Zur Loginbox springen Zur Navigation springen Zum Inhalt springen
02.10.2018, 10:20

HSV-Sportchef Ralf Becker erhöht den Druck

Titz versprüht Zuversicht - Holtby kriegt "das Kotzen"

Drei Spiele ohne Sieg und eigenes Tor: Nach einer enttäuschenden englischen Woche befindet sich der Hamburger SV in einer ersten Krise. Am kommenden Spieltag muss der Bock wieder umgestoßen werden. Andernfalls droht eine mehr als ungemütliche Länderspielpause.

Christian Titz und Lewis Holtby
Zuversichtlich und angenervt: HSV-Coach Christian Titz und Lewis Holtby.
© imagoZoomansicht

"Wir müssen dort gewinnen", forderte HSV-Sportchef Ralf Becker vor der richtungsweisenden Partie am kommenden Freitagabend bei Darmstadt 98 (18.30 Uhr, LIVE! auf kicker.de) und erhöhte so den Druck auf alle Beteiligten. Dies gilt auch für Trainer Christian Titz. Der 47-Jährige hat zwar nach dem desaströsen 0:5 gegen Jahn Regensburg die Abwehr stabilisiert, dafür war bei den torlosen Unentschieden bei der SpVgg Greuther Fürth sowie im Stadtderby gegen den FC St. Pauli vom HSV-Sturm kaum etwas zu sehen. "Wir brauchen einen Mittelweg", plädiert Becker für ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Defensive und Offensive.

Diesen zu finden, ist nun die Aufgabe von Titz. "Wir haben bis zur zwischenzeitlichen Tabellenführung schon gezeigt, dass wir Tore schießen können", sagte der HSV-Coach. Zuletzt habe aber die "Leichtigkeit im Offensivspiel" gefehlt. Um diese wiederzuerlangen, ordnete Titz am Montag im Training intensive Passspiel-Übungen sowie ein Überzahlspiel mit Torabschluss an, um die mangelhafte Spieleröffnung zu verbessern.

"Ich bin zuversichtlich, dass wir wieder in die Erfolgsspur zurückkehren werden", zeigte sich Titz optimistisch. Bei einem weiteren Misserfolg in Darmstadt werden die Diskussionen um seine Person aber an Schärfe gewinnen. "Wenn du beim HSV Trainer bist und du verlierst ein Spiel und gewinnst danach nicht, dann geht hier halt ein gewisses mediales Tohuwabohu los. Das nehme ich wahr", sagte Titz, will sich davon aber nicht beeindrucken lassen. Zumal er in der Mannschaft "große Rückendeckung" verspüre.

"Alles scheiße": Holtbys verbaler Rundumschlag

Dies verdeutlichte auch Lewis Holtby mit einem verbalen Rundumschlag. Die aktuelle Diskussion mache ihn "aggressiv, da kriege ich das Kotzen", sagte der Mittelfeldspieler nach dem Stadtderby und kritisierte die heftigen Stimmungsschwankungen in der Hansestadt: "Es kommt von außen so viel Gegenwind - nach einem Spiel ist einer der Heilsbringer, nach dem nächsten ist alles scheiße." Worte allein reichen beim HSV aber nicht mehr - es müssen Taten folgen, und zwar in Form von Siegen.

jer/sw

Tabellenrechner 2.Bundesliga
 
Seite versenden
zum Thema

weitere Infos zu Titz

Vorname:Christian
Nachname:Titz
Nation: Deutschland


DIE GANZE WELT DER KICKER APPS!
Informieren Sie sich über unser vielfältiges App Angebot:
Smart TV Tippspiel kicker MeinVerein Voice & VR eMagazine