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05.01.2018, 10:42

Kiel vertraut dem Kader

KSV wird im Winter nicht tätig

Fünf sieglose Spiele vor der Winterpause haben Holstein Kiel zwar den Titel des Wintermeisters gekostet, dennoch vertrauen die "Störche" ihrem vorhandenen Kader.

Ralf Becker
Pure Zuversicht: Ralf Becker verzichtet auf Verstärkungen.
© imagoZoomansicht

Holstein Kiel ist in der aktuellen Transferperiode bislang noch nicht tätig geworden. Beim Trainingsauftakt am Dienstag im Holstein-Stadion, in das die Störche aufgrund der aufgeweichten Rasenplätze im Projensdorfer Leistungszentrum ausgewichen waren, begrüßte KSV-Trainer Markus Anfang den identischen Kader, der sich nach der 1:3-Niederlage beim SV Sandhausen in die Winterpause verabschiedet hatte.

Kein Wunder, sieht man beim Überraschungsaufsteiger doch ob der bisherigen starken Leistungen keinen personellen Optimierungsbedarf - im Gegensatz zum Vorjahr, als Kiel nach einer durchaus anständigen Hinrunde als Tabellensechster der 3. Liga ins Jahr 2017 ging, den Kader aber mit je vier Zu- und Abgängen bis zum Rückrundenstart noch einmal umkrempelte.

"Wir hatten damals das Gefühl, dass wir uns von einigen Spielern trennen und uns mit einigen verstärken sollten", erinnert sich Ralf Becker. "Das ist dieses Jahr grundsätzlich anders", so Kiels Sportlicher Leiter. Es scheint in dieser Transferperiode realistischer zu sein, dass Kiel eher noch Akteure abgibt, als Neuzugänge zu präsentieren. "Es gibt vielleicht den einen oder anderen Spieler, dessen Einsatzchancen gering sind und der sportlich nicht zufrieden ist, sodass da noch etwas passieren könnte", sagte Becker, der generell nichts ausschließen will in Sachen potenzieller Abgänge.

Drohen Abgänge? Becker bleibt gelassen

Dass aufgrund der starken Hinrunde auch Leistungsträger in den Fokus höherklassiger Vereine gerückt sind, sieht der Sportchef gelassen. "Das sind Herausforderungen, die der Erfolg mit sich bringt. Diese Themen gehen wir positiv an und versuchen, die bestmögliche Lösung zu finden", so Becker. Wenngleich im Diskurs um Kiels Höhenflug bereits Vergleiche zu Durchmärschen wie dem von Darmstadt 98, das 2015 in die Bundesliga aufstieg, laut wurden, bleibt man im Lager des aktuellen Tabellenzweiten bescheiden. Man habe schon in der Vergangenheit nicht darüber philosophiert, was alles passieren könnte, sondern den Fokus auf die tägliche Arbeit gelegt, betont Becker. Diese gelte es fortzusetzen. "Wenn wir es schaffen, so wie im letzten Jahr zu arbeiten, werden wir auch weiterhin eine gute Rolle spielen", ist sich der 47-Jährige sicher.

aho/bk

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