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11.03.2018, 15:47

Überblick: Club stolpert erneut - Aue punktet bei Union

Riesenschritt für Düsseldorf - Jahn an Kiel dran

Fortuna Düsseldorf hat das Straßenbahn-Derby in Duisburg mit 2:1 gewonnen und ist nun auf dem besten Weg zurück in die Bundesliga. Hoffnungen hegt Regensburg, das Sandhausen ebenfalls 2:1 bezwang. Kurzweilig war es bei Union, obwohl keine Tore fielen. Am Samstag ging das "Sechs-Punkte-Spiel" gegen Lautern an Fürth, in Bochum bekam der VfL eine Quittung und Darmstadt holte dank einer Fehlentscheidung einen Zähler. Oben stolperte Nürnberg bereits am Freitag in Bielefeld. Auch Kiel kam zu keinem Sieg.

Hennings und Usami Matchwinner für Fortuna

Rouwen Hennings
Wegbereiter zum Düsseldorfer Derbysieg: Rouwen Hennings.
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Mit seinem neunten Saisontor hat Rouwen Hennings das Tor zur Bundesliga für Fortuna Düsseldorf weit aufgestoßen. Im NRW-Derby vor ausverkauften Rängen in Duisburg war die Funkel-Elf lange Zeit leicht optisch überlegen und auch etwas gefährlicher vor dem Tor. Hennings schoss dann fünf Minuten vor der Pause mit links wuchtig ein und ließ die 5000 mitgereisten Fortunen-Fans jubeln. Nach Wiederanpfiff wurde der MSV mutiger, vergab durch Joker Kingsley Onuegbu eine gute Chance und forderte einmal vergeblich Strafstoß. Letztlich sorgte Takashi Usami in der 88. Minute für die Vorentscheidung, wenngleich Borys Tashchy zwei Minuten später noch verkürzen konnte. Düsseldorf überstand die vierminütige Nachspielzeit und stockte sein Punktekonto auf 50 auf. Neun Zähler Vorsprung hat F95 auf Rang drei.

Mees schnürt einen Doppelpack

Marco Grüttner und Joshua Mees (re.)
Regensburg auf Siegkurs: Marco Grüttner gratuliert Torschütze Joshua Mees (re.).
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Nur noch zwei Punkte Rückstand auf Platz drei und Holstein Kiel hat derweil Jahn Regensburg, das dank eines Doppelpacks von Joshua Mees den SV Sandhausen mit 2:1 niederhielt. Beim zweiten Mees-Treffer stand Gästeschlussmann Marcel Schuhen Pate: Der Torhüter ließ einen Rückpass zu weit nach vorne springen, verlor den Zweikampf mit Mees und musste dann tatenlos mit ansehen, wie der Regensburger ins leere Tor einschieben konnte. Der SVS kam zwar noch zum Anschlusstor, am Ende war der Dreier der effizienten Oberpfälzer jedoch verdient. Die Verlierer Duisburg und Sandhausen rutschten im Tableau auf die Plätze sechs und sieben ab.

Nullnummer an der Alten Försterei

Mit Union Berlin und Erzgebirge Aue trafen sich zwei Ost-Klubs der 2. Liga zum Duell an der Alten Försterei. Die Eisernen - ohne Torjäger Polter (zwölf Treffer, Achillessehnenriss) und Allrounder Parensen (Knieverletzung) - hatten zu Beginn die klareren Chancen, Aue gegen Ende des Spiels. Der Punkt verhindert ernsthafte Berliner Ambitionen nach oben, der FC Erzgebirge Aue sammelte immerhin einen wichtigen Zähler im Abstiegskampf.

Big Points! Maloca bestraft Lauterns Passivität

Greuther Fürth
Großer Jubel: Greuther Fürth schlägt Kaiserslautern.
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Der als "Sechs-Punkte-Spiel" ausgerufene Kellergipfel zwischen Fürth und Kaiserslautern am Samstag begann schwungvoll, nach Osawes Hereingabe verpasste aber die gesamte Angriffsriege der Gäste, den Fuß zur frühen Führung reinzuhalten (12.). Stattdessen jubelte das Kleeblatt fünf Minuten darauf nach einem Konter im eigenen Stadion: Green hatte Nareys Querpass nur noch über die Linie drücken müssen. Danach hätte Fürth nachlegen können, aber kurz vor Pausenpfiff stolperte Osawe Borrellos Flanke ins Netz zum 1:1 (45.). Im Anschluss hatten beide Seiten gute Chancen, die beste nutzte Maloca in der Schlussphase, als er eine Ecke ohne Gegenwehr einköpfen konnte (73.). Es sollte der Siegtreffer sein - drei ganz wichtige Punkte für Fürth, während die Roten Teufel die große Anschlusschance ausgelassen haben.

