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17.09.2017, 15:25

Überblick: FCI zerlegt St. Pauli, Nürnberg den MSV

Fürth stürzt Düsseldorf, Kiel Spitze - Darmstadt siegt

Paukenschlag in Fürth: Das bisherige Schlusslicht siegte am Sonntag beim Debüt des neuen Trainers Damir Buric gegen Düsseldorf, Kiel ist neuer Spitzenreiter. Heidenheim gewann zum Jubiläum von Frank Schmidt in Bochum, Dresden fuhr in Regensburg den ersten Auswärtsdreier ein. Bochum drehte die Partie gegen Bielefeld noch um. Nürnberg feierte am Samstag in Duisburg einen Kantersieg, Ingolstadt jubelte bei St. Pauli.

Darmstadt gelingt Wiedergutmachung

Kevin Großkreutz
Darmstadts Kevin Großkreutz jubelt gegen Bielefeld.
© imagoZoomansicht

Mit Darmstadt und Bielefeld trafen sich am Sonntagnachmittag zwei Verlierer des vorangegangenen Spieltags, beide Vereine hatten deshalb etwas gutzumachen. Dies gelang aber nur den Lilien, die mit 4:3 alle drei Punkte vom Böllenfalltor behielten.

Voglsammer (30.) und Klos (35.) brachten den DSC jeweils in Front, doch Großkreutz (31.) und Höhn (53.) glichen aus. In der zweiten Hälfte drehte das Team von Trainer Torsten Frings auf, Weltmeister Großkreutz mit seinem zweiten Treffer (64.) und Sobiech (84.) stellten den Erfolg sicher. Der Anschlusstreffer Bielefelds durch Brandy (90.) kam zu spät. Die Lilien sind damit punktgleich mit dem neuen Spitzenreiter Holstein Kiel und liegen nur wegen der weniger geschossenen Tore auf Rang zwei. Bielefeld enttäuschte keineswegs, rutscht nach der zweiten Niederlage in Folge aber erneut ab.

Dank Dursun: Buric feiert gelungenes Debüt in Fürth

Serdar Dursun
Greuther Fürths Serdar Dursun jubelt über eines seiner Tore gegen Düsseldorf.
© imago

Vor dem 6. Spieltag thronte Fortuna Düsseldorf an der Tabellenspitze, die SpVgg Greuther Fürth hatte die Rote Laterne als Tabellenletzter inne. Die Franken hatten bereits zuvor die Reißleine gezogen und einen Trainerwechsel vorgenommen, gegen die Rheinländer war erstmals Damir Buric für das Kleeblatt verantwortlich. Der neue Mann durfte sich mit dem 3:1-Sieg gleich über einen Paukenschlag zum Einstand freuen. Dursun (35.) und Caligiuri (44.) trafen noch vor der Pause. Düsseldorf kam nach dem Wechsel besser in die Partie, Hoffnung keimte nach dem Anschlusstreffer durch den Ex-Fürther Gießelmann vom Punkt (62.) auf. Diese zerstörte aber Dursun postwendend mit seinem zweiten Treffer (64.). Während das Kleeblatt den ersten Saisonsieg und ein gelungenes Debüt von Damir Buric feierte, musste Düsseldorf erstmals in dieser Saison den Platz als Verlierer verlassen und seinen Spitzenplatz an Holstein Kiel abtreten.

Schmidts erfolgreiches Jubiläum - Jahns Heimblockade hält an

Seit zehn Jahren ist Frank Schmidt beim 1. FC Heidenheim im Amt, bisher lief es für die Ostalbstädter in dieser Saison noch nicht rund. Doch ihrem Coach bereiteten sie mit dem 2:1-Erfolg beim VfL Bochum ein gelungenes Jubiläum. Glatzel (16.) und Wittek (73.) wandelten die Führung der Bochumer durch Kruse (13.) noch in einen Sieg um. Während der 1. FCH nach dem zweiten Saisonsieg durchatmen darf, erlitt der VfL nach zuletzt zwei Niederlagen am Stück wieder einen Rückschlag.

Tabellenrechner 2.Bundesliga

Dynamo Dresden gewann mit 2:0 bei Jahn Regensburg und feierte den ersten Auswärtssieg der Saison. Nach eher ruhiger erster Hälfte legten die Sachsen in Durchgang zwei eine Schippe drauf, Horvath nach einer schönen Kombination (48.) und Aosman vom Punkt (51.) stellten mit einem Doppelpack kurz nach dem Seitenwechsel die Weichen auf Sieg. Der Aufsteiger aus der Oberpfalz verlor auch das dritte Heimspiel der Saison und liegt nur noch dank der besseren Tordifferenz gegenüber Heidenheim nun den letzten Nicht-Abstiegsrang.

Gierige Schanzer in Hamburg

Sonny Kittel
Per direktem Freistoß: Sonny Kittel brachte den FC Ingolstadt in Führung.
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Der FC Ingolstadt hat sich nach dem Fehlstart (1/0/4) am Samstag auf St. Pauli eindrucksvoll zurückgemeldet und seinen zweiten Saisonsieg eingefahren. Das Endergebnis: 4:0! Kittel leitete den Sieg für die extrem effektiven Schanzer bereits in der 6. Minute mit einem direkten Freistoß ein; Träsch (33.), Lezcano (40.) und erneut Kittel (45.+3) erhöhten noch vor der Pause. Auch wenn die Gastgeber nicht mehr zum Torerfolg kamen, so konnten sich die 29.546 Zuschauer am Millerntor doch noch einmal freuen: Abwehrchef Sobiech feierte nach überstandener Kopfverletzung sein Comeback.

