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21.09.2018, 23:35

Schlechtester Zweitligastart der Vereinsgeschichte

Kocak: "Wieder ein Schlag ins Gesicht"

Die Kurve beim SV Sandhausen zeigt weiter nach unten, die Kurpfälzer warten auch nach sechs Spieltagen weiter auf den ersten Dreier. Gegen Aufstiegsfavorit 1. FC Köln gab es einen Nackenschlag zur Unzeit und am Ende auch keine Punkte. Kenan Kocak bleibt nach dem schlechtesten Zweitligastart der Vereinsgeschichte gelassen, die Gegentore allerdings stoßen dem SVS-Trainer sauer auf.

SVS-Trainer Kenan Kocak und Karim Guedé
Standen am Ende gegen Köln ohne Punkte da: SVS-Trainer Kenan Kocak und Karim Guedé.
© imagoZoomansicht

Saisonübergreifend wartet Sandhausen nun seit zehn Spielen auf einen Sieg, nur einen gab es aus den letzten 17 Ligaspielen. Im Krisenmodus befindet sich der SVS aber noch nicht, von Druck will Kocak nichts wissen. Den hätten "weitaus andere Leute in anderen Berufen", so der Coach, der seinen Jungs trotz der Negativserie empfiehlt, "befreit aufzuspielen. Sie sollen versuchen das Spiel zu genießen", meinte er am "Sky"-Mikrofon. "Wohlwissend, dass es ein Ergebnissport ist, dass es um sehr viel geht - auch bei uns im Verein."

Die Lage ist weiter nicht berauschend: Nur zwei Zähler sammelte der SVS aus sechs Partien, nur zwei Tore konnte die Kocak-Elf erzielen, die mit dieser Bilanz unabhängig von den weiteren Ergebnissen auf einem Abstiegsplatz in die englische Woche gehen wird.

Der Knackpunkt im Spiel gegen den Effzeh: Ein Fehlpass, ein schneller Konter und ein Gegentreffer zum Zunge schnalzen - das artistische Tor von Louis Schaub, dessen Vater Fred Schaub vor gut 30 Jahren letztmals in der 2. Liga traf (für den SC Freiburg gegen Bielefeld), schmeckte Kocak, der zuvor "ein riesen Spiel" von seiner Mannschaft sah, ganz und gar nicht. "Wir verlieren den Ball in der Vorwärtsbewegung. Köln bestraft das eiskalt mit seiner individuellen Klasse." Vor allem weil es die "letzte Aktion in der ersten Halbzeit" war, "wo wir in Ballbesitz sind", ärgerte sich der 37-Jährige, für den das 0:1 "wieder ein Schlag ins Gesicht" war.

Wir haben jetzt zum wiederholten Mal einen Standardtreffer bekommen. Das ist ein Geschenk von uns gewesen.Kenan Kocak

Nachdem Toptorjäger Simon Terodde kurz nach der Pause auf 2:0 erhöht hatte (54.), war die Partie praktisch schon gelaufen. "Ein Nackenschlag", wie Kocak unterstrich, vor allem weil das zweite Gegentor nach einer Ecke fiel. "Wenn wir schon keine Chancen und Räume zulassen, dann müssen wir auch die Standards besser verteidigen. Wir haben jetzt zum wiederholten Mal einen Standardtreffer bekommen. Das ist ein Geschenk von uns gewesen, da darf man sich nicht so verhalten."

Erfolgserlebnis in Aue?

Für Sandhausen geht es am Mittwoch (18.30 Uhr, LIVE! bei kicker.de) in Aue weiter. Weitere Geschenke sollen da nicht verteilt werden. Sein Team brauche "so schnell wie möglich ein Erfolgserlebnis, für die Psyche" - und auch für das Punktekonto.

nik

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weitere Infos zu Kocak

Vorname:Kenan
Nachname:Kocak
Nation: Deutschland


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