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14.05.2018, 11:27

Darmstadt auch weiterhin zweitklassig

Sirigu: "Deswegen sind wir dringeblieben"

Der SV Darmstadt 98 musste gewaltig zittern, durfte letztlich aber jubeln: Durch ein knappes 1:0 über Erzgebirge Aue sicherten sich die Hessen den Ligaverbleib. Entsprechend erleichtert gab sich anschließend Lilien-Abwehrmann Sandro Sirigu.

Sandro Sirigu
Erleichterung pur: Darmstadts Sandro Sirigu nach dem feststehenden Klassenerhalt der Lilien.
© imagoZoomansicht

Frage: Herr Sirigu, eine schwierige Saison ist für Darmstadt glücklich geendet. Wie beurteilen Sie es?

Sandro Sirigu: "Wir sind gut gestartet und sind dann unten reingerutscht. Zum Winter hin haben wir eine ganz passable Rückrunde gespielt und sind jetzt zum Schluss mit elf Spielen ohne Niederlage verdient dringeblieben. Es geht um Existenzen, deswegen sind wir alle überglücklich.

Frage: Welches Gefühl überwiegt?

Sirigu: Ich bin erleichtert und gefühlt 100 Kilo leichter von dem Stein, der mir vom Herzen fällt.

Frage: Gegen Aue haben Sie sich allerdings sehr schwer getan.

Sirigu: Da haben wohl schon ein paar von uns auf die Tabelle geschaut und wussten, dass ein Unentschieden reicht, auch wenn sie es nicht zugeben werden. (lacht) Da haben wir den Gegner etwas kommen lassen und das ist nicht unsere Stärke, das haben die letzten Spiele gezeigt. Wir haben ein bisschen Glück gehabt. Und wenn es um Auf- und Abstiege geht, ist der Tobi Kempe der richtige Mann (Hat schon beim Aufstieg 2015 das entscheidende Tor geschossen, Anm. d. Red.).

Frage: Wie wird jetzt gefeiert?

Sirigu: Ich habe erfahren, dass wir bis Dienstag noch trainieren und war etwas bestürzt. Aber ein Halbmantelgeschoss, wie es der Trainer immer nennt, ist erlaubt.

Wenn es zwei Fehlentscheidungen waren, ist das sehr bitter und schade für Aue.Sandro Sirigu

Frage: Aue hat sich bei mehreren wichtigen Entscheidungen benachteiligt gefühlt. Wie haben Sie das auf dem Platz wahrgenommen?

Sirigu: Bei dem Ball, den Bregerie klärt, habe ich bemerkt, dass die Auer Spieler sich vehement beschwert haben, direkt zum Linienrichter geschaut und gehofft, dass er nicht in Richtung Mittellinie zeigt. Die Szene mit Platte habe ich gar nicht gesehen, da war ich so weit weg. Wenn es zwei Fehlentscheidungen waren, ist das sehr bitter und schade für Aue. Ich glaube aber, dass sie es schaffen werden.

Tobias Kempe
Der Mann für die wichtigen Tore: Darmstadts Tobias Kempe (Mi.).
© imago

Frage: Das zeigt nur, wie eng Glück und Pech da zusammenliegen.

Sirigu: Gerade in der 2. Liga in diesem Jahr, wo jeder jeden schlagen kann und man mit 41 Punkten nicht sicher in der Liga ist. Das ist bemerkenswert.

Frage: Sie hatten letzte Woche in Regensburg schon Glück bei gegnerischen Pfostenschüssen. Braucht es das im Abstiegskampf?

Sirigu: Natürlich. Wir haben in den zwölf Spielen, in denen wir nicht gewonnen haben, aber auch genug Pech gehabt. Jetzt haben wir das Selbstbewusstsein, machen aus einer halben Chance ein Tor und deswegen sind wir dringeblieben.

Aufgezeichnet von: Patrick Kleinmann

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weitere Infos zu Sirigu

Vorname:Sandro
Nachname:Sirigu
Nation: Deutschland
Verein:SV Darmstadt 98
Geboren am:07.10.1988


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