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14.05.2017, 17:33

Überblick 33. Spieltag: Desaster für Braunschweig

VfB und 96 fast durch, Tollhaus Alm, Schock für 1860

Am 33. Spieltag machten Stuttgart und Hannover große Schritte Richtung Bundesliga. Obwohl 96 das Spitzenspiel gegen den VfB mit 1:0 gewann, sind die Schwaben angesichts der Klatsche der Braunschweiger in Bielefeld auch fast durch. Das Duo hat drei Zähler Vorsprung und die klar bessere Tordifferenz vor der Eintracht, Union hat sich durch das 0:1 gegen Heidenheim aus dem Aufstiegsrennen verabschiedet. Im Keller ist weiterhin alles offen: Würzburg stürzte auf den vorletzten Platz, die Löwen auf den Relegationsplatz. Aue, Bielefeld, Düsseldorf und Kaiserslautern zittern alle noch.

Klaus lässt Hannover beben

Umjubelter Torschütze: Hannovers Felix Klaus (l.).
Umjubelter Torschütze: Hannovers Felix Klaus (l.).
© imagoZoomansicht

Die Spielplan-Gestalter der DFL hätten es fast nicht besser arrangieren können: Am vorletzten Spieltag stand sich das Spitzenduo Hannover und Stuttