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30.10.2017, 22:23

Fürth und Jahn atmen durch - Kiel punktet in Darmstadt

Bochum stoppt Düsseldorfs Siegesserie

Die Düsseldorfer Siegesserie fand am Montagabend mit der Nullnummer in Bochum ihr Ende. Union Berlin hat durch ein 1:1 in Duisburg die Chance verpasst, am 1. FC Nürnberg vorbeizuziehen, der gleichzeitig in Heidenheim unterlag. Das verspätet angepfiffene Spiel zwischen Dresden und Braunschweig endete ebenfalls Remis. Im Tabellenkeller dürfen Greuther Fürth und Regensburg nach ihren Heimsiegen durchatmen. Aue hielt zum Auftakt mit einem Remis bei St. Pauli die Serie am Millerntor. Ingolstadt holte in einem lange spektakulären Spiel die Punkte in Bielefeld.

Nullnummer in Bochum

Bochums Thomas Eisfeld gegen Düssdorfs Florian Neuhaus
Kein Zuckerschlecken für Fortuna: Bochums Thomas Eisfeld stoppt Florian Neuhaus.
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Am Montagabend schlossen der VfL Bochum und Fortuna Düsseldorf den 12. Spieltag mit einem 0:0 ab. Beide Teams waren am Dienstag aus dem DFB-Pokal ausgeschieden (Fortuna 0:1 gegen Gladbach, VfL 0:2 in Paderborn) und meldeten sich nun in der Liga mit einem Teilerfolg zurück. Bochum startete furios und hatte nach einer Ecke nach einem Bastians-Schuss den Torschrei auf den Lippen (5.), ob die Rettungstat von Neuhaus vor oder hinter der Linie war, ließ sich nicht eindeutig klären. Schiedsrichter Benjamin Cortus ließ weiterspielen. Fortuna sortierte sich langsam, viel Leerlauf begleitete die Partie in der Folge. Hennings hatte per Flugkopfball für Fortuna die größte Chance in einer hektischen Begegnung, in der Stöger im Fallen - unbemerkt von Cortus - den Ellbogen gegen seinen Gegenspieler auspackte. Eisfeld für Bochum kurz vor der Pause, Hennings für die Gäste und Hinterseer für den VfL nach dem Kabinengang ließen gute Möglichkeiten liegen. Der Spitzenreiter erhöhte mit zunehmender Spielzeit den Druck - ohne Erfolg. Auch gegen zehn Bochumer (Gelb-Rot Hinterseer, 88.) reichte es nicht. Nach fünf Dreiern in Serie musste sich Tabellenführer Düsseldorf mit einem Remis zufriedengeben.

Heidenheim gelingt gegen harmlosen Club die Wende

Der FC Heidenheim hat im Klassenkampf am Sonntag einen wichtigen Dreier eingefahren und seinen Negativlauf von zuletzt drei Liga-Pleiten in Folge beendet. Durch das 1:0 gegen einen harmlosen 1. FC Nürnberg haben sich die Ostalb-Städter wieder vorbei an Greuther Fürth auf Rang 16 geschoben.

Der Club, der 13 Tore in den vorherigen drei Auswärtsspielen erzielt hatte, war in Durchgang eins offensiv quasi nicht präsent und durfte sich auf der anderen Seite bei Torwart Kirschbaum bedanken, dass Heidenheim seine drei Großchancen zur Führung durch Glatzel, Griesbeck und Schnatterer nicht nutzte. Auch nach dem Seitenwechsel passierte bis zur 67. Minute nicht viel - dann erlöste Glatzel den FCH und traf zum 1:0.

MSV bejubelt Joker Iljutcenko und stoppt Union

Der 1. FC Union Berlin hat seinen positiven Lauf in der Liga nicht fortsetzen können. Nach zuletzt vier Siegen in Serie mussten die Köpenicker die Punkte beim 1:1 in Duisburg teilen. Damit hat die Elf von Trainer Keller die Chance verpasst, in der Tabelle an Nürnberg vorbeizuziehen.

Nach einer mäßigen ersten Hälfte, in der die Gäste bis auf eine Doppelchance zu Beginn offensiv einiges schuldig blieben, durften die Hauptstädter gleich nach dem Seitenwechsel jubeln. Leistner stieg nach einer Trimmel-Ecke am höchsten und köpfte zum 1:0 ein (49.). Danach hatte Union Glück, dass Schiedsrichter Dietz bei einer strittigen Szene Freistoß anstatt Elfmeter zugunsten des MSV pfiff - eine Fehlentscheidung. Doch Duisburg belohnte sich durch Joker Iljutcenko spät für eine couragierte Leistung (85.) und erarbeitete sich einen verdienten Punkt.

Verspätetes Spiel in Dresden endet Remis

Aufgrund des Wetters wurde die Partie von Dynamo Dresden gegen Braunschweig von 13.30 Uhr auf 16 Uhr verschoben. Die Sachsen fanden besser in die Partie und belohnten sich nach einer starken Anfangsphase mit dem 1:0 durch Möschl. Braunschweig kam in der ersten Hälfte nur in Person von Biada einmal gefährlich vor das Tor (17., Schwäbe parierte). Eine Standardsituation verhalf Braunschweig nach der Pause zum Ausgleich - Valsvik köpfte nach einer Khelifi-Ecke ein (60.). Da Lambertz in der 72. Minute völlig freistehend über das Tor köpfte und der enteilte Abdullahi auf der anderen Seite in der Nachspielzeit an Schwäbe scheiterte, blieb es beim leistungsgerechten Unentschieden in einer intensiven Partie.

