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19.05.2017, 14:42

Vor genau 40 Jahren gelang der erste Aufstieg aus der Zweiten Liga

Wolf: "Wir wollen die Schale"

Es ist angerichtet. Jetzt fehlt nur noch das passende Ereignis. Am Sonntag vor auf den Tag genau 40 Jahren feierte der VfB Stuttgart zum ersten Mal den Aufstieg aus der Zweiten Liga in die Bundesliga. Am jetzt folgenden 21. Mai 2017 stehen die Schwaben vor ihrer zweiten Rückkehr ins Oberhaus. Trainer Hannes Wolf ist sicher, dass der Aufstieg gelingt, will allerdings mehr: "Wir wollen die Schale."

Will nicht nur aufsteigen, sondern die Meisterschaft: Stuttgarts Trainer Hannes Wolf.
Will nicht nur aufsteigen, sondern die Meisterschaft: Stuttgarts Trainer Hannes Wolf.
© imagoZoomansicht

Der Trainer kann beinahe aus dem Vollen schöpfen. Bis auf Jean Zimmer, der unter einer Knie- und Knöchelprellung leidet, Jens Grahl und Hans Nunoo Sarpei, die nach ihren Meniskusoperationen aus der Hinrunde noch Rückstand haben, sowie Carlos Mané (Knieoperation nach Knorpelschaden) und Jerome Onguene, der bisher keine Rolle gespielt hat und mit der U 20 Frankreichs bei der WM in Südkorea weilt, steht ihm der komplette Kader zur Verfügung. Der, wie schon in der vergangenen Woche in Hannover, im Stadion und bei der Mannschaft sein wird. Ob auch Kevin Großkreutz mitfiebern und anschließend mitfeiern wird, "weiß ich nicht", sagt Wolf. Der WM-Fahrer 2014, der im März wegen privater, allerdings vereinsschädigender Eskapaden den Verein verlassen musste, hat zuletzt seine Teilnahme an den Feierlichkeiten in Frage gestellt. "Das ist jetzt nicht mein Thema", so der Coach, der Großkreutz aus gemeinsamen Zeiten in Dortmund kennt.

Dass es am Sonntag Grund zu feiern gibt, bezweifelt der 36-jährige Chefcoach nicht. Es solle allerdings "niemand denken, dass wir mal kurz ein paar Pässchen spielen und gewinnen". Dazu sei der Gegner zu stark. Unabhängig von seiner Tabellenplatzierung. "Ich habe sehr viele Partien der Würzburger gesehen, weil sie oft gegen unsere nächsten Gegner gespielt haben." Was die Franken erlebt haben, ist in den Augen Wolfs "die dunkle Seite des Fußballs". Womit deren Pech gemeint ist, häufig in den Schlussminuten der Partien Punkte abzugeben. Dass mehr in der Mannschaft steckt, zeigt, dass der Aufsteiger, der wohl wieder absteigen wird, "gegen Hannover und Braunschweig unentschieden gespielt" hat.

Wolf: "Entweder die langen Bälle unterbinden oder die zweiten Bälle holen"

In der Hinrunde kamen die Stuttgarter in Würzburg selbst unter die Räder. Das 0:3 hatte Folgen. Der Kader wurde weiter aufgerüstet. Julian Green, Josip Brekalo, Ebenezer Ofori und Onguene kamen dazu, im Wintertrainingslager wurde hart gearbeitet. "Die Niederlage hat uns demütig gemacht", erzählt Wolf, dessen Mannschaft erfahren musste, "was passieren kann, wenn man nicht auf Toplevel ist." Seither herrsche eine "andere Kultur". Mit der die Stuttgarter die Stärken der Gäste erfolgreich unterbinden wollen. "Sie spielen schnell und mit hohen Bällen nach vorne." Das bedeutet, dass der VfB "entweder die langen Bälle unterbinden oder die zweiten Bälle holen" möchte.

Um am Ende zur großen Sause zu laden. Aus der mit rund 60000 Zuschauern ausverkauften Mercedes-Benz-Arena geht es auf den gegenüber liegenden Cannstatter Wasen, wo weitere 60000 Fans beim Public Viewing mitjubeln wollen. Mit der Mannschaft und der Meisterschale.

George Moissidis

Khedira, Gomez, Hitzlsperger und Co.
Das wurde aus der Stuttgarter Meistermannschaft von 2007
Das wurde aus der Stuttgarter Meistermannschaft von 2007
Das wurde aus der Stuttgarter Meistermannschaft von 2007

Sie wurden Weltmeister, Trainer, TV-Experten, Spielerberater oder spielen bis heute: Vor zehn Jahren holte der VfB Stuttgart die deutsche Meisterschaft. Was wurde aus der Mannschaft, die am 19. Mai 2007 die Schale in die Höhe stemmen durfte?
© imago, picture alliance

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weitere Infos zu Wolf

Vorname:Hannes
Nachname:Wolf
Nation: Deutschland
Verein:VfB Stuttgart

Vereinsdaten

Vereinsname:VfB Stuttgart
Gründungsdatum:09.09.1893
Mitglieder:50.000 (31.07.2016)
Vereinsfarben:Weiß-Rot
Anschrift:Mercedesstraße 109
70372 Stuttgart
Telefon: 01 80 6 - 991893
Telefax: (07 11) 55 00 71 96
E-Mail: service@vfb-stuttgart.de
Internet:http://www.vfb.de


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