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25.09.2017, 15:06

Fürth kassiert zu viele Gegentore

Buric hofft auf Zeit, Sararer und Bolly

Die SpVgg Greuther Fürth belegt nach dem mit 1:3 verlorenen Frankenderby gegen den 1. FC Nürnberg weiterhin den 17. Tabellenplatz. Gewinnt Schlusslicht Kaiserslautern am Abend bei Union Berlin, könnte die Rote Laterne sogar noch zum "Kleeblatt" zurückwandern. Der Spitzenreiter der Ewigen Zweitliga-Tabelle leckt nach dem Sonntag die Wunden - und muss dringend Stabilität in die Mannschaft bekommen.

Damir Buric
Es gibt noch viel zu tun: Fürths neuer Trainer Damir Buric.
© imagoZoomansicht

Nach der sechsten Niederlage in den bislang absolvierten acht Ligaspielen ist die SpVgg Greuther Fürth immer noch im Keller der Tabelle anzutreffen. Der schwache Start sorgt für Krisenstimmung, wenngleich die Mittelfranken "mit ein, zwei Siegen schnell wieder im Mittelfeld" anzutreffen wären, wie Marco Caligiuri festhält. Gleichwohl gesteht der Ex-Kapitän, dass "der Widerstand im Kopf" von Spiel zu Spiel größer werde.

Ein großes Problem: Die SpVgg ließ sich auch gegen Nürnberg vom schnellen Umschaltspiel des Gegners übertölpeln - wie beim frühen 0:1 durch Ishak. "In der ersten Hälfte hatte der Gegner zu viel Platz, wir haben die Konter zugelassen und die Absicherung verloren", bemängelte Keeper Balazs Megyeri. Auch Trainer Damir Buric war angefressen: "Wir waren verkrampft, haben Räume angeboten und sind viel zu hoch gestanden."

Erst nach dem Anschlusstor durch Gjasulas Elfmeter zeigte Fürth eine Reaktion, die "mit ein bisschen Glück", so Buric, noch zu einem Unentschieden geführt hätte. Der von Admira Wacker gekommene Trainer setzt nun auf den Faktor Zeit. Denn nach dem Kellerduell in Kaiserslautern ist Länderspielpause, und Buric verspricht: "Mit der Zeit werden wir das korrigieren und besser stehen."

Besser stehen ist die eine Seite, mehr Tempo ins Spiel bekommen die andere. Auch im Derby fiel dem "Kleeblatt" nach vorne nicht viel ein. Wenn Buric nun die Rückkehr von Sercan Sararer und Mathis Bolly herbeisehnt, um mehr Geschwindigkeit zu haben, sagt das viel aus. Beide sind extrem verletzungsanfällig, Sararer spielte zuletzt am 30. Spieltag der vergangenen Saison, Bolly am 34. Und Sararer hat seit seiner Rückkehr zur SpVgg vor gut einem Jahr nicht gerade mit einer profimäßigen Einstellung geglänzt.

Magyar könnte stabilisieren

Wichtiger wäre ein Einsatz von Richard Magyar. Der Innenverteidiger blieb im Derby wieder 90 Minuten auf der Bank. Mit ihm im Team gäbe es die Möglichkeit, Caligiuri wieder auf die rechte Verteidiger-Position zu schicken. Es ist ein schmaler Grat, auf dem die SpVgg wandelt. Am Kader kann nichts mehr korrigiert werden, mit Ausnahme von Nik Omladic und Adam Pinter stehen alle Spieler, die für einen Startelfeinsatz infrage kommen, parat. Ob da der Faktor Zeit der beste Ratgeber ist?

aho/mf

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weitere Infos zu Magyar

Vorname:Richard
Nachname:Magyar
Nation: Schweden
Verein:SpVgg Greuther Fürth
Geboren am:03.05.1991

weitere Infos zu Bolly

Vorname:Mathis
Nachname:Bolly
Nation: Norwegen
  Elfenbeinküste
Verein:SpVgg Greuther Fürth
Geboren am:14.11.1990

weitere Infos zu Sararer

Vorname:Sercan
Nachname:Sararer
Nation: Spanien
  Türkei
Verein:SpVgg Greuther Fürth
Geboren am:27.11.1989


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