Dreierpack Ishak: FCN gewinnt in Duisburg

Duisburg gegen Nürnberg? Diese Paarung hatte es in der laufenden Saison genau so schon einmal gegeben: In der 1. Runde des DFB-Pokals hatte sich der Club auswärts mit 2:1 durchgesetzt. Und auch diesmal ging der FCN als Sieger hervor, das Endergebnis fiel jedoch deutlicher aus: 6:1! Der MSV hatte insgesamt mehr Spielanteile und auch einige hochkarätige Chancen, doch die Franken waren bei ihren seltenen Gelegenheiten effektiver. Mit einem Doppelpack brachte Ishak (10./25.) sein Team früh auf die Siegerstraße. Löwen per direktem Freistoß (51.), Ishak mit seinem dritten Treffer (74.), erneut Löwen (76.) und Teuchert (89.) schraubten das Ergebnis in die Höhe. Das einzige Tor der Zebras erzielte Stoppelkamp per Handelfmeter (81.). Einen höheren Auswärtssieg haben die Nürnberger, die sich nun wieder auf dem Vormarsch befinden, auf Liga-Ebene noch nicht eingefahren.

Mikael Ishak
Mikael Ishak zeigt es an: Dreierpack!
© imago

FCK tief in der Krise

Der SV Sandhausen hat den 1. FC Kaiserslautern im Derby am Hardtwald noch tiefer in die Krise gestürzt. Auch im sechsten Spiel der Saison blieben die Roten Teufel ohne Sieg, während der SVS zum dritten Mal dreifach punktete. Das entscheidende Tor zum knappen 1:0-Erfolg erzielte Höler (68.). Eine kuriose Szene hatte es in der 62. Minute gegeben: Kister stoppte im eigenen Strafraum den Ball in dem Glauben, einen Pfiff des Schiedsrichters gehört zu haben. Referee Rohde zeigte auf den Punkt, nahm den Strafstoß nach minutenlanger Diskussion aber wieder zurück.

Nyman antwortet Hedlund

Drei Ligaspiele konnte der 1. FC Union Berlin zuletzt nicht gewinnen, und auch gegen Eintracht Braunschweig reichte es für die Eisernen nicht zu einem Dreier: Am Ende trennten sich die beiden ambitionierten Kontrahenten mit einem 1:1. Die Partie am Freitagabend begann mit einer halben Stunde Verspätung, da etliche Eintracht-Fans im Stau standen. Doch auch bei einem nicht rechtzeitigen Eintritt in die Alte Försterei hätten diese nichts verpasst, denn der erste Durchgang bot keinen einzigen nennenswerten Höhepunkt, beide Teams neutralisierten sich. Dies sollte sich zum Glück in Hälfte zwei ändern. Die Eisernen investierten nun mehr, Hedlund belohnte seine Farben für den erhöhten Aufwand mit dem 1:0 (53.). Doch Braunschweig ließ sich nicht aus der Ruhe bringen und schlug in der 62. Minute durch Nyman zurück. Dabei blieb es bis zum Schlusspfiff. Die Eisernen warten nun seit vier Spielen auf einen Sieg und treten wie die Eintracht - die ebenfalls seit vier Partien auf einen Dreier wartet - in der Tabelle auf der Stelle.

Kiel verdirbt Drews' Heimpremiere

Alexander Mühling, Marvin Ducksch und Dominic Peitz
Die Kieler Alexander Mühling, Marvin Ducksch und Dominic Peitz (v. li.) jubeln in Aue.
© imago

Die Heimpremiere von Aues neuem Coach Hannes Drews ist ordentlich misslungen: Die Veilchen mussten sich Holstein Kiel mit 0:3 geschlagen geben. Kiel übernahm von Beginn an das Kommando über die Partie. Die Störche waren sowohl taktisch als auch technisch besser als Aue, zeigten zudem mehr Lauf- und Einsatzbereitschaft. Die Tore für die Elf von Trainer Markus Anfang waren eine zwangsläufige Folge der Überlegenheit: Mühling (15.) und zweimal Ducksch (41., 77.) schossen einen auch in dieser Höhe völlig verdienten Kieler Sieg gegen über weite Strecken der Partie überforderte Auer heraus. Durch den Erfolg und der Niederlage Düsseldorfs am Sonntag springt Kiel auf Rang eins.

kon

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Dass Trainer im schnelllebigen Fußballgeschäft oft keine allzu lange Haltbarkeitsdauer haben, ist gemeinhin bekannt. Frank Schmidt, seit 10 Jahren beim 1. FC Heidenheim am Ruder, ist da eine der rühmlichen Ausnahmen. Wer klebt ansonsten schon länger auf seinem Stuhl? Die Top 10 der treuesten Trainer in Bildern.
© imago

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