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07.10.2017, 15:40

80,19 Prozent der anwesenden Mitglieder stimmten dafür

VfL Bochum gliedert Lizenzspielerabteilung aus

Eine Drei-Viertel-Mehrheit wurde benötigt, 2158 der 2707 anwesenden Mitglieder des VfL Bochum stimmten für eine Ausgliederung der Lizenzspielerabteilung. Das reichte auf der Jahreshauptversammlung am Samstag aus. Vor der Abstimmung wurden positive Zahlen des Finanzwesens vermeldet.

VfL Bochum
Die VfL-Mitglieder hatten die Wahl, über 80 Prozent stimmten pro Ausgliederung.
© imagoZoomansicht

Die Profis des Zweitligisten laufen in Zukunft nicht mehr unter dem Gesamtverein VfL Bochum 1848 e.V., sondern unter dem Dach der VfL Bochum GmbH & Co. KGaA auf. Der Entscheidung war eine monatelange Debatte vorausgegangen, die sich bis zur Verkündung der Abstimmung hinzog. Am Samstag stimmten 80,19 Prozent der 2707 anwesenden VfL-Mitgliedern für die Ausgliederung ab, 75 Prozent wären nötig gewesen. Vorstand und Aufsichtsrat hatten die Ausgliederung angestrebt, durch die man sich vor allem mehr finanzielle Möglichkeiten erhofft.

Der VfL erhofft sich frisches Kapital von Investoren: Für 20 Prozent seiner Anteile will man in den nächsten fünf Jahren 20 Millionen Euro erlösen, die hauptsächlich in den Profikader fließen sollen. Damit soll Bochum auch dem Ziel, zeitnah in die Bundesliga zurückzukehren, wesentlich näher kommen - in der aktuellen Spielzeit blieb der selbsternannte Aufstiegskandidat bisher deutlich hinter den eigenen Erwartungen zurück, rangiert momentan auf Platz 13.

"Werden Identität nicht verlieren" - Böller gezündet

Einige Fans und Mitglieder befürchten allerdings eine zu große Einflussnahme der Investoren auf den Verein. Die Klubführung hält diese Sorgen für unbegründet, da die Investitionen an strikte Bedingungen geknüpft seien. "Der VfL wird weiterhin das gallische Dorf bleiben. Wir werden Identität und Kontrolle nicht verlieren. Wir suchen nur etwas Zaubertrank, für den VfL wären 20 Millionen Euro viel Geld", sagte Finanzvorstand Wilken Engelbracht im Vorfeld der Mitgliederversammlung. Als das Ergebnis verkündet wurde, verließen die Gegner empört den Saal. Es flogen Stühle, ein Böller wurde gezündet.

Erste positive Zahlen konnte Engelbracht schon vor der Abstimmung verkünden: Die Transfererlöse der Bochumer erreichten in der vergangenen Saison mit 6,2 Millionen Euro einen neuen Rekordwert, der Spieleretat wird voraussichtlich um über zwei Millionen auf 11,4 Millionen Euro erhöht. Durch die Ausgliederung will der VfL diese Tendenzen fortsetzen.

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