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07.12.2018, 11:32

Erzgebirge Aue gastiert bei Greuther Fürth

Meyer und die "Nagelprobe für den internen Frieden"

Wenn es für den FC Erzgebirge Aue am kommenden Samstag gen Fürth geht, dann scheint 16 Tage vor dem Weihnachtsfest wohl niemand wirklich an eine Bescherung des FCE zu denken - zumindest, wenn man den Statistiken Glauben schenken darf: Mehr als acht Jahre ist es her, dass Aue zuletzt bei der SpVgg Greuther Fürth einen Ligasieg bejubelte. Am Wochenende soll diese schwarze Serie aber beendet werden.

Daniel Meyer
Will in Fürth gewinnen: Aue-Coach Daniel Meyer.
© imagoZoomansicht

Blickt man auf die Zahlen, dann darf der kommende Gegner aus der Kleeblattstadt mit Fug und Recht als Angstgegner bezeichnet werden. In wettbewerbsübergreifend 24 Begegnungen gingen die Sachsen lediglich fünfmal als Sieger vom Feld, Fürth zwölfmal. FCE-Trainer Daniel Meyer sieht diese Zahlen jedoch als vollkommen irrelevant an, schließlich habe sich im Laufe der Jahre "bei beiden Teams viel verändert".

Kein Blick auf die Zahlen

Nicht nur diese Tatsache stört den Coach bei der oftmals verwendeten Statistik-Diskussion - vielmehr verwies er auf die Linie, die er vor dem Auswärtsspiel beim MSV Duisburg gefahren hatte: "Da hieß es auch, dass wir seit Jahren nichts mehr geholt haben." Am Ende stand ein 2:1 für den FCE. Dementsprechend "fahren wir nicht im Sinne 'Da holen wir nie etwas' nach Fürth. Wir sind sehr fokussiert, den Bock umzustoßen und lechzen nach dem Dreier".

Es wird den ein oder anderen Härtefall geben.Daniel Meyer

Vor dem "Auswärtsfinale", wie Meyer das neunte Gastspiel in der laufenden Spielzeit bezeichnet, will Aue die "überschaubare Bilanz", lediglich vier Zähler fuhren die Sachsen bis dato auf fremdem Geläuf ein, aufhübschen. Dabei kann der 39-Jährige auf "24 einsatzfähige Spieler" zurückgreifen. Das Lazarett ist leer, was Meyer einerseits erfreut, ihm andererseits aber auch die Qual der Wahl beschert. "Es wird den ein oder anderen Härtefall geben", kündigt der gebürtige Hallenser auch eine "Nagelprobe für den internen Frieden" an.

Fürth zuletzt defensiv anfällig

Seine Marschroute für die Partie im Ronhof: "Wir müssen ein Tor mehr schießen als Fürth. Das ist eine ganz einfache Rechnung". Den Gegner selbst schätzt Meyer als schlagbar ein. Zwar sei die Spielvereinigung "überragend in die Saison gestartet, in den vergangenen Wochen hat sich das aber ein wenig relativiert". Vor allem die jüngste Gegentorflut - immerhin 14 Treffer kassierte Fürth in den letzten fünf Spielen - sei dem Auer Trainergespann "aufgefallen".

Spezielle Bewachung soll es indes für den Kleeblatt-Torjäger Daniel Keita-Ruel geben. Der "Zielspieler" der Fürther entwickle, so Meyer, "extrem viel Zug zum Tor. Man muss sich bewusst sein, dass du ihm keine Luft lassen darfst". Der Auer Coach warnte jedoch trotz aller Vorbereitung, "dass du die absoluten Top-Leute nicht 90 Minuten ausschalten kannst".

kög

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