Nandzik steht in den Startlöchern

Jahn: Urgestein Hein mischt wieder mit

2. Liga - 18.11. 10:42

Regensburg hatte zwar das Testspiel gegen den Drittligisten Karlsruhe am Donnerstag mit 0:2 verloren, was Coach Achim Beierlorzer auch bedauerte. Trotzdem dürfte der Jahn-Coach aber wichtige Erkenntnisse gewonnen haben.

Standen zuletzt am 31. Spieltag der Vorsaison gegen St. Pauli gemeinsam auf dem Platz: Oliver Hein (l.) und Alexander Nandzik. © imago

Beierlorzer hatte im fränkischen Schnelldorf hauptsächlich Akteuren Spielpraxis verschafft, die zuletzt wenig oder gar nicht zum Zug gekommen waren. "Das hätten wir gerne anders gestaltet. Die Möglichkeiten wären auch da gewesen", wird der 50-Jährige auf der Website des Jahn nach den KSC-Toren durch Röser (22.) und Camoglu (73.) zitiert und meinte damit vor allem den Lattenschuss von Hyseni, bei dem der Ausgleich drin gewesen wäre (69.).

Comebacker Hein "sehr ordentlich"

Erfreulich allerdings war, dass in Oliver Hein, der 20 Minuten vor dem Ende eingewechselt wurde, ein Jahn-Urgestein nach langer Verletzungspause wieder auf dem Platz stand. "Sehr ordentlich" habe sich der 28-Jährige präsentiert, der sein letztes Spiel am 31. Spieltag gegen den FC St. Pauli absolviert hat. "Das macht Hoffnung auf mehr", meinte Beierlorzer. Mit Sebastian Freis, der zuletzt an Achillessehnenproblemen laborierte, kam in der Schlussphase noch ein zweiter Rekonvaleszent zum Einsatz.

Nandzik wohl Föhrenbach-Ersatz

Dass sich der Kreis für Hein schon am Sonntag (25. November, 13 Uhr) schließt, wenn es erneut gegen St. Pauli geht, ist eher nicht zu erwarten. Gegen die Kiez-Kicker hat wohl Defensivkollege Alexander Nandzik die Nase vorn - der 26-Jährige dürfte erster Anwärter auf den Posten von Linksverteidiger Jonas Föhrenbach sein, dem nach seinem Außenbandanriss im linken Knie eine lange Pause bevorsteht.

jch

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