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15.12.2017, 22:41

Ingolstadt lässt sein kleines Tief in Berlin hinter sich

Leitl: "Ein großes Kompliment"

Nach drei Auftritten, die nicht von Erfolg gekrönt waren, entführte der FC Ingolstadt am Freitagabend drei Punkte aus der Alten Försterei. Nach dem 2:1-Sieg bei Union Berlin sprach Trainer Stefan Leitl aber auch die Defizite an, die seine Mannschaft gerade in der ersten Hälfte offenbart hatte - und er richtete den Blick bereits auf das Pokalspiel am Dienstag in Paderborn.

Stefan Leitl
Entführte mit seinem FC Ingolstadt am Freitagabend drei Punkte aus der Alten Försterei: Trainer Stefan Leitl.
© imagoZoomansicht

Am Gesicht von Tobias Levels konnte man am späten Freitagabend ablesen, was dessen Trainer Stefan Leitl bei der Pressekonferenz gesagt hatte: "Wir haben heute ein sehr temporeiches und intensives Spiel gesehen." Wie intensiv es war, das sah man Levels an: Das linke Auge war blutunterlaufen, auch darüber klaffte eine Wunde. Ingolstadts Rechtsverteidiger war sichtlich mitgenommen nach einem Kopfballduell, bei dem er kurz vor Schluss mit Union Berlins Toni Leistner zusammengerasselt war.

Lange Zeit sah es an der Alten Försterei nicht gut aus für Ingolstadt. Gerade in der ersten Hälfte hatten die Schanzer erhebliche Schwierigkeiten mit Unions Strategie: Die Köpenicker griffen früh an und raubten dem FCI den Atem. "Union hat uns komplett die Räume genommen und uns haben die Ideen gefehlt", klagte Leitl und sprach damit das Kernproblem an, dem sich seine Elf in den ersten 45 Minuten ausgesetzt sah: Sie konnte sich kaum entfalten. Zudem monierte Leitl: "Wir haben zu viele Umschaltbewegungen zugelassen."

Nach knapp einer Stunde schlugen die Berliner Kapital daraus und gingen durch einen Strafstoß von Steven Skrzybski verdient in Führung. Aber: "Nach dem 0:1 haben wir große Moral gezeigt", betonte Leitl und fügte an: "Deshalb ein großes Kompliment an meine Jungs."

Er selbst wechselte Thomas Pledl und Robert Leipertz ein - und die beiden Joker besorgten rund eine Viertelstunde nach dem Rückstand den Ausgleich. Nun war Ingolstadt obenauf. Während sich Union schwer tat, den Schalter wiederzufinden nach der Passivität in Folge des Führungstreffers, da packte der FCI die Gelegenheit beim Schopf und legte das zweite Tor durch einen Elfmeter von Dario Lezcano nach. So freute sich Leitl später: "Das pusht uns für das Pokalspiel gegen Paderborn am Dienstag." Beim Drittligisten beschließt Ingolstadt das Kalenderjahr - und kann nach der Winterpause die zweite Saisonhälfte in der Jägerrolle angehen.

lei

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