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08.03.2019, 13:28

HSV-Trainer drückt verbal aufs Gaspedal - Bangen um Pollersbeck

Wolf: "Wir werden uns richtig heiß schießen"

Hannes Wolf ist seit Oktober in Hamburg und bislang nicht als Lautsprecher in Erscheinung getreten. Hamburgs Trainer ist bemüht, vor allem über Inhalte zu kommen. Vor dem Stadt-Derby am Sonntag beim FC St. Pauli aber wählt auch der 37-Jährige für seine Verhältnisse markige Worte: "Eine ganze Generation von HSV-Fans hat noch keinen Derbysieg erlebt. Es ist also an der Zeit."

HSV-Trainer Hannes Wolf
Verspricht einen "Riesen-Fight": HSV-Trainer Hannes Wolf.
© imagoZoomansicht

Am 19. April 2002 siegte der große letztmalig gegen den kleinen Nachbarn, mit 4:0 in der Bundesliga. Es war vor 17 Jahren ein "Auswärtsspiel" im Volkspark, Sonntag hat St. Pauli richtiges Heimrecht am Millerntor und auch vom Duell groß gegen klein will Wolf nichts wissen. "Es ist ein Duell auf Augenhöhe, es geht darum, wo die Mannschaften jetzt stehen. Es treffen 47 Punkte auf 43 Punkte, wir reden nicht über groß gegen klein und die Historie, sondern allein über das Jahr 2019."

Und was der HSV in diesem Jahr und diesem Stadt-Duell braucht, umreißt der Coach sehr deutlich: "Wir müssen einen Riesen-Fight liefern, wir müssen Kampf, Mentalität und Körperlichkeit reinbringen." Deshalb will er dieses Mal auch nicht ausschließlich über Inhalte kommen. "Wir müssen schon gut überlegen, was wir den Jungs vor dem Spiel sagen, aber wir werden uns richtig heiß schießen, wir brauchen alle Energie."

Angeschlagener Pollersbeck spielt nur, wenn er "topfit" ist

Die emotionale Marschroute also ist klar - die taktische Ausrichtung und personelle Situation noch nicht. Wolf erwägt eine Stabilisierung des Defensiv-Zentrums mit einer Doppelsechs, bestehend aus Orel Mangala und Vasilije Janjicic. Und er muss noch offen lassen, wer im Tor steht. Seine Nummer eins, Julian Pollersbeck, hatte sich Montagabend vor der Partie gegen Greuther Fürth eine leichte Adduktorenzerrung zugezogen und wurde sehr ordentlich von Tom Mickel vertreten. Noch konnte der U-21-Europameister von 2017 keine komplette Einheit mit der Mannschaft absolvieren, und Wolf legt sich zumindest dahingehend fest, dass es keinen Kaltstart geben wird. Das Abschlusstraining für Pollersbeck ist die Grundvoraussetzung für einen Einsatz. "Julian müsste am Samstag trainieren. Ganz ohne Einheit wollen wir ihn nicht bringen, außerdem hat Tom es gut gemacht." Das bedeutet: "Entweder ein topfitter Julian oder eben Tom." Und in jedem Fall ganz viel Energie.

Ausnahmsweise öffentliches Training

Die finale Einheit vor dem Derby am Samstag lässt Wolf - entgegen seiner sonstigen Gepflogenheiten - nicht unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden. "Wir wollen vor diesem Spiel die Nähe der Leute fühlen, wir wollen die Atmosphäre greifen." Der Coach geht die Dinge anders an als üblich. Weil er weiß, dass auch keine gewöhnliche Partie ansteht. Der erste Derbysieg nach 17 Jahren soll her. "Jeder weiß, was dieses Spiel bedeutet." Und zwar nicht nur für die Generation der derby-sieglosen HSV-Fans, sondern auch für die Tabelle.

Sebastian Wolff

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weitere Infos zu Wolf

Vorname:Hannes
Nachname:Wolf
Nation: Deutschland
Verein:Hamburger SV

2. Bundesliga - Tabelle

Pl. VereinTorePkte.
11. FC Köln64:3151
 
2Hamburger SV36:2650
 
31. FC Union Berlin41:2147
 
4FC St. Pauli38:3643
 
5Holstein Kiel46:3639
 
61. FC Heidenheim38:3139
 
7SC Paderborn 0755:3938
 
8Jahn Regensburg38:3637
 
9VfL Bochum36:3634
 
10Erzgebirge Aue32:3032
 
11Arminia Bielefeld35:4031
 
12SV Darmstadt 9834:4329
 
13SpVgg Greuther Fürth24:4129
 
14Dynamo Dresden28:3727
 
151. FC Magdeburg27:4022
 
16MSV Duisburg24:4221
 
17SV Sandhausen25:3820
 
18FC Ingolstadt 0424:4219

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