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19.09.2018, 22:10

Neuer Vertrag als Vorsitzender bis 2021

Hoffmann ist jetzt der richtige Boss beim HSV

Im Sommer wurde er als amtierender Vereinspräsident des e.V. vom Aufsichtsrat kommissarisch zum Vorstandsvorsitzenden gewählt, seit Mittwochabend ist Bernd Hoffmann wieder der richtige Boss beim Hamburger SV. Das Kontrollgremium bestellte den 55-Jährigen bis 2021. Sein Amt als Präsident legt er mit sofortiger Wirkung nieder.

Bernd Hoffmann
Legt sein Amt als Vereinspräsident mit sofortiger Wirkung nieder: Bernd Hoffmann.
© imagoZoomansicht

"Diese Entscheidung wurde von unserem Gremium einstimmig getroffen", erklärt Aufsichtsratsboss Max-Arnold Köttgen und sagt: "Wir sind überzeugt, dass diese Lösung auch auf Dauer sinnvoll und zielführend ist."

Überraschend kommt dieser neue Vertrag keineswegs. Weder für Kritiker noch Befürworter. Erst kürzlich hatte Ex-Boss Heribert Bruchhagen dem bereits von 2003 bis 2011 tätigen Ex- und Neu-Boss unterstellt, er habe bereits mit dem Antritt als Präsident im Februar einen Masterplan verfolgt.

Fakt ist: Hoffmann hatte tatsächlich vom ersten Tag an einen klaren Plan, hat sich nicht vor klaren Entscheidungen gedrückt und maßgeblichen Anteil an einer Entwicklung, die eine gewisse Stabilität aufweist: Der HSV hat seine Kaderkosten von zuvor 56 Millionen Euro halbiert, hat einen Transferüberschuss von etwa 16 Millionen erzielt und die 2. Liga sportlich schnell angenommen. Kurz: Erstmals seit Jahren erweckt der Ex-Dino den Eindruck, dass er wieder mehr richtig als falsch macht. Ein langfristiger Vertrag für jenen Mann, der seit rund einem halben Jahr den Kurs vorgibt, ist daher durchaus folgerichtig.

Hoffmann freut sich über das Vertrauen jenes Aufsichtsrates, der im Übrigen noch von seinem Vorgänger im Präsidentenamt, Jens Meier, zusammengestellt worden ist. "Gemeinsam mit meinen Vorstandskollegen Ralf Becker und Frank Wettstein konnten wir in den vergangenen Monaten wichtige Schritte für die Entwicklung des HSV vollziehen. Dies hat sicher dazu beigetragen, dass der Aufsichtsrat sich nun für eine langfristige Berufung entschieden hat." In einem kicker-Interview im Juni hatte er noch gesagt, dass er sich im Winter Klarheit erhoffe - jetzt hat er diese deutlich früher. Und ein Zeichen von deutlichem Vertrauen in seine Person.

Sebastian Wolff

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