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01.10.2017, 17:16

Braunschweig: Gehirnerschütterung bei Reichel

Janßen: "Bei Himmelmann und dem Fußballgott bedanken"

Der FC St. Pauli ist zurück in der Erfolgsspur. In Braunschweig gewann das Team von Olaf Janßen mit 2:0 und schob sich somit auf den sechsten Rang vor. Dabei hatte es zunächst eher nach einer herben Klatsche als nach einem Erfolgserlebnis an der Hamburger Straße ausgesehen. Janßen bemühte in seiner Analyse auf der Pressekonferenz höhere Mächte und entschuldigte sich beim Anhang. Torsten Lieberknecht hatte derweil die "beste erste Hälfte der Saison" gesehen.

Robin Himmelmann hält den Elfmeter von Onel Hernandez
Unüberwindbar: Robin Himmelmann holte sich ein Extralob von Olaf Janßen ab.
© imagoZoomansicht

Janßen brachte es auf den Punkt: "Ich möchte mich bei allen Fans für die erste Halbzeit entschuldigen", begann St. Paulis Trainer die Presserunde nach dem 2:0-Auswärtserfolg in Braunschweig. "Nicht nur, dass wir völlig von der Rolle waren, wir haben die Bälle auch dem Gegner teilweise in die Füße gespielt", kritisierte der 50-Jährige das Auftreten seiner Truppe. In der ersten Hälfte agierte seine Elf in der Tat schlafmützig, war stets zu langsam und nicht entschlossen genug in den Zweikämpfen.

Natürlich war es auch Janßen nicht verborgen geblieben, wem der Halbzeitstand von 0:0 zu verdanken war. "Wir können uns nur bei Robin Himmelmann und beim Fußballgott bedanken", hatte er seinen Towart sowie höhere Mächte als Retter ausgemacht. Himmelmann wuchs förmlich über sich hinaus, vereitelte zahlreiche hochkarätige Möglichkeiten der Löwen: Erst reagierte er gegen Suleiman Abdullahi in Sekundenbruchteilen (2.), dann hielt er Onel Fernandez' Strafstoß mitsamt dessen Nachschuss (12.). Später entschärfte er den Distanzschuss von Hochscheidt (25.).

Es hätte keiner gedacht, dass wir als Verlierer vom Platz gehen.Torsten Lieberknecht

Kurz: Braunschweig hätte deutlich führen müssen, brachte das Leder aber nicht im Gehäuse unter. Das sah auch Lieberknecht so: "Wir haben die beste erste Hälfte der Saison gespielt. Das Gegenpressing ging komplett auf, St. Pauli ist kaum zum Atmen gekommen." Zwei Trainer, eine Meinung: "Uns war klar, dass wir in der zweiten Halbzeit ein anderes Gesicht zeigen mussten", sagte Janßen, der mit seinen Einwechslungen einen großen Beitrag leistete.

Janßen beweist goldenes Händchen

Johannes Flum kam zur Pause und brachte Stabilität und Ordnung ins Spiel. In der 66. Minute betrat dann Christopher Buchtmann, der die vier Spiele zuvor aufgrund eines Bänderrisses verpasst hatte, den Platz. Der Zehner besorgte die Führung per Sahne-Lupfer (76.), nur vier Minuten später schickte er Cenk Sahin zum 2:0 auf den Weg - die Partie war entschieden. Wie es um die Braunschweiger Gefühlslage aussah? "Einfach nur Scheiße. Wir waren gut im Spiel drin und haben uns dann einmal auskontern lassen", sagte Stürmer Domi Kumbela.

Für Lieberknecht sorgte nicht nur die Niederlage für Verdruss: "Erschwerend kam hinzu, dass wir zwei wichtige Spieler früh auswechseln mussten." Ken Reichel musste mit Gehirnerschütterung raus, Jan Hochscheidt verließ den Platz ebenfalls noch vor der Pause mit schmerzverzerrtem Gesicht. Das einzig Positive: Wegen der anstehenden Länderspielpause hat Lieberknecht nun bis zum 13. Oktober Zeit, um seine Sorgenkinder körperlich wie mental wieder aufzupäppeln. Dann geht es zum MSV Duisburg.

psz

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weitere Infos zu Janßen

Vorname:Olaf
Nachname:Janßen
Nation: Deutschland

weitere Infos zu Lieberknecht

Vorname:Torsten
Nachname:Lieberknecht
Nation: Deutschland
Verein:Eintracht Braunschweig


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