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14.05.2017, 19:29

Nach dem Braunschweiger 0:6-Debakel in Bielefeld

"Bockmist": Lieberknecht begibt sich auf Spurensuche

"Platz drei interessiert uns nicht. Wir sind schließlich Zweiter und wollen diese Position verteidigen", hatte Domi Kumbela vor dem Gang nach Bielefeld getönt, doch vom Braunschweiger Torjäger war ebenso wenig zu sehen wie von der kompletten Mannschaft. Die wurde vom Abstiegskandidaten in Ostwestfalen gehörig zerpflückt, für die Eintracht bleibt nach Lage der Dinge wohl nur die Relegation. Für Trainer Torsten Lieberknecht beginnt nun die Spurensuche für das 0:6-Debakel.

Muss seine Mannschaft für das Saisonfinale aufrichten: Torsten Lieberknecht (M.).
Muss seine Mannschaft für das Saisonfinale aufrichten: Torsten Lieberknecht (M.).
© picture allianceZoomansicht

Die bis dato beste Abwehr der Liga trat gegen die schwächste Defensivreihe an - das Ergebnis von 6:0 würde da auf den ersten Blick also nicht verwundern. Allerdings bekam mit Braunschweig das Bollwerk der Liga sechs Treffer eingeschenkt, die Arminen dagegen hatten ihr "Scheunentor" am Sonntag verschlossen. "Wir haben keine Antworten gefunden", meinte Jan Hochscheidt, der mit seinem Eigentor in der 13. Minute den Gegner in die Spur brachte. "Wir haben heute alles vermissen lassen", kritisierte Kapitän Ken Reichel.

"Solch' ein Spiel gab es in meiner Zeit als Trainer hier noch nicht", meinte Lieberknecht nach der Abfuhr auf der Alm, "sehr, sehr bescheiden" fühle sich die Pleite an. "Wir haben überhaupt nicht existiert heute." Das "Warum und Weshalb" will der Eintracht-Coach "unter der Woche mit der Mannschaft besprechen. Fakt ist: Wir haben heute Bockmist gebaut."

Wer uns kennt, weiß, dass wir wieder aufstehen werden.
Torsten Lieberknecht

Einen ersten Ansatz hatte Lieberknecht dann aber am Sky-Mikrofon doch zu bieten. "Man entwickelt so ein Gefühl", meinte er. So hätten ihm seine Jungs "schon im Vorfeld der Partie vermittelt, dass sie sehr mit der Situation zu kämpfen haben, den nächsten Schritt zu machen". Der wurde in Bielefeld klar verpasst, ein direkter Aufstiegsplatz ist aufgrund von drei Punkten Rückstand und der nun schlechteren Tordifferenz gegenüber dem VfB Stuttgart und Hannover 96 wohl nur noch schwer zu realisieren. "Vielleicht schaffen wir es ja mit viel Fußball-Glück doch noch direkt hoch", hofft Reichel vor dem finalen Spiel gegen Absteiger Karlsruhe.

nik

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