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13.03.2019, 12:30

Sandhausens Rechtsverteidiger vertritt fortan Kulovits

"Er hat die Autorität": Diekmeier wird Vize-Kapitän

Er ist erst wenige Monate bei seinem neuen Klub, doch Dennis Diekmeier hat beim abstiegsbedrohten Zweitligisten SV Sandhausen bereits eine wichtige Rolle eingenommen. Dies blieb auch Trainer Uwe Koschinat nicht verborgen, weshalb dieser seinen Rechtsverteidiger nun direkt zum ersten Stellvertreter von Kapitän Stefan Kulovits ernannt hat.

Dennis Diekmeier
Führt nun den SV Sandhausen als Kapitän auf das Feld: Dennis Diekmeier.
© imagoZoomansicht

Denkt man an Diekmeier, hat man höchstwahrscheinlich einen kantigen Abwehrspieler vor Augen, der unermüdlich die rechte Seite beackert. Darüber hinaus verbindet man mit dem 29-Jährigen eine kuriose Statistik: 243 Profieinsätze in den Ligen eins bis drei hat Diekmeier für Bremen, Nürnberg, Hamburg und den SV Sandhausen absolviert, ein Treffer blieb ihm dabei immer verwehrt.

Erster Sieg im ersten Spiel als Kapitän

Bei den Kurpfälzern hat der Rechtsfuß seit Januar dieses Jahres seine Zelte aufgeschlagen und sich gleich zu einer Führungspersönlichkeit im Abstiegskampf aufgeschwungen. Der SVS, der nach einem 1:0-Sieg über den 1. FC Magdeburg am Wochenende die Rote Laterne an den FC Ingolstadt abgegeben hat, baut auf die Routine des gebürtigen Thedinghauseners - so sehr, dass Coach Koschinat Diekmeier ihm nun das Kapitänsamt anvertraut hat.

Er trug die Binde bereits am Sonntag - als Vertreter des eigentlichen Spielführers Stefan Kulovits. Der Österreicher ist unter Koschinat kein unumstrittener Stammspieler mehr, weshalb der Trainer klarstellte: "Wenn Kulovits nicht spielt, wird Diekmeier die Mannschaft anführen." Weshalb? "Er hat die nötige Autorität und die nötige Qualität." Diekmeier selbst fühlt sich in der neuen Rolle pudelwohl, schließlich gehe er mit seiner "Körpersprache voran" und wolle der Mannschaft mit seiner großen Bundesliga-Erfahrung helfen.

Die Gier nach dem zweiten Sieg in Folge

Nach seiner gelungenen Premiere gegen Magdeburg ist die nächste Ligapartie für Diekmeier eine ganz besondere - es geht gegen den FC St. Pauli. Schließlich kommen hierbei beim ehemaligen HSV-Akteur (2010 bis 2018, 173 Bundesligaspiele) so etwas wie Derby-Gefühle auf: "Es wird hart, aber gegen Pauli ist es immer geil", so der 29-Jährige. "Wir wollen weitermachen, wo wir in Magdeburg aufgehört haben."

kög

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2. Bundesliga - Tabelle

Pl. VereinTorePkte.
11. FC Köln64:3151
 
2Hamburger SV38:2950
 
31. FC Union Berlin42:2347
 
4FC St. Pauli38:4043
 
5Holstein Kiel51:3742
 
61. FC Heidenheim40:3242
 
7SC Paderborn 0758:4041
 
8Jahn Regensburg38:3837
 
9VfL Bochum37:3934
 
10Arminia Bielefeld38:4134
 
11Erzgebirge Aue33:3532
 
12SV Darmstadt 9837:4532
 
13SpVgg Greuther Fürth26:4132
 
14Dynamo Dresden29:3828
 
15SV Sandhausen29:3823
 
161. FC Magdeburg28:4123
 
17MSV Duisburg24:4221
 
18FC Ingolstadt 0425:4519

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