Kempe sichert Aue das Remis am Millerntor

St. Paulis Christopher Avevor (oben) bearbeitet Aues Sören Bertram
Hart angegangen: St. Paulis Christopher Avevor (oben) bearbeitet Aues Sören Bertram.
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Der FC St. Pauli hat mit einem 1:1 gegen Aue gleich zwei Negativserien fortgesetzt: Zu Hause blieben die Kiezkicker mit dem Remis am Freitagabend zuletzt viermal sieglos und gegen Erzgebirge nahm das Team vom Millerntor nun sechs vergebliche Anläufe, um dreifach zu punkten (0/3/3). Die Elf von Olaf Janßen gab vom Start weg den Ton an, hatte aber Glück, dass Sobiechs Ellbogen im Gesicht von Bertram nicht mit einem Elfmeterpfiff geahndet wurde. In der 33. Minute belohnte Dudziak St. Pauli mit einem Schuss unter die Latte mit dem 1:0, das bis zum Pausenpfiff Bestand hatte. Auch nach der Pause kam Aue zunächst offensiv nicht ins Laufen, Allagui indes verpasste per Fallrückzieher die Vorentscheidung. Und plötzlich stand es 1:1! Kempe staubte nach einer Ecke ab (69.). Das Janßen-Team verstärkte noch einmal die Bemühungen, kam aber nicht mehr zum erlösenden Treffer.

Ingolstadt: Mit Pokal-Rückenwind zum Erfolg in Bielefeld

Arminia Bielefeld hat das dritte Spiel in Serie verloren. Gegen Ingolstadt setzte es nach einer spektakulären ersten Halbzeit eine 1:3-Niederlage. Eigentor (Börner), Gelb-Rot (Gaus), Rot (Behrendt), Tor (Börner), Elfmeter (Kutschke) - der FCI ging mit einem 2:1 in die Kabine. Mit Zehn gegen Zehn ging es auf der Alm weiter, die Arminia drängte auf den Ausgleich. Den hatte Börner auf dem Kopf, er traf aber nur Aluminium. Im Gegenzug machte Kittel alles klar für die Gäste. Die Schanzer befinden sich weiter im Aufwind, verbuchten zehn Punkte aus den letzten vier Spielen und zogen obendrein am Dienstagabend durch ein 3:1 bei der SpVgg Greuther Fürth ins Achtelfinale des DFB-Pokals ein. Im direkten Duell war es der vierte FCI-Sieg gegen den DSC hintereinander.

Drexler trifft schon wieder: Kiel punktet in Darmstadt

Dominik Drexler (Kiel, am Ball) gegen Joel Mall (Darmstadt)
Holstein in Darmstadt: Dominik Drexler (Kiel, am Ball) gegen Joel Mall (Darmstadt).
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Am Samstag setzte der formstarke Aufsteiger Holstein Kiel auch beim Auswärtsauftritt in Darmstadt ein Ausrufezeichen und holte nach frühem Rückstand noch ein verdientes 1:1. Die Störche glichen durch Drexler (42.), der bereits zum siebten Mal in dieser Spielzeit traf, das 0:1 durch Platte (5.) aus. Darmstadt musste bereits vor der Pause ohne den Gelb-Rot-gefährdeten Altintop auskommen und blieb auch im fünften Spiel in Folge ohne Dreier (0/2/3). Holstein holte schon den 13. Punkt in der Fremde.

"Wir waren zu Beginn nicht wach und geraten in Rückstand. Aber danach waren wir richtig gut im Spiel", sagte Gästecoach Markus Anfang: "Schade, dass wir uns nicht belohnt haben. Aber wir können mit dem Punkt leben."

Fürth jubelt: Maloca bügelt Caligiuris Patzer aus

Mit 1:3 hatte sich die SpVgg Greuther Fürth gegen den FC Ingolstadt aus dem DFB-Pokal verabschiedet. Gegen Sandhausen sollte ein Befreiungsschlag im Abstiegskampf gelingen - und die Mittelfranken durften am Ende auch jubeln. Der 2:1-Erfolg nach Toren von Narey (27.) und Maloca (81.) beim zwischenzeitlichen Ausgleich durch Sukuta-Pasu nach Fehler Caligiuris (78.) war verdient. Der dritte Dreier in dieser Spielzeit ließ Fürth zumindest vorübergehend an Heidenheim vorbei auf Rang 16 klettern. Nächster Gegner ist mit Regensburg ein Team in Schlagdistanz, Wittek wird Fürth dann wegen einer Gelbsperre fehlen.

Regensburg kämpft erfolgreich gegen die Heimschwäche

Marvin Knoll (Mi.)
Sein traumhafter Freistoß brachte Regensburg wieder in Führung: Marvin Knoll (Mi.).
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Regensburg gegen Kaiserslautern - dieses Kellerduell bedeutete zugleich: zweitschlechtestes Heimteam gegen schwächstes Auswärtsteam der Liga. Die Gäste aus der Pfalz verloren mit 1:3 und unterstrichen ihren Ruf, während der Jahn den erhofften Befreiungsschlag in diesem richtungsweisenden Spiel landen konnte. Zweimal Stolze mit seinen ersten Toren in Liga (10., 49.) zwei sowie Freistoßspezialist Knoll (33.) trafen zum Teil spektakulär für die Beierlorzer-Elf. Der FCK hatte zwischenzeitlich durch einen umstrittenen Moritz-Elfmeter ausgleichen können (14.), spielte jedoch insgesamt zu wenig druckvoll und bleibt Tabellenletzter.

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