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21.09.2017, 22:22

7. Spieltag: Darmstadt nur remis - Fortuna wieder an der Spitze

Im elften Anlauf: Club bezwingt Angstgegner Bochum

7. Spieltag im Bundesliga-Unterhaus: In der englischen Woche eroberte Fortuna Düsseldorf die Tabellenführung zurück. Platz zwei belegt Überraschungsteam SV Sandhausen, weil Darmstadt in Heidenheim nicht über ein Unentschieden hinauskam. Weil Kaiserslautern wieder sieglos blieb, musste Trainer Norbert Meier gehen. Am Donnerstag beendete der 1. FCN die Negativserie gegen Bochum.

Club: Erster Zweitliga-Sieg gegen Bochum

Mikael Ishak und Hanno Behrens (v.li.)
Seltenheitswert: Der FCN (hier die Torschützen Ishak und Behrens) jubelt nach einem Sieg gegen Bochum.
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Der 1. FC Nürnberg legte nach dem furiosen 6:1 in Duisburg nach und bezwang im elften Anlauf erstmals in der 2. Bundesliga Angstgegner Bochum. Der Club gewann gegen den VfL, der zunächst die reifere Spielanlage an den Tag legte, nach 0:1-Rückstand noch 3:1. Der FCN begann schwungvoll, näherte sich durch Ishak, beim MSV dreifacher Torschütze, erstmals an, musste nach 13 Minuten jedoch einem Rückstand hinterherlaufen. Diamantakos nahm ein Handelfmetergeschenk dankend an. Die Gäste hatten mehr vom Spiel und auch die besseren Chancen, Nürnberg glich aber nach einer knappen halben Stunde durch ein Abstaubertor von Löwen aus. Im zweiten Durchgang erwischte Bochum den besseren Start, die Köllner-Elf schlug aber durch ein Kopfball-Tor von Behrens zu. Das Spiel war gedreht, der FCN fand mit der Führung im Rücken zu mehr Sicherheit. Bochum agierte ideenlos und Nürnberg machte durch einen von Ishak im Nachschuss verwandelten Handelfmeter den Sack zu. Nürnberg hat sich für das Derby in Fürth gewappnet, der VfL steckt im hinteren Tabellendrittel fest.

Düsseldorfer Arbeitssieg

Tabellenführer! Düsseldorfs Torschütze Emir Kujovic jubelt mit Kaan Ayhan.
Tabellenführer! Düsseldorfs Torschütze Emir Kujovic jubelt mit Kaan Ayhan.
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Der in Fürth gestürzte Tabellenführer Fortuna Düsseldorf betrieb am Mittwoch gegen Jahn Regensburg Wiedergutmachung. Durch einen schmeichelhaften 1:0-Sieg gegen den Aufsteiger aus der Oberpfalz eroberten die Rheinländer die Spitzenposition zurück. Mit seinem ersten Saisontreffer markierte Neuzugang Kujovic in der 54. Minute das entscheidende Tor - wenn auch etwas glücklich: Kujovic fiel der Ball vor die Füße, aus kurzer Distanz hatte er keine Mühe. Die ausgezeichnet stehenden Regensburger verkauften sich nichtsdestotrotz teuer.

Sulu rettet einen Punkt

Darmstadt erlitt einen Dämpfer, kam in Heidenheim nicht über ein 2:2 hinaus. Der Gastgeber kam besser in die Partie, als Darmstadt dann auftaute, traf Dovedan sogar zum 1:0 (32.). Die Lilien schlugen in Person von Sobiech aber umgehend zurück (35.). Im zweiten Durchgang war lange alles offen, die Begegnung lebte vor allem von der Spannung. Kurz nach seiner Einwechslung stach Joker Halloran (60.) und brachte den FCH erneut in Front. Kapitän Sulu rettete Darmstadt schließlich einen Punkt (85.).

