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01.10.2018, 16:32

Nur ein Punkt aus drei Spielen in der englischen Woche

Bochum: Genervter Dutt kritisiert "unnötige Aktionen"

Die englische Woche hatte man sich beim VfL Bochum definitiv anders vorgestellt: Drei Spiele, zwei Niederlagen, 4:6 Tore und lediglich ein einziger Zähler stehen beim Klub aus dem Ruhrgebiet zu Buche. Nach dem jüngsten 2:3 beim 1. FC Heidenheim zeigte sich Cheftrainer Robin Dutt über das Zusammenkommen der Niederlage nicht erfreut und machte dies durchaus deutlich.

Robin Dutt
Erfolglos in der englischen Woche: Der VfL Bochum und Trainer Robin Dutt holten lediglich einen Zähler.
© imagoZoomansicht

Es war ein sehr abwechslungs- und vor allem ereignisreiches Duell, das sich der FCH und der VfL Bochum geliefert hatten. "Heidenheim ist besser ins Spiel gekommen, logischerweise auch mit dem frühen Führungstreffer", bilanzierte Dutt nach Abpfiff. "Dann konnten wir uns befreien und haben das Spiel zum 2:1 gedreht", so der Coach.

Nach 33 Minuten: VfL in Unterzahl

In der 33. Minute folgte dann aber die erste "unnötige Aktion", wie es Dutt formulierte - und es sollte nicht die einzige in dieser Partie bleiben: Der Versuch, sich aus der eigenen Defensive spielerisch zu befreien, misslang. Anthony Losilla grätschte gegen Sebastian Griesbeck, ohne Erfolg. Dafür mit Folgen: Bereits verwarnt wurde der Bochumer mit Gelb-Rot vorzeitig des Feldes verwiesen.

Einen zentralen Freistoß sollte man in Heidenheim, solange ein Marc Schnatterer in diesem Verein spielt, möglichst nicht zulassen. Wir haben es zugelassen.Robin Dutt

"Dann spielst du 60 Minuten in Unterzahl", ärgerte sich Dutt über die Situation, sah anschließend aber eine Bochumer Mannschaft, die "das ganz gut gemacht" habe. "Das war eigentlich überschaubar, was an Chancen für Heidenheim rauskam. Natürlich war ständiger Druck da", aber dennoch, so der gebürtige Kölner, "hatte ich das Gefühl, dass wir das Ergebnis über die Zeit bringen können".

Hochkaräter wurden nicht genutzt

Bei zwei "hochkarätigen Chancen zum 3:1", Jan Gyamerah und Stefano Celozzi scheiterten an FCH-Keeper Kevin Müller respektive dem Pfosten, war laut Dutt "auch Pech im Spiel. Der Sack wäre dann wahrscheinlich zu gewesen."

Der Sack war nicht zu, vielmehr folgten die unnötigen Aktionen Nummer zwei und drei, aus denen das 2:2 und gar das 2:3 folgten: "Wir lassen eine Flanke zu und einen Freistoß zentral vor dem Tor." Und das, fuhr Dutt mit einer Mischung aus Ärger und Sarkasmus in der Stimme fort, "sollte man in Heidenheim, solange ein Marc Schnatterer in diesem Verein spielt, möglichst nicht zulassen. Wir haben es zugelassen und dann kommt es so, wie es gekommen ist".

kög

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