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04.12.2017, 22:31

Remis im Topspiel - Club ist der lachende Dritte

Serien gerissen: Braunschweig stoppt Ingolstadt

Der FC Ingolstadt unterlag gegen Eintracht Braunschweig und verpasste den Sprung auf Platz vier. Das Spitzenspiel des 16. Spieltags zwischen Kiel und Düsseldorf blieb ohne Sieger. Der lachende Dritte kam aus Nürnberg, der Club siegte gegen Sandhausen. Union verpasste am Sonntag den Sprung auf Rang drei (1:2 in Bochum), während Dresden das Sachsen-Duell mit Aue deutlich für sich entschied. Am Freitag kassierte Kaiserslautern eine bittere Pleite in Heidenheim und St. Pauli die nächste Klatsche.

Montag: Ingolstadt verpasst Vereinsrekord und Platz vier

Aus dem Nichts traf Abdullahi zum 1:0 und brachte Braunschweig auf die Siegerstraße.
Aus dem Nichts traf Abdullahi zum 1:0 und brachte Braunschweig auf die Siegerstraße.
© Getty ImagesZoomansicht

0:2 unterlag der FC Ingolstadt im Montagabendspiel gegen Eintracht Braunschweig. Damit verpasste der FCI nicht nur den Vereinsrekord von vier Heimsiegen in Folge, sondern auch die Chance, an Union Berlin auf Platz vier vorbeizuziehen. Vielmehr findet sich das Team von Trainer Stefan Leitl nun hinter Arminia Bielefeld auf Platz sechs wieder. Braunschweig verbessert sich um drei Plätze auf Rang neun.

Nach einer temporeichen, aber ausgeglichenen Anfangsphase nahm der FC Ingolstadt zunehmend das Geschehen in die Hand und hatte zahlreiche Chancen, die beste in der 33. Minute, als Fejzic mit einem Reflex einen Schuss von Cohen aus acht Metern parieren musste. Auch nach der Pause war von Braunschweig lange Zeit nichts zu sehen - bis zur 65. Minute: Aus dem Nichts fiel plötzlich der Führungstreffer für die Eintracht durch Abdullahi nach Kopfballvorlage von Breitkreuz. Der Spielverlauf war auf den Kopf gestellt - und damit nicht genug: In der 76. Minute sorgte Zuck für die Vorentscheidung mit einer akrobatischen Einlage: Im Fallen lenkte er den Ball mit dem rechten Schienbein ins Tor. Ingolstadt versuchte zwar, zurückzukommen. Doch am Ende blieb es beim 0:2 - die erste Niederlage für die Schanzer seit dem 24. September (damals 0:2 in Bochum).

Dynamos furioser Befreiungsschlag

Dynamo Dresden
Klare Dominanz im Sachsen-Duell: Dynamo Dresden hatte Aue fest im Griff.
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Was für ein Befreiungsschlag der SG Dynamo! Im sächsischen Derby gegen den FC Erzgebirge Aue siegten die Dresdner am Sonntag verdient mit 4:0 und kletterten im Klassement hoch bis auf Rang elf. Nach dem 3:1 in Düsseldorf mit breiter Brust ins Spiel gegangen, traf Berko für die Hausherren früh den Querbalken. Vor ausverkauften Rängen war es dann Lucas Röser, der nach Traumflanke von Duljevic in der 21. Minute zum 1:0 einköpfte. Die Veilchen hatten anschließend Pech bei einem Rapp-Kopfball an den Querbalken (28.). Benatelli per Flachschuss (44.), Ballas (47.) und Berko mit der Stirn (75.) machten im weiteren Spielverlauf eine klare Angelegenheit aus diesem Duell, nach dem die SGD nun im Tableau vor Aue steht.

Hinterseer lässt Bochum jubeln

Im Fernduell mit Dynamo empfing Bochum Union Berlin und hatte anfangs große Probleme mit den "Eisernen". Polter traf schon nach vier Minuten für die Hauptstädter. Immerhin: Durch einen von Leistner abgefälschten Schuss glich Stöger noch im ersten Abschnitt für den Revierklub aus (40.). In der Schlussphase kam der VfL dann sogar noch zum verdienten Dreier gegen nach der Pause ganz schwache Gäste: Hinterseer drückte den Ball nach Wurtz-Vorarbeit im Fallen ins Gehäuse (87.). Erst dann wachte Union auf, doch Leistners Kopfball in der Nachspielzeit wurde durch Danilo auf der Linie abgewehrt. Bochum hievte sich mit dem Sieg auf Rang 12, Union verpasste den Sprung vorbei an Nürnberg auf Platz drei. Am Montag setzte es dann den Paukenschlag: Trainer Jens Keller musste gehen.

Der Jahn siegt auch am Böllenfalltor

Erstmals seit 1977 standen sich Darmstadt und Regensburg wieder gegenüber. Auf Schneeboden legte der Jahn furios los und hätte nach wenigen Zeigerumdrehungen schon 2:0 führen können. Es dauerte bis zur 52. Minute, ehe der Ball zum ersten Mal im Netz zappelte: Regensburgs Kapitän Grüttner war nach einer Knoll-Freistoßhereingabe gedankenschnell zur Stelle. Darmstadt tat sich schwer, Druck aufzubauen - und am Ende stand das zehnte Spiel in Folge ohne Sieg sowie der Absturz auf den drittletzten Rang zu Buche. Die Gäste aus der Oberpfalz indes jubelten über einen weiteren Dreier (zuletzt 4/1/0) und rangieren nun bereits auf Platz sieben.

