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22.10.2018, 22:52

2. Liga, 10. Spieltag im Überblick

Fürth und St. Pauli ziehen am HSV und Union vorbei

St. Pauli ist an Union Berlin und am Hamburger SV vorbei auf Platz drei gesprungen. Fürth gelang ein spektakulärer Dreier in Bielefeld und ist nun der erste Verfolger von Tabellenführer Köln, der in Kiel nicht über ein Remis hinauskam. Duisburg bleibt auch mit Trainer Torsten Lieberknecht tief in der Abstiegszone. Sandhausens neuer Coach Uwe Koschinat feierte gegen Schlusslicht Ingolstadt ein gelungenes Debüt.

Rückschlag für Lieberknecht - Joker Allagui sticht schon wieder

Sami Allagui
Sami Allagui (2.v.l.) dreht nach seinem Siegtreffer jubelnd ab.
© picture allianceZoomansicht

Auf den Tabellenplätzen zwei bis fünf gab es am 10. Spieltag Bewegung. St. Pauli gewann am Montagabend in Duisburg 1:0, holte damit aus den zurückliegenden fünf Partien 13 Punkte und kletterte auf Relegationsrang drei. Matchwinner Allagui traf mit dem ersten Ballkontakt nach seiner Einwechslung entscheidend für die Hamburger (84.) - wie schon am vergangenen Spieltag gegen Sandhausen (3:1) ein Jokertor des 32-Jährigen. Lieberknechts Heimpremiere als MSV-Trainer misslang somit, die Zebras kassierten im fünften Heimspiel die fünfte Niederlage und bleiben tief in der Abstiegszone (17.).

Union verpasst mit Nullnummer Tabellenführung

Auch im zehnten Saisonspiel unbesiegt bleibt Union Berlin, das am Sonntag mit einem 0:0 beim SC Paderborn aber den möglichen Sprung an die Tabellenspitze verpasste. Die Gastgeber hatten mehr vom Spiel und beide Teams schenkten sich nichts. Viele Tormöglichkeiten sprangen aber nicht heraus, dafür neutralisierten sich beide Mannschaften zu sehr im Mittelfeld. Die größte Chance für Union: In der 68. Minute rettete Paderborns Keeper Zingerle in höchster Not gegen Andersson. Union rutscht damit auf den vierten Platz und muss Fürth sowie St. Pauli vorbeiziehen lassen. Paderborn bleibt im vorderen Tabellendrittel.

Nullnummer des HSV gegen Bochum

Lewis Holtby
In die Zange genommen: Hamburgs Lewis Holtby.
© imagoZoomansicht

Die Partie in Hamburg begann zunächst sehr munter und mit Chancen auf beiden Seiten. In der zweiten Hälfte verflachte sie aber immer mehr und blieb am Ende ohne Tore. Bochum verpasste die Führung in der 48. Minute, als Kruse alleine auf den HSV-Kasten zulief und aus spitzem Winkel knapp am langen Eck vorbeischoss. Zum Ende hin zog sich Bochum immer weiter zurück, die Bemühungen der Hanseaten blieben jedoch erfolglos. Bei den Hamburgern wurde Youngster Arp (Außenband-Verletzung) geschont und saß nur auf der Bank. Der HSV rutschte mit der Nullnummer aus den Aufstiegsrängen auf Platz fünf.

Kein Sieger auch in Regensburg

In einer vor der Pause meist zerfahrenen Partie gingen die Gäste aus Darmstadt durch Jones und nach einem blitzsauberen Konter (36.) verdient in Führung. Aus heiterem Himmel gelang dem Jahn in der 55. Minute der Ausgleich: Die Abwehr der Lilien agierte in dieser Szene zu zaghaft und Grüttner war der Nutznießer. Nun war der Knoten bei den Gastgebern geplatzt und die Hessen waren durchweg in der Defensive gefordert, brachten das Unentschieden aber über die Zeit.

Horn patzt: Köln verliert zwei Punkte in Kiel

Nicht nur für Trainer Markus Anfang stand das Gastspiel des 1. FC Köln am Samstag bei Holstein Kiel unter besonderen Vorzeichen. Beim Wiedersehen zahlreicher Ex-Kieler erhielt der Coach einen positiven Empfang, allerdings tat sich seine (neue) Mannschaft zunächst schwer. Beide Teams schenkten sich nichts, ehe (ausgerechnet) Drexler einen Elfmeter gegen seine alten Kollegen herausholte und Terodde ihn zu seinem 13. Saisontor verwandelte (42.) - ein neuer Zweitliga-Rekord, so schnell war vor ihm keiner! Der FC machte es nach der Pause clever und hielt Kiel durch viel Ballbesitz in Schach. Es sah alles nach einem FC-Auswärtssieg aus, bis ein Missverständnis zwischen Keeper Horn und Meré zum Ausgleich durch Mörschel führte (88.).

Fürth düpiert desolate DSC-Abwehr und dreht 0:2-Rückstand

Tobias Mohr
Doppel-Torschütze: Fürths Tobias Mohr.
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Nach zuletzt zwei Niederlagen in Folge wollte Arminia Bielefeld im Heimspiel gegen die gut gestarteten Fürther eine Reaktion zeigen. Das gelang in Abschnitt eins durch einen Doppelschlag durch Edmundsson (31.) und Salger (35.). Dann aber brach die Arminia völlig zusammen - vor allem die Abwehrreihe. Dank zweier Einladungen kam Fürth durch Reese (51.) und Mohr (55.) schnell zum Ausgleich. Kurz vor Schluss drehte Mohr die Partie nach einem Konter komplett (82.) und ermöglichte dem Kleeblatt damit den Sprung auf Platz zwei!

Müller pariert alles: Heidenheim gewinnt

Gegen Aufsteiger Magdeburg agierte der 1. FC Heidenheim souverän und belohnte sich schon früh durch Griesbeck, der mit dem Innenpfosten im Verbund auf 1:0 stellte (19.). Kurz vor der Pause erhöhte Dovedan für die Gastgeber (43.). Nach dem Seitenwechsel war der FCM das klar bessere Team und hatte gleich mehrere gute Chancen, doch der überragend aufgelegte FCH-Keeper Müller hielt seinen Kasten sauber. Am Ende traf Schnatterer vom Punkt zum 3:0-Endstand (90.+4).

Glänzendes Koschinat-Debüt in Sandhausen

Jubelnde Sandhäuser
Gegen Ingolstadt durfte Sandhausen endlich mal wieder zu Hause jubeln.
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Am Freitagabend feierte Uwe Koschinat sein Debüt auf der Bank des SV Sandhausen. Zu Gast beim Vorletzten war das Schlusslicht Ingolstadt. Die Partie begann mit einem Paukenschlag, Wooten traf vom Punkt früh zur SVS-Führung. Aus dem Spiel heraus ging bis zum Seitenwechsel aber herzlich wenig, so dass es mit dem knappen 1:0 in die Kabinen ging. Nach der Pause agierte der SVS druckvoller, Linsmayer stellte in der 66. Minute auf 2:0. Fortan spielte nur noch Sandhausen, Ingolstadt brach auseinander. Schleusener nutzte die desolate Verfassung der Ingolstädter in der 79. und 86. Minute zum 4:0-Endstand aus. Damit bescherte Sandhausen seinem neuen Trainer Koschinat ein mehr als gelungenes Debüt. Beim FCI brennt nach der sechsten Niederlage in Folge und der gezeigten "Leistung" der Baum lichterloh.

Koné antwortet Riese postwendend

Vor ausverkauftem Haus stieg das Sachsen-Derby zwischen Dresden und Aue. Besser in das Spiel fanden die Gäste, die durch Riese in der 24. Minute auch das 1:0 erzielten. Allerdings konnten sich die Erzgebirgler nicht lange über die Führung freuen, denn Dynamos Torjäger Koné glich postwendend aus (26.). Auch sonst war viel Feuer in der Partie, bis zur Pause passierte aber nichts mehr. Früh nach Wiederanpfiff verlor Aue dann Rapp, der Verteidiger sah die Ampelkarte (53.). Fortan drückte Dresden auf das Siegtor, das Benatelli in der 69. Minute auf dem Fuß hatte, doch Aue-Keeper Männel parierte glänzend. Ansonsten ließ Aue aber auch in Unterzahl nur wenig zu, die Erzgebirgler verteidigten geschickt ihr Tor. So blieb es beim letztendlich gerechten 1:1, ein Remis, mit dem Aue sicher besser leben kann als Dresden.

kon

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