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06.02.2018, 11:06

Enttäuschung bei der Eintracht

Braunschweig beschwört die Einheit

Die Erleichterung nach dem Sieg gegen Erzgebirge Aue ist bei Eintracht Braunschweig durch die Niederlage gegen Schlusslicht 1. FC Kaiserlautern schnell wieder verflogen. Während Ken Reichel genau weiß, was in dieser Saison anders läuft, bemühen sich alle Beteiligten darum, die nächsten Wochen als Einheit anzugehen.

Zum Haare raufen: Kumbela und Co. verzweifeln im Abstiegskampf.
Zum Haare raufen: Kumbela und Co. verzweifeln im Abstiegskampf.
© imagoZoomansicht

"Wir haben gestern zusammengesessen und gehen nun - wie wir es auch in der Vergangenheit erfolgreich getan haben - die anstehenden Aufgaben gemeinsam an", hieß es vor einer Woche in einem auf der Website des Vereins veröffentlichten Statement von Aufsichtsratschef Sebastian Ebel. Nach der 1:2-Niederlage vom Sonntag gegen den FCK beherzigen alle die Marschroute für die nächsten schweren Wochen.

"Wir wissen, dass der Trainer hinter uns steht und wir hinter ihm stehen. Diese Situation ist eine Probe für uns, aber ich bin dennoch froh, diesen Test mit der Mannschaft bestreiten zu können", verkündete etwa Georg Teigl. "Es ist ein Privileg für die Eintracht zu spielen und wir wollen alle unser Bestes geben."

Trotzdem hat es im wichtigen Spiel gegen die Pfälzer, die dank der drei Punkte wieder vorsichtig Hoffnung schöpfen, nicht gereicht. "Wir sind enttäuscht, dass wir das Spiel verloren haben. Die Mannschaft hatte sich nach dem Sieg in Aue viel vorgenommen", erklärte Coach Torsten Lieberknecht. "Wir haben die Partie in der ersten Halbzeit aus der Hand gegeben, obwohl wir die Führung auf dem Fuß hatten."

Aber auch in der besseren zweiten Hälfte wollte nur noch der Anschlusstreffer durch Suleiman Abdullahi gelingen, obwohl die Spieldaten 28:9 Torschüsse für die Löwen ausweisen. Leicht verzweifelt blickt Ken Reichel auf die letzte Saison, als Braunschweig erst in der Relegation am VfL Wolfsburg scheiterte und er selbst sieben Tore erzielte. "Da konnte ich schießen wie ich wollte und die Dinger sind reingegangen. Jetzt schieße ich und der Ball geht gegen den Pfosten, die Latte, wird auf der Linie geklärt", bringt der bisher torlose Kapitän seine persönliche Situation im Abstiegskampf auf den Punkt.

Und so appelliert auch Reichel an die Einheit. Denn nur als Mannschaft wird Braunschweig kommenden Sonntag beim schweren Auswärtsspiel in Sandhausen eine Chance haben. Der Blick in die Statistik wird Mut machen. Bei neun Duellen mit dem SVS verloren die Niedersachsen nur eine Partie.

tru/mri

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