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07.02.2019, 15:30

Neuer Trainer will Fürth in eine neue Richtung lenken

Leitl fordert Leidenschaft und Laufbereitschaft

Viel Zeit hat Fürths neuer Trainer Stefan Leitl nicht, um die Spielvereinigung auf das Heimspiel gegen den MSV Duisburg am Samstag (13 Uhr, LIVE! bei kicker.de) vorzubereiten. Von seiner Mannschaft fordert der 41-jährige Coach vor allem eine neue Einstellung.

Stefan Leitl
"Wir werden genau hinschauen": Fürths neuer Trainer Stefan Leitl.
© picture allianceZoomansicht

Leitl fand in Fürth "eine intakte Mannschaft" vor. Und dass, obwohl die SpVgg seit sechs Spielen weder gewinnen (0/1/5) noch ein Tor erzielen (0:18 Treffer) konnte. Vielmehr sei das Team "sehr willig und sehr fleißig auf dem Platz". Der neue Trainer möchte auch die Karten neu mischen. Der Kampf um die Stammplätze ist eröffnet. "Alles was gestern war, ist vorbei. Jeder Spieler hat die Möglichkeit, sich über gute Trainingsleistungen und über Engagement einen Platz in der Mannschaft zu verdienen. Wir werden genau hinschauen", betont Leitl.

Raum fraglich - Duo gesperrt

Personell kann Leitl abgesehen von den Langzeitverletzten Tobias Mohr (Innenbandriss im Knie), Yosuke Ideguchi (Meniskusschaden) und Hans Nunoo Sarpei (Schambeinentzündung), dem angeschlagenen David Raum (Erkältung) sowie den nach wie vor gesperrten Mario Maloca und Paul Seguin (jeweils nach Roten Karten) aus dem Vollen schöpfen. "Es gibt viele Möglichkeiten", setzt der Coach sein Pokerface auf. "Wir haben uns noch nicht für eine Grundordnung entschieden. Klar ist, dass wir irgendwann zum 4-3-3-System kommen wollen."

Leitl beschwört die Grundtugenden

Viel Zeit zur Vorbereitung blieb Leitl nicht. "Wir haben nur vier Trainingseinheiten und konnten nicht alles reinpacken, um die Jungs auch nicht mit Informationen zu überlagen. Stattdessen gab es gezielte, klare Anweisungen, wie wir uns das vorstellen." Von seinen Spielern erwartet der 41-Jährige vor allem eine andere Einstellung: "Für mich ist wichtig, die Jungs zu stabilisieren, damit sie mit einer anderen Mentalität auf den Platz gehen und Dinge zeigen, die in der 2. Liga von Nöten sind, um Spiele zu gewinnen. Da geht es um große Leidenschaft, Laufbereitschaft, Zweikampfhärte. Das wollen wir am Samstag alles reinpacken."

Mehr spielerische Klasse?

Mit den Zebras kommt ein abstiegsbedrohter Gegner in den Sportpark Ronhof. "Es wird ein sehr schwieriges Spiel für uns. Wir müssen uns darauf einstellen, dass sie uns das Leben sehr schwer machen", prophezeit Leitl. "Duisburg kommt hierher und muss fast schon gewinnen. In der Abwehr und im Sturmzentrum sind sie robust besetzt und haben viele spielerische Elemente im Mittelfeld."

Ich war Offensivspieler und sehe deshalb das Spiel nach vorne als Basis.Fürths neuer Trainer Stefan Leitl

Genau diese fehlten zuletzt beim Kleeblatt. Ein Missstand, den der neue Trainer rasch korrigieren möchte: "Ich war Offensivspieler und sehe deshalb das Spiel nach vorne als Basis. Andre Mijatovic (Fürths Co-Trainer, Anm. d. Red.) war Innenverteidiger, der mich in meinen offensiven Ausführungen bremst, damit wir ein stabiles Gerüst haben", führt Leitl aus und beschwört noch einmal die Besinnung auf die Grundtugenden: "Dadurch hole ich mir Selbstvertrauen, werde ich sicher in meinen Aktionen und dann kommen auch spielerische Elemente zum Tragen."

cru

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Vereinsdaten

Vereinsname:SpVgg Greuther Fürth
Gründungsdatum:23.09.1903
Mitglieder:2.550 (01.07.2018)
Vereinsfarben:Weiß-Grün
Anschrift:Kronacher Straße 154, 90768 Fürth
Telefon: 0911/9767680
Telefax: 0911/976768209
E-Mail: info@greuther-fuerth.de
Internet:http://www.greuther-fuerth.de

weitere Infos zu Leitl

Vorname:Stefan
Nachname:Leitl
Nation: Deutschland


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