Braunschweig souverän

Ihren zweiten Saisonsieg fuhr die Eintracht aus Braunschweig zu Hause gegen Fürth ein. Das Kleeblatt legte zwar den aktiveren Start hin, doch Braunschweig war die effektivere Mannschaft: Mit zwei Torschüssen erzielte die Eintracht zwei Tore - Nyman (23.) und Baffo (28.) trafen. Danach waren die Hausherren deutlich besser in der Partie, das Kleeblatt dagegen war zu harmlos. Der eingewechselte Ex-Fürther Kumbela machte nach Wiederanpfiff alles klar (79.). Für den neuen SpVgg-Trainer Damir Buric war es nach der gelungenen Premiere gegen Düsseldorf im zweiten Spiel die erste Niederlage mit den Mittelfranken.

Arminia stoppt Negativtrend

Nach zuvor zwei Niederlagen nacheinander und drei Spielen ohne Sieg gelang Arminia Bielefeld ein 2:0-Erfolg bei Dynamo Dresden. Die Treffer erzielten Voglsammer in der 80. Minute nach einem groben Abwehrfehler von Dresdens Gonther und Weihrauch in der Nachspielzeit (90.+2). Die SGD wartet seit dem Saisonauftakt auf den zweiten Heimsieg.

St. Pauli siegt in Kiel

Holstein Kiel gegen St. Pauli
Jubel beim FC St. Pauli: Johannes Flum traf für die Kiezkicker.
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Die englische Woche in der 2. Liga begann am Dienstagabend mit unschönen Szenen. Vor dem Nordduell zwischen Aufsteiger Holstein Kiel und dem FC St. Pauli stürmte eine Schar vermummter Chaoten den Platz, erst mit zehnminütiger Verspätung konnte angepfiffen werden. Beide Teams zogen schließlich ein intensives, ausgeglichenes Fußballspiel auf - mit dem besseren Ende für die Kiezkicker. Das Siegtor erzielte Flum in der 44. Minute. Damit zog St. Pauli nach Punkten mit Kiel gleich, die Störche verloren die Tabellenführung und mussten einen weiteren Wermutstropfen hinnehmen: Herrmann sah Gelb-Rot (83.).

Lautern bleibt sieglos

Eine Partie aus der Kategorie "Endspiel" gab es für den 1. FC Kaiserslautern und Trainer Norbert Meier. Das Tabellenschlusslicht empfing Erzgebirge Aue und blieb als einziges Zweitliga-Team auch im siebten Spiel sieglos - 0:2! Aue, das klug verteidigte und brandgefährlich umschaltete, machte durch einen Doppelpack von Bertram (30./48.) kurzen Prozess. Von den Roten Teufeln kam mal wieder zu wenig. Es war Meiers letztes Spiel als Lauterns Chefcoach, am Mittwochmorgen kam das Aus.

Ingolstadt spielt in Duisburg nur remis

Absteiger Ingolstadt hat die Chance verpasst, Aufsteiger Duisburg mit einem Dreier zu überflügeln. Der FCI hatte zwar mehr vom Spiel, doch die Zebras zeichnete an diesem Abend vor allem eines aus: Effektivität. Tashchy (16.) brachte die Zebras sogar in Führung, Wahl (42./52.) drehte die Partie zwischenzeitlich, doch Tashchy (54.) schlug mit seinem zweiten Tor nochmals zurück. Endstand: 2:2. Damit verpassten die Schanzer den ersten Heimsieg erneut.

Sandhausen beißt sich oben fest

Der SV Sandhausen schob sich auf Platz zwei vor. Die kompakte Kocak-Elf fuhr gegen Union Berlin (1:0) ihren vierten Sieg ein. Paqarada erzielte in der 55. Minute das Tor des Tages. Die Eisernen entwickelten ohne den angeschlagenen Kapitän Kroos und Abwehrchef Leistner beinahe keine Durchschlagskraft und blieben erneut hinter den Erwartungen zurück: Seit nun schon fünf Spielen (drei Unentschieden und zwei Niederlagen) wartet Union auf seinen insgesamt dritten Saisonerfolg.

aho/cfl

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