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20.02.2018, 19:07

Appell an die Mannschaft

FCI-Sportdirektor Vier: "Jetzt liegt es an den Jungs"

Durch eine 0:1-Niederlage gegen den FC St. Pauli haben die Aufstiegshoffnungen des FC Ingolstadt am vergangenen Wochenende einen weiteren Dämpfer erlitten. Nur drei Siege holte der FCI aus den vergangenen zehn Partien - zu wenig, um momentan in wirklicher Schlagdistanz zu den Aufstiegsrängen zu sein. Sportdirektor Angelo Vier ist mit der bisherigen Saison keineswegs zufrieden - und kritisiert die Einstellung der Mannschaft.

Angelo Vier
Seit 25. August als Sportdirektor in Ingolstadt tätig: Angelo Vier.
© imagoZoomansicht

Vier äußerte sich in einem auf der Website der Schanzer veröffentlichten Interview zur gegenwärtigen Lage beim FCI und machte darin deutlich, mit der aktuellen Situation des Bundesliga-Absteigers nicht zufrieden zu sein. "Nehmen wir die ersten drei Partien gegen Union, Regensburg und Sandhausen, dann haben wir zwar vier Punkte geholt - in der Hinrunde waren es null aus diesen drei - doch trotz dieser Verbesserung hätten es definitiv mehr Zähler sein müssen", sagte der 45-Jährige. In den entscheidenden Momenten, etwa im Heimspiel gegen den FC St. Pauli (0:1), sei von der Mannschaft "einfach zu wenig" gekommen. Die durchwachsenen Ergebnisse der Ingolstädter lassen sich am Tabellenstand ablesen: Nach 23 Spielen steht der FCI auf dem siebten Rang, vier Punkte hinter dem Aufstiegs-Relegationsplatz.

Es geht darum, diese letzte Gier und Konsequenz zu haben, um das Spiel zu gewinnen.Angelo Vier

Das Bemühen will Vier der Mannschaft dabei gar nicht absprechen, aber: "Das, was wir investieren, passt nicht zu dem, was wir letzten Endes als Ertrag erzielen", sagt der gebürtige Berliner. "Wir haben die höhere Laufleistung, mehr Ballbesitz, mehr Standards in guten Positionen und ein Plus an Chancen. Aber dieser Aufwand steht in keinem Verhältnis zum Nutzen." Problematisch sei dies in der 2. Bundesliga vor allem deshalb, weil "die Spiele fast immer eng" seien "und nur Nuancen entscheiden". Wichtig sei deshalb die richtige Einstellung der Mannschaft - die Vier vermisst. "Wir haben die Qualitäten, Dominanz auszustrahlen, zu agieren, mehr Ballbesitz zu haben und uns Möglichkeiten zu erarbeiten. Aber: Es geht darum, diese letzte Gier und Konsequenz zu haben, um das Spiel zu gewinnen", betont der ehemalige Profi (156 Zweitliga-Spiele für Osnabrück, Oberhausen, Gütersloh, Essen und Bielefeld).

Aufstiegshoffnungen? Vier: "Die Chance ist da"

Vier nimmt deshalb die Mannschaft in die Pflicht und appelliert: "Es reicht nicht, sich gut zu verstehen, sondern es muss auch aus der Komfortzone rausgehen und manchmal unbequem sein." Das Team habe sich nach dem Fehlstart in die Saison "step by step" aus der Krise gearbeitet. "Jetzt liegt es an den Jungs, den nächsten Schritt gehen zu wollen. Und unsere Überzeugung ist absolut da, dass sie das tun werden. So bereiten wir uns auch auf das kommende Spiel in Duisburg vor, das wir gewinnen wollen", so Vier, der mit Blick auf die Aufstiegsambitionen der Schanzer festhält: "Die Chance dazu ist nach wie vor da."

pau

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