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08.04.2018, 15:31

29. Spieltag: Big Points für Nürnberg

Nur ein Punkt für Lautern - Verrückte Minuten in Ingolstadt

Der Zweitliga-Sonntag brachte drei Unentschieden: Ingolstadt verpasste gegen Bielefeld ebenso einen großen Schritt Richtung Platz drei wie Regensburg in Kaiserslautern - der FCK bleibt in großer Not. Und auch Braunschweig und Dresden treten auf der Stelle. Am Samstag beendete Nürnberg nach einem bemerkenswerten Gegentreffer gegen Heidenheim sein Tief, Kiel blieb torlos. Spitzenreiter Düsseldorf verlor am Freitag gegen Bochum.

Lautern kämpft sich zurück, verpasst aber große Chance

Sebastian Andersson (3.v.l.) nach seinem Ausgleich gegen Regensburg
Verhaltener Jubel: Sebastian Andersson (3.v.l.) glich für Lautern gegen Regensburg immerhin noch aus.
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Schlusslicht Kaiserslautern hat den Rückstand auf Platz 16 von sechs auf fünf Punkte verkürzt, hatte gegen Regensburg am Sonntag aber naturgemäß auf mehr gehofft als auf ein 1:1. Doch der FCK konnte sich nicht beschweren: Der Jahn (ohne den gelbgesperrten Kapitän Grüttner) begann sehr forsch, belohnte sich nach schöner Mees-Vorarbeit früh durch Saller (6.) und hatte nach der Pause die Großchance aufs 2:0, die Müller gegen Mees vereitelte (54.). Doch die lange enttäuschenden Gastgeber kämpften sich ins Spiel und glichen letztlich nicht unverdient aus: Andersson nutzte seine zweite Gelegenheit (73.) und machte eine Punkteteilung perfekt, die letztlich für beide zu wenig war.

Ingolstadt vergibt dritten Sieg in Folge - Arminia antwortet zweimal

Der FC Ingolstadt hat den dritten Sieg in Serie verpasst und damit auch die Gelegenheit, sich bis auf drei Punkte an Relegationsplatz drei heranzuschleichen. Die ausfallgeplagten Gäste aus Bielefeld hatten im anfangs trägen Spiel zunächst die besseren Chancen, u.a. durch Startelfdebütant Massimo (17) und zweimal durch Klos. Doch nach drei völlig verrückten Minuten führte plötzlich der FCI mit 2:1: Der eben eingewechselte Kutschke verwertete eine Kittel-Flanke (59.), und Leipertz (62.) konterte Arminias Konter (Klos, 61.) umgehend. Doch noch einmal kam die Saibene-Elf zurück: Bei einem langen, in letzter Instanz von Gaus verlängerten Pass aus dem Mittelfeld war Voglsammer offenbar noch hauchdünn dran - der hochverdiente 2:2-Endstand (77.).

Braunschweig und Dresden treten auf der Stelle

Braunschweig und Dresden standen vor ihrem Aufeinandertreffen mit je 36 Punkten knapp vor dem Abstiegsrelegationsrang - verpassten dann aber beide den Befreiungsschlag: Duljevic, bei dessen Fernschuss Keeper Fejzic nicht ganz glücklich aussah (8.), und Hofmann (23.) sorgten für ein 1:1. Dynamo, das die Partie mit einem Pfostenschuss eröffnet hatte (Hauptmann, 3.), dominierte die Partie vor allem im ersten Durchgang klar, ehe die Eintracht aufwachte. Beide Teams bleiben mittendrin im engen Abstiegskampf, 37 Zähler haben auch St. Pauli, Fürth und Union Berlin!

Traumtor und Auswechslung: Verhoek weckt FCN auf

John Verhoek und Hanno Behrens.
Ein Wahnsinns-Tor und die Folgen: John Verhoek und Hanno Behrens.
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Wie ein Spiel innerhalb von vier Minuten kippen kann! Erst passierte zwischen dem kriselnden Club und Heidenheim gar nichts, dann alles: In der 28. Minute schockte der schon angeschlagene Verhoek die Gastgeber mit einem Weitschuss-Traumtor in Ibrahimovic-Manier und ließ sich direkt danach auswechseln. Der Startschuss für die gewaltige Antwort des FCN: Behrens glich aus (30.), Löwen drehte den Spieß nach dem direkten Wiederanstoß um (31.) und Stefaniak bestrafte eine indisponierte Gäste-Abwehr zum dritten Mal (38.). Aus der Kabine kamen die Gäste verbessert und verkürzten durch Dovedan (52.) auf 2:3 - der Club war noch nicht da, brachte den knappen Sieg aber über die Zeit. So konnte Nürnberg nach fünf Partien ohne Sieg wieder einen Dreier bejubeln und den Rückstand zu Tabellenführer Düsseldorf auf drei Zähler verkürzen.