Losilla verpasst - Ducksch macht's besser

Aus Robin Dutts erstem Sieg als Bochum-Trainer (1:0 in Ingolstadt) nahm der VfL viel Selbstvertrauen mit in die Partie gegen Aufstiegskandidat Kiel. Schon nach acht Minuten gingen die Gastgeber nach Stögers Treffer in Führung. Von den Gästen kam viel zu wenig, auch nach der Pause waren die Störche mehr mit Defensivarbeit beschäftigt: Schmidt klärte für seinen geschlagenen Keeper Kronholm auf der Linie gegen Losilla (57.). Doch Kiel steht nicht ohne Grund so weit oben in der Tabelle, wenig später netzte Ducksch zum schmeichelhaften Ausgleich ein (61.). Jetzt war Bochum nervös, hatte in der Schlussphase aber die beste Gelegenheit zum Siegtreffer: Einen indirekten Freistoß aus elf Metern von Stöger wehrte Schmidt heroisch mit der "Rübe" über den Kasten ab - es blieb beim Remis.

Fataler Pfiff: Kempes Elfmeter beschert Darmstadt einen Punkt

Dem erlösenden Sieg in Dresden folgte für Darmstadt gegen Ingolstadt gleich wieder ein früher Rückschlag: Die Schanzer, zuletzt mit drei Niederlagen am Stück, jubelten nach Kittels Traumpass auf Leipertz - der Angreifer schob die Kugel vorbei an Heuer Fernandes zum 1:0 ein (18.). Die Lilien brauchten etwas, um den Rückstand zu verdauen, waren dann aber das bessere Team. Es brauchte jedoch ein Elfmetergeschenk von Schiedsrichter Thorsten Siewer, das Kempe dankend annahm und den 1:1-Endstand besorgte (72.). Darmstadt bleibt damit auf einem direkten Abstiegsrang.

Viel Kampf und keine Tore in Hamburg

Auf schwierigem Untergrund entwickelte sich zwischen St. Pauli und Braunschweig ein kampfbetontes Spiel, mit leichten Vorteilen für die Hamburger. Es besserte sich auch nach der Pause nur bedingt, den einzigen Jubelschrei unterband der Linienrichter nach Allaguis Treffer (62.), der Angreifer stand im Abseits. Tore fielen im Anschluss keine mehr, womit beide Teams nach wie vor mitten drin im Abstiegskampf stecken.

Dresden schlägt Heidenheim: Koné jubelt dreimal

Das erste Führungstor für Dynamo: Moussa Koné (re.) trifft gegen Heidenheim per Hacke.
Das erste Führungstor für Dynamo: Moussa Koné (re.) trifft gegen Heidenheim per Hacke.
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In einem höchst unterhaltsamen Spiel hat Dynamo Dresden am Freitagabend den 1. FC Heidenheim 3:2 besiegt. Koné traf früh mit einem artistischen Tor per Hacke (5.), Thiel antwortete zwar prompt mit einem nicht minder sehenswerten Schuss in den Winkel (8.), doch Koné hatte einen Sahnetag erwischt: Er brachte Dresden kurz nach dem Ausgleich erneut in Front (11.) - und hatte selbst auf Seguins Eigentor (59.) eine Antwort: In der Endphase markierte er das Siegtor (83.), nachdem ein Schnatterer-Freistoß auf der Gegenseite ans Lattenkreuz geklatscht (76.) und Horvath aus der zweiten Reihe ebenfalls am Aluminium gescheitert war (79.). Die Sachsen fuhren damit im Abstiegskampf einen eminent wichtigen Dreier ein, überholten gar Heidenheim in der Tabelle.

Last-Minute-Könige schlagen erneut zu: Bielefeld besiegt Club

Nächster Rückschlag für den 1. FC Nürnberg im Aufstiegsrennen: Zum einjährigen Dienstjubiläum von Trainer Michael Köllner unterlag der Club Arminia Bielefeld durch ein spätes Gegentor mit 0:1. In den ersten 45 Minuten hatte der FCN zwar mehr Ballbesitz, tat sich aber schwer, kompakte Ostwestfalen in Verlegenheit zu bringen. Nach der Pause mehrten sich die Torchancen auf beiden Seiten - und in der Schlussminute schlug Kerschbaumer für Bielefeld zu (90.). Nürnberg hingegen blieb zum dritten Mal nacheinander ohne Tor - und somit ohne Sieg.

aho/mkr/drm

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