt, ist Publikumsliebling Nummer 1 beim FCN. Mintal hat den Club in seiner ersten Spielzeit im Club-Dress als Torschützenkönig der Zweiten Liga (gemeinsam mit dem damaligen Unterhachinger Francisco Copado, heute Hoffenheim, beide 18 Treffer) zum Aufstieg geschossen. In der Bundesliga war sein Torhunger sogar noch größer, mit 24 Treffern sicherte sich der heute 31-Jährige die kicker-Torjägerkanone. Als erster Club-Spieler überhaupt und in Konkurrenz von zum Beispiel Makaay, Berbatov, Klose, Ailton, die er allesamt auf die Plätze verwies. Den Heldenstatus kultivierte er, als ihm am 26. Mai 2007 im DFB-Pokalfinale gegen den VfB Stuttgart (3:2 n.V) der Ausgleich zum 1:1 gelang.

Der slowakische Nationalspieler blieb dabei stets zurückhaltend, bescheiden und sympathisch. Ein ruhiger Typ, auf und nebem dem Platz. Im Spiel war er zu seiner Glanzeit häufig lange nicht zu sehen, vor allem für seine Gegenspieler - was ihm den Spitznamen "Phantom" einbrachte -, und war dann urplötzlich zur Stelle. Oft entscheidend.

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Angelos CharisteasMarek Mintal

Auf Mintal lassen die Fans nichts kommen. Auch die Rote Karte im Spiel beim FC St. Pauli (0:1) und die drei Spiele Sperre verziehen sie ihm, der eine lange Leidenszeit mit zwei Mittelfußbrüchen zwischen 2005 und 2007 wegstecken musste. Und wenn er dann sogar wieder trifft, wie am Montagabend, als er mit dem 1:0 den Grundstein legte und mit dem 4:0 den Endstand besorgte, dann liegen sie ihm in Nürnberg zu Füßen.

Doch die Club-Fans zeigen dieser Tage auch ein anderes Gesicht. Als Marco Engelhardt - ebenfalls Pokalfinal-Torschütze im Berliner Olympiastadion - am Montag in der 62. Minute für den viel umjubelten Youngster Mike Frantz (22, Schütze des 2:0 gegen Rostock) eingewechselt wurde, pfiffen bereits einige in der Nürnberger Nordkurve den ehemaligen Nationalspieler aus. Noch viel schlimmer fielen die Missfallensbekundungen der Zuschauer aber für die später eingewechselten Ioannis Masmanidis und vor allem Angelos Charisteas (84. für Mintal) aus. Für den giechischen EM-Helden waren die Pfiffe ohrenbetäubend. In den Routiniers sehen die Fans die Hauptschuldigen für den Niedergang des FCN nach dem Pokalerfolg und auch den schlechten Saisonstart der hoch ambitionierten Franken.

Ausgepfiffen: Angelos Charisteas (re.) kam für Marek Mintal, begleitet von schrillen Pfiffen.
Ausgepfiffen: Angelos Charisteas (re.) kam für Marek Mintal, begleitet von schrillen Pfiffen.
© picture-allianceZoomansicht

Trainer Michael Oenning zeigt sogar Verständnis für die Unmutsäußerungen der Zuschauer. "Die kamen ja nicht grundlos, das ist schon okay. Die Spieler müssen auch zu ihren Leistungen stehen." Aber Oenning warnt, aus einer einmaligen Aktion einen Dauerzustand zu kreieren. "Es darf nichts Grundsätzliches sein. Eine Zweiklassengesellschaft mache ich nicht mit", so Oenning, "die drei gehören zum Team. Wir werden noch alle Spieler brauchen."

Perchtold ist weiter fraglich

Auch der Einsatz Mintals gegen Rostock resultierte aus dem Verletzungspech seines Kollegen Peter Perchtold, der sich im Training eine Bänderdehnung im Knie zugezogen hatte. Ob Perchtold zum Hinrundenabschluss am Sonntag beim TSV 1860 München wieder mitwirken kann, ist sehr fraglich.

Neuer Saisonrekord

Beim Derby in der Allianz Arena wird ein neuer Saisonrekord aufgestellt. Die "Löwen" haben bereits über 53.000 Karten verkauft. Die bisherige Bestmarke verzeichnete der Club am 14. Spieltag beim 2:1-Sieg gegen den Lokalrivalen SpVgg Greuther Fürth mit 46.243 Zuschauern.

 

kicker

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