Zwei unterschiedliche Hälften, aber keine Tore

Durch zwei Siege und zwei Unentschieden aus den letzten vier Partien hat Kiel weitere Ausrufezeichen im Aufstiegsrennen gesetzt und wurde seiner Favoritenrolle auch gegen Darmstadt gerecht. Außer 72 Prozent Ballbesitz kam in Durchgang eins aber nicht viel dabei rum. Nach der Pause waren die Hessen das bessere Team und wurden zunehmend mutiger, belohnten sich aber ebenso wenig wie Kiel in Hälfte eins. Durch das 0:0 bleibt Darmstadt auf dem vorletzten Platz.

Maue Nullnummer: Union und Duisburg bleiben sieglos

Zwei Punkte aus den letzten vier Spielen gegen vier Niederlagen am Stück: Die Verunsicherung war sowohl Union Berlin als auch Duisburg beim Krisentreffen anzumerken; die beste Chance hatten in Abschnitt eins die Gäste durch Tashchy (15.), das Spiel bestimmten dennoch die Gastgeber. Nach der Pause verflachte das Geschehen zunehmend, der MSV tat rein gar nichts mehr für die Offensive, während Union nichts einfiel. Es blieb beim 0:0, das die Gemüter auf keiner Seite wirklich beruhigt.

Buballas Geschenk hievt Aue in Hälfte eins

Aue hatte nach zwei Siegen am Stück wieder Mut geschöpft und erwischte auch gegen St. Pauli den besseren Start - dank großer Mithilfe der Gäste. Avevor fälschte einen Distanzschuss von Fandrich unhaltbar für seinen Schlussmann ins eigene Tor ab (25.), ähnlich unglücklich fingen sich die Veilchen in der 44. Minute nach einem Ping-Pong-Tor von Bouhaddouz den Ausgleich. Nach der Pause enttäuschten die Hamburger wieder und stellten sich dann noch selbst ein Bein: Buballa brachte Köpke im Strafraum stümperhaft zu Fall, den fälligen Elfmeter verwandelte der eingewechselte Kvesic zum 2:1-Siegtreffer. Aue springt damit in Tabellenhälfte eins auf Rang acht, St. Pauli rutscht ab auf 13.

Eisfeld und Kruse bestrafen Düsseldorf

Bochums Kruse erzielte den zweiten Treffer für den VfL - das reichte für den 2:1-Auswärtssieg.
Bochums Kruse erzielte den zweiten Treffer für den VfL - das reichte für den 2:1-Auswärtssieg.
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Der Spitzenreiter aus Düsseldorf wollte nach dem 0:1 am Ostermontag eigentlich schnellstens wieder in die Spur kommen, doch auch gegen den VfL Bochum mussten die Fortunen am Freitag eine knappe Niederlage quittieren. Das bittere daran: Als die Funkel-Elf drauf und dran war, ihre Lethargie aus dem ersten Abschnitt abzulegen und zweimal an Alu scheiterte, schlugen die Gäste aus dem Ruhrpott zu. Für die Mannschaft von Trainer Robin Dutt traf der gerade erst eingewechselte Eisfeld mit einem strammen Schuss zur Führung. Die Fortuna wollte antworten, leistete sich aber den nächsten Fehler im Aufbau und wurde durch Kruses Tor zum 2:0 abgestraft. Erneut berappelten sich die Düsseldorfer und kamen durch Hennings verwandelten Elfmeter zum Anschluss. Die letzten zehn Minuten wurden demnach eine heiße Angelegenheit für die Dutt-Elf (inklusive zweier Ampelkarten), die aber den knappen Vorsprung über die Zeit rettete. Der VfL hat damit die 40-Punkte-Marke geknackt, auch wenn diese in der aktuellen Spielzeit überhaupt nichts bedeutet. Die Funkel-Elf muss nach der zweiten Pleite in Folge wieder etwas um den sicher geglaubten Aufstieg bangen.

Nullnummer in Sandhausen - Fürth war näher dran

Das zweite Duell des Freitags zwischen dem SV Sandhausen und der SpVgg Greuther Fürth endete torlos. Die Franken besaßen die eindeutig besseren Chancen, doch ließ die Buric-Elf sowohl Gelegenheiten nach wenigen Sekunden sowie in der Schlussphase leichtfertig liegen. Der SVS hingegen übernahm nach dem Seitenwechsel die Initiative, doch große Möglichkeiten hatte die Kocak-Elf bis auf eine Gislason-Aktion nicht zu verzeichnen.

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