FC Ingolstadt: Verletzter Routinier berichtet von Fortschritten

Träsch nimmt's mit Humor - und ist die Krücken bald los

2. Liga - 05.09. 11:13

Während die Schanzer die Länderspielpause intensiv nutzen, um sich nach dem Erfolgserlebnis gegen Aue weiter zu steigern, steckt Christian Träsch (Kreuzbandriss) mitten in der Reha. Gut gelaunt berichtet der Routinier von seinen Fortschritten.

Macht kleine Fortschritte: Christian Träsch. © imago

"Ich habe ehrlich gedacht, man hätte als Verletzter mehr Zeit", scherzt Träsch in einem Interview, das der FC Ingolstadt auf der Website veröffentlichte, um sogleich zu ergänzen: "Nein, im Ernst: Ich arbeite viel im Kraftraum und verbringe den Großteil der Zeit mit der Reha." Träsch hatte sich im letzten Testspiel vor Saisonstart einen Kreuzbandriss zugezogen und wird in diesem Jahr nicht mehr zum Einsatz kommen. Zuversichtlich berichtet der Allrounder aber vom Stand seiner Genesung. "Ich merke tägliche, kleine Fortschritte und bin optimistisch, dass ich eventuell in dieser Woche schon die Krücken ablegen darf. Bis Ende Oktober muss ich noch langsam machen, danach kann ich hoffentlich etwas intensiver belasten", so Träsch.

Den Saisonstart habe er mit gemischten Gefühlen erlebt. "Umso positiver, dass wir gegen Aue den ersten verdienten Dreier geholt haben und dementsprechend beim Blick auf die Tabelle in der Länderspielpause nicht ganz nach unten schauen müssen", meint der 31-Jährige und kündigt - wie Kapitän Marvin Matip nach dem Sieg gegen Aue - an: "Ich glaube, dass wir noch sehen werden, was in dieser Mannschaft steckt. Wir sind auf dem Weg zu einer starken Einheit und ich bin guter Dinge, dass wir das regelmäßig auf den Platz bekommen werden."

Schanzer laden Rettungskräfte ein

Der Zusammenhalt neben dem Platz stimmt schon: Der FCI lädt alle Helfer, die am vergangenen Samstag bei der schweren Explosion auf einem Raffineriegelände in der oberbayerischen Stadt im Einsatz waren, zum Heimspiel am 21. September (18.30 Uhr) gegen den FC St. Pauli in den Audi Sportpark ein. Eingeladen von den Schanzern sind alle Feuerwehr-, Rettungs- und Polizeikräfte sowie das Technische Hilfswerk. Bei der Explosion waren mehrere Menschen verletzt worden, 2000 Anwohner mussten in Sicherheit gebracht werden.

cfl

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