Spitzenspiel in Kiel bleibt ohne Sieger

Im Spitzenspiel zwischen Kiel und Düsseldorf gab es am Samstag keinen Sieger. Nach 90 spannenden Minuten trennten sich die beiden Teams mit einem 2:2. Die Kieler durften sich anfangs bei Keeper Kronholm bedanken, als er gleich mehrmals den Rückstand verhinderte. Zunächst reagierte er gegen Sobottka glänzend und stand später gegen Hennings goldrichtig. Auch die Hausherren hatten in dem flotten Spiel ihre Chancen zur Führung. Nach einer knappen halben Stunde rettete nur noch die Latte für Düsseldorf. Auf der anderen Seite enteilte Raman seinen Gegenspielern und erzielte das 1:0 für die Gäste. Nach dem Wechsel verpassten die Kieler zunächst zwei tolle Gelegenheiten (Mühling und Seydel), ehe Schindler mit etwas Glück zum 1:1 einschoss. Jetzt war Feuer drin und ein Elfmeter sorgte für Diskussionen. Ducksch verschoss zwar, aber Drexler sicherte sich den Nachschuss und die Partie war gedreht - aber eben noch nicht zu Ende. Denn Hennings sicherte den Gästen durch sein Tor in der Schlussphase doch noch einen Punkt.

Leibold erlöst Nürnberg

Kingsley Schindler
Umjubelter Treffer: Leibold feiert mit dem Club.
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Der 1. FC Nürnberg blieb durch den 1:0-Erfolg nicht nur am Spitzenduo dran, sondern verkürzte den Rückstand auf Düsseldorf und Kiel. Gleich in der Anfangsphase hatte der Club Pech, als Salli einen Kopfball aus kurzer Distanz genau auf den Keeper brachte. Doch Sandhausen erwies sich als der erwartet zähe Gegner. Trotz Chancen auf beiden Seiten ging es mit einem torlosen Remis in die Kabinen. Auffällig dabei, dass die Sandhäuser vor allem in der Zweikampfquote (60 Prozent gewonnen) den Nürnbergern überlegen waren. Nach dem Wechsel wurden die Hausherren allerdings stärker und Leibold erzielte den Treffer des Tages zum knappen 1:0-Erfolg.

Duisburgs Zwischenspurt reicht

Der MSV Duisburg hat nach der miesen Leistung in Regensburg (0:4) den Schalter in der Partie gegen Fürth wieder umgelegt und feierte einen 2:0-Sieg. Dagegen bleiben die Franken tief im Tabellenkeller hängen. Die Zebras kamen etwas besser in die Partie, sodass sich Fürths Keeper Burchert gleich mehrfach auszeichnen konnte. Aber auch die Gäste aus Franken hatten nach einer knappen halben Stunde durch Caligiuri (Iljutcenko klärte vor der Linie) die Möglichkeit, in Front zu gehen. Die kalte Dusche gab es kurz vor der Pause, als Oliveira Souza und Tashchy den MSV binnen fünf Minuten mit 2:0 in Front brachten. Die Spielvereinigung schaffte es nach dem Wechsel nicht, der Partie nochmal eine Wende zu geben.

2:3 in Heidenheim: Lautern ereilt später K.o.

Der 1. FC Heidenheim gewann am Freitagabend gegen Schlusslicht 1. FC Kaiserslautern mit 3:2 und baute damit seine Erfolgsserie auf fünf Spiele ohne Niederlage aus (4/1/0). Die Roten Teufel dagegen bezogen die zweite Niederlage in Folge - der Abstand zum rettenden Ufer droht weiter anzuwachsen. In der ersten Hälfte begegneten sich beide Teams auf Augenhöhe, Chancen gab es hüben wie drüben, ein Tor fiel aber nicht. Pech hatte FCK-Keeper Müller, der nach einer Rettungstat mit einer Hüftprellung nicht mehr weitermachen konnte. Auch nach dem Seitenwechsel wogte die kurzweilige Partie hin und her, das bessere Ende hatte der 1. FCH für sich: Wittek (56.) und Schnatterer (68., Foulelfmeter, 90.+1) trafen für die Elf von Trainer Frank Schmidt. Die Pfälzer konnten durch Spalvis (58.) und ein Eigentor von Feick (80.) zwischenzeitlich jeweils ausgleichen, doch Sievers Patzer in der Nachspielzeit gegen Schnatterers Freistoß bedeutete die Niederlage. Die Pfälzer verloren nicht nur die Partie, sondern auch noch Torschütze Spalvis, der in der 66. Minute des Feldes verwiesen wurde.

0:5: St. Pauli geht auch auf der Alm baden

Arminia Bielefeld
Arminia Bielefeld bejubelt den Kantersieg gegen den FC St. Pauli.
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Arminia Bielefeld hat nach dem 2:0 in Kaiserslautern nachgelegt und sich durch das 5:0 gegen den FC St. Pauli endgültig im oberen Tabellendrittel festgesetzt. St. Pauli dagegen musste nach dem desolaten Auftritt bei Greuther Fürth (0:4) erneut eine hohe Pleite einstecken und wartet seit sieben Partien (0/4/3) auf einen Sieg. Der erste Durchgang war ausgeglichen, Putaro brachte die Arminen mit einem Distanzschuss in Führung (38.). Nach der Pause erhöhte Dick in der 53. Minute durch eine tolle Direktabnahme auf 2:0. Damit war die Vorentscheidung gefallen, Bielefeld gab gegen mehr und mehr verunsicherte Kiez-Kicker komplett den Ton an. Harthez mit einer Einzelaktion (62.), Kerschbaumer nach einem Konter (77.) und Klos per Kopf (85.) stellten den Endstand her.

jch/jer/sam

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