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20.04.2018, 22:38

Nach unglücklichem Remis gegen Bochum

"Geile Mentalität": Keine Sorgen in Fürth

"Bitter", war das meistgebrauchte Wort der Fürther nach dem ärgerlichen Remis (1:1) gegen den zuletzt so starken VfL Bochum. Der Befreiungsschlag im Abstiegskampf blieb durch einen späten Gegentreffer aus. Doch es gibt Gründe, die sich die Fürther selbst zuschreiben müssen. Sportdirektor Rachid Azzouzi macht sich aber genau wie Gäste-Coach Robin Dutt nur wenig Sorgen um die Fürther.

Serdar Dursun
Remis-Frust: Serdar Dursun ärgerte sich über die Punkteteilung.
© imagoZoomansicht

Die Spielvereinigung Greuther Fürth lieferte gegen den VfL Bochum eine starke erste Hälfte, lag durch einen Treffer von Serdar Dursun auch völlig verdient in Führung. Und eigentlich war sogar noch mehr drin. Vor allem Khaled Narey ärgerte sich nach dem Spiel, dass er seine Chancen ausließ und kam deswegen zu dem Schluss: "Ganz ehrlich, für mich fühlt sich das an wie eine Niederlage." Es war zwar immerhin ein Remis, allerdings fiel das Gegentor zum 1:1-Endstand erst in der 82. Minute. Es war der einzige grobe Schnitzer der Hintermannschaft der Fürther. Lukas Hinterseer wurde sträflich freigelassen und nahm das Geschenk gerne entgegen.

"Dieses 1:1 ist bitter. Aber die Mannschaft hat Kampf und Moral gezeigt, von diesem Weg werden wir nicht abweichen", sagte Coach Damir Buric, der sein Team gegen seinen ehemaligen Lehrmeister Robin Dutt taktisch gut eingestellt hatte, was später auch der VfL-Coach bestätigte. Die beste Analyse, was nach dem Wechsel anders war und letztlich zum Remis führte, lieferte Torschütze Dursun. "In der zweiten Halbzeit standen wir tiefer und passiver", brachte es der Torjäger auf den Punkt. Erst kurz vor dem eigenen Strafraum wurde Bochum attackiert, zudem wurden die eigenen Vorstöße nicht mit letzter Konsequenz vorgetragen, sodass eigene Chancen auch seltener wurden. Am Ende hatte Bochum 66 Prozent Ballbesitz.

Die Truppe hat Mentalität, die Truppe ackert wie verrückt, jeder ist für den anderen da.Sportdirektor Rachid Azzouzi

Doch ein anderer Wert machte Hoffnung: Die Franken gewannen 59 Prozent der Zweikämpfe. "Die Truppe hat Mentalität, die Truppe ackert wie verrückt, jeder ist für den anderen da. Und das sind die Voraussetzungen für mich, die erstmal gut sind", stellte Sportdirektor Rachid Azzouzi fest. "Die Jungs stehen immer wieder auf und haben heute Moral gezeigt. Die Jungs haben eine geile Mentalität." Und auch Dutt unterstrich nach der Partie, dass er sich um seinen Freund Buric und die Fürther im Abstiegskampf wenig Sorgen mache.

Auf jeden Fall hat es das Kleeblatt in den Endspielwochen selbst in der Hand, den Gang in die Relegation zu verhindern, stehen doch noch Duelle gegen St. Pauli (A), Duisburg (H) und Heidenheim (A) an.

tru

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