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11.03.2018, 18:37

Union: Keine Tore gegen Aue

Hofschneider: "Für unsere eigenen Ansprüche zu wenig"

Union Berlin hat erneut die Chance verpasst, einen Schritt in Richtung des Aufstiegs-Relegationsplatzes zu machen. Vor heimischer Kulisse kamen die Eisernen nicht über ein torloses Remis gegen den FC Erzgebirge Aue hinaus. Cheftrainer André Hofschneider vermisste vor allem im ersten Durchgang den nötigen Mut seiner Mannschaft und wollte das Ergebnis trotz positiver Aspekte nicht beschönigen.

André Hofschneider, Sebastian Bönig
Enttäuschte Gesichter: Unions Cheftrainer André Hofschneider (li.) und Assistent Sebastian Bönig.
© imagoZoomansicht

Der Spielplan hatte es so gewollt: Union Berlin und Erzgebirge Aue, die schon zu Zeiten der DDR-Oberliga mehrmals aufeinandergetroffen waren, bestritten ihr jeweils 400. Zweitliga-Duell gegeneinander. Für einen würdigen Rahmen sorgten 21.788 Zuschauer im Stadion an der Alten Försterei, auch das Wetter spielte mit - weniger allerdings das Geschehen auf dem Rasen, trotz guter Chancen auf beiden Seiten.

"Wir haben uns zu früh zurückgezogen"

Der FC Union hatte dabei den besseren Start erwischt. Der Hofschneider-Elf war nach der enttäuschenden Leistung in Kaiserslautern (3:4) der Wille zur Wiedergutmachung anzumerken. Doch nach einer vielversprechenden Anfangsviertelstunde verloren die Köpenicker ihren roten Faden, Aue hielt den nicht mehr so entschlossen anlaufenden FC Union vom eigenen Tor fern und verschob das Geschehen zwischen die Strafräume. "Nach unserer guten Anfangsphase hat mir bei uns der Mut gefehlt. Wir haben uns zu früh zurückgezogen und Aue so viele Räume gegeben", wird Unions Cheftrainer Hofschneider auf der Vereinswebsite zitiert.

Immerhin "zwei oder drei gute Möglichkeiten" hätten sich seinem Team aber geboten - eine der besten ließ Grischa Prömel kurz vor der Pause liegen, indem er mit einem Schlenzer an der Latte scheiterte - doch wirklich zwingend agierten die Hauptstädter davor und auch danach über weite Strecken nicht.

"Seit langem mal wieder zu null gespielt"

Nach der Pause gelang es den Eisernen selten, das Spiel mal für einige Minuten in die gegnerische Hälfte zu verlagern und sich Torchancen zu erspielen. "Aggressiv pressen" hatten sich die Gastgeber in der Halbzeitpause eigentlich vorgenommen - gegen kompakte und clevere Gäste ein mühevolles Unterfangen. "So hat das Spiel sowohl im Kopf, als auch in den Beinen viel Substanz gekostet", betonte Hofschneider, der trotzdem Positives mitnahm: "Am Ende haben wir kein Gegentor bekommen und seit langem mal wieder zu null gespielt." Angesichts der eigenen Ambitionen wollte der 47-Jährige aber auch nicht verhehlen: "Für unsere eigenen Ansprüche ist der Punkt vor eigenem Publikum zu wenig."

pau

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Vorname:André
Nachname:Hofschneider
Nation: Deutschland


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