Trio fügt sich nahtlos ein

Magdeburgs Plan: Mit Kirchhoff & Co. aus dem Keller

2. Liga - 15.01. 16:42

Für die Rest-Rückrunde hat sich der Tabellenvorletzte 1. FC Magdeburg einiges vorgenommen: Unter Michael Oenning soll mit den erfahrenen Neuzugängen Timo Perthel, Jan Kirchhoff und Steven Lewerenz der Klassenerhalt realisiert werden.

Direkt als Anführer im Mittelpunkt: Jan Kirchhoff. © picture-alliance

In zwei Wochen wird es für den FCM wieder ernst: Im ersten Pflichtspiel des Jahres empfängt Magdeburg den FC Erzgebirge Aue - ein echter Ostschlager (Dienstag, 29. Januar, 20.30 Uhr, LIVE! bei kicker.de). In der Winterpause weilten Oennings Schützlinge im spanischen Novo Sancti Petri. In drei Tests gelangen dem Zweitligisten drei Siege: Gegen Borussia Mönchengladbach (2:1), den Karlsruher SC (3:0) und Shenzhen FC (2:0) hielt sich die Mannschaft schadlos. Im Mittelpunkt stand neben den Neuzugängen Perthel und Lewerenz, die auf der linken Außenbahn für mächtig Betrieb sorgten, vor allem Kirchhoff.

Kirchhoff führt die Mannschaft direkt an

Der ehemalige Münchner und Schalker dirigierte, kurbelte an – und traf selbst. Von Beginn an schlüpfte Kirchhoff in die Anführerrolle auf dem Platz. "Ich habe richtig Lust auf den FCM", sagt er gegenüber der "Magdeburger Volksstimme". Lust auf mehr machen die Testspiele. "Die Truppe hat sich etwas vorgenommen. Es gibt eine ordentliche Hierarchie. Das wirkt sich auch auf dem Platz aus", erklärte Geschäftsführer Mario Kallnik, der nach den Abgängen von Jasmin Fejzic, Philip Harant und Mergim Berisha für die Verpflichtung eines Torhüters weitere Angestellte von der Gehaltsliste bekommen will, dem Blatt.

Nach wie vor geht der unumstrittene Anführer Christian Beck, der in der 2. Liga an die Torjägerqualitäten aus den Vorjahren anknüpft, vorweg. In die Rolle der Führungsspieler könnten Perthel, Kirchhoff und Lewerenz, der gegen den KSC traf, schlüpfen - und darüber hinaus mit ihrer Erfahrung dem FCM helfen. Zudem versuchte Trainer Oenning im Trainingslager, den Fokus auf die spielerische Note zu legen. Der FCM agierte in der Vorrunde oft harmlos, präsentierte sich nicht zielstrebig genug. Während der kämpferische Einsatz stimmte, ging im Offensivspiel die Durchschlagskraft ab. Hier besteht wohl das größte Verbesserungspotenzial.

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