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24.10.2017, 13:17

Nach spätem Ausgleich beim SV Sandhausen

St. Pauli zufrieden: "Haben unbändigen Willen gezeigt"

1:1 in Sandhausen - eigentlich nichts Halbes und nichts Ganzes für den FC St. Pauli im Bemühen, Anschluss zu den Aufstiegsplätzen zu halten. Und dennoch überwog bei den Hamburgern nach dem Montagspiel die Freude, den Personalsorgen getrotzt und den späten Ausgleich noch erzwungen zu haben.

Jan Marc Schneider
Mit unbändigem Willen zum ersten Zweitliga-Tor: Jan Marc Schneider erzielte das späte 1:1 für St. Pauli.
© imagoZoomansicht

St. Pauli kam in Sandhausen nur schwer in die Partie, erspielte sich dann jedoch Vorteile und die deutlich besseren Chancen. Buchtmann und Nehrig scheiterten vor der Pause aus kurzer Distanz. Nach dem Wechsel drängten die Hamburger, die acht verletzungsbedingte Ausfälle zu beklagen hatten, den SVS über weite Strecken in die eigene Hälfte zurück. Am gegnerischen Strafraum fehlte es den Aktionen der Gäste aber an der letzten Konsequenz.

So ging nach einer Ecke kurz vor Schluss plötzlich Sandhausen in Führung (Stiefler, 80.). Doch St. Pauli gab nicht auf und ließ sich auch nicht entmutigen, als Dudziak im Strafraum von Förster getroffen wurde, der Elfmeterpfiff aber ausblieb (81.). Die Gäste drängten weiter und erzwangen noch den verdienten Ausgleich durch das erste Zweitliga-Tor des für den angeschlagenen Kapitän Nehrig eingewechselten Schneider.

"Wir haben heute einen unbändigen Willen gezeigt und in der Schlussphase alles in die Waagschale geworfen. Wir haben zwei Innenverteidiger (Sobiech und Schoppenhauer, d.Red.) nach vorne geschickt und alles versucht", lobte Trainer Olaf Janßen seine Schützlinge: "Ich muss sagen, dass ich sehr, sehr zufrieden bin mit der Leistung meiner Mannschaft. Unsere Ausfälle hat man nicht gemerkt. Ich glaube, wären wir in Führung gegangen, hätten wir das Spiel gewonnen."

Es war extrem wichtig, dass wir uns diesen Punkt erkämpft haben. Aus diesem Spiel können wir Selbstvertrauen ziehen.St. Paulis Kapitän Bernd Nehrig

Auch die Spieler zogen nach dem späten Punktgewinn im Hardtwaldstadion, wo Sandhausen in dieser Saison in sechs Spielen 13 Punkte einfuhr (aktuell Platz drei der Heimtabelle), überwiegend ein positives Fazit. "Gegen Lautern (beim 1:1 im letzten Heimspiel, d.Red.) war der Punkt irgendwie ärgerlich. Heute haben wir eine klasse Moral bewiesen", wird Torhüter Himmelmann auf der Website des Tabellensechsten zitiert. Und Kapitän Nehrig, der in der 56. Minute wegen einer Fußblessur vorzeitig runter musste, befand: "Es war extrem wichtig, dass wir uns diesen Punkt erkämpft haben. Über die Moral freue mich total. Wir haben uns für unseren starken Auftritt noch belohnt. Aus diesem Spiel können wir Selbstvertrauen ziehen."

Heimbilanz bereitet Sorgen - und jetzt kommt Aue

Zum Beispiel für das Heimspiel gegen Erzgebirge Aue am Freitag (18.30 Uhr, LIVE! bei kicker.de). Denn während auswärts kein Team in der 2. Liga mehr Punkte holte als St. Pauli (13), ist es die Bilanz am heimischen Millerntor (nur ein Sieg aus fünf Spielen, fünf Punkte), die eine noch bessere Platzierung in der Tabelle momentan verhindert. Ob sich das am Freitag ändert? Aue fühlte sich am Millerntor in den letzten Jahren ziemlich wohl, nahm fünfmal etwas mit (3/2/0). Der letzte Heimsieg gegen die Sachsen datiert vom 2. Mai 2008 (4:2).

ski

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weitere Infos zu Schneider

Vorname:Jan-Marc
Nachname:Schneider
Nation: Deutschland
Verein:FC St. Pauli
Geboren am:25.03.1994

weitere Infos zu Nehrig

Vorname:Bernd
Nachname:Nehrig
Nation: Deutschland
Verein:FC St. Pauli
Geboren am:28.09.1986


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