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08.10.2018, 23:38

Kölner Analyse nach dem 1:2 gegen den MSV Duisburg

"Gebrauchter Tag" für Horn, "kein Drama" für Anfang

Zum Abschluss des 9. Spieltags gab es in Köln eine faustdicke Überraschung: Duisburg gewann beim Effzeh, der Letzte gewann also beim Ersten - und das beim Debüt von Trainer Torsten Lieberknecht als MSV-Coach. Fraglos war die Leistung der Meidericher gut, allerdings haben sich die Rheinländer die Niederlage auch selbst zuzuschreiben. Timo Horn weiß auch, woran es lag.

Betretene Mienen: Am Montagabend musste sich Tabellenführer Köln dem Schlusslicht Duisburg beugen.
Betretene Mienen: Am Montagabend musste sich Tabellenführer Köln dem Schlusslicht Duisburg beugen.
© imagoZoomansicht

"Es gibt Tage, da funktioniert wenig. Wir waren nicht so konzentriert wie in den Spielen zuvor", sagte der Torhüter nach Abpfiff bei "Sky" und stellte ohne Umschweife fest: "Die ersten 30 Minuten waren sicherlich die schlechtesten in dieser Saison. Das ist nicht der Anspruch, den wir an uns selbst haben. Im Endeffekt war es zu wenig in einem Heimspiel gegen einen Tabellenletzten." Unter dem Strich war es "ein gebrauchter Tag " für die Geißböcke. "Wenn der Erste gegen den Letzten verliert, dann ist das immer extrem bitter."

Differenzierter ging Trainer Markus Anfang die Analyse an. Der 44-Jährige wies darauf hin, dass seine Schützlinge in der ersten Hälfte "wahnsinnig viele Fehler gemacht" und die "Duisburger so ins Spiel gebracht haben". Der Trainer zollte dem Gegner zwar Respekt, lobte den MSV auch für dessen Leistung ("Die Duisburger haben alles investiert"), dennoch sieht er die Schuld an der Niederlage bei seiner Mannschaft. "Wir haben uns das selbst zuzuschreiben und haben es am Ende auch nicht verdient."

Anfang: "2. Liga ist kein Spaziergang"

Spielbericht

"Wir haben nicht den besten Tag erwischt", fasste Anfang zusammen, für den das 1:2 gewiss nicht der Untergang des Abendlandes ist. Dafür steht der FC schlicht zu gut da. Sechs Siege, ein Unentschieden und zwei Niederlagen ergeben Adam Riese zufolge 19 Punkte - und die schlagen sich in Platz 1 der Tabelle nieder. "Wir sind nicht so schlecht gestartet", betonte Anfang und ergänzte mit Blick auf die Niederlage gegen die Zebras: "Es ist kein Drama."

Dennoch ist sich der Trainer der Tatsache durchaus bewusst, dass die "2. Liga kein Spaziergang" ist und die Kölner ihr Ziel, den direkten Wiederaufstieg, hart erarbeiten werden müssen. "Wir haben immer gesagt, dass es kein Selbstläufer ist. Wir müssen das Spiel jetzt analysieren und die Fehler abstellen", fordert Anfang. Inwiefern das klappen wird, wird sich in knapp zwei Wochen nach der Länderspielpause zeigen, wenn der FC am Samstag, den 20. Oktober, bei Holstein Kiel antritt (LIVE! ab 13 Uhr bei kicker.de).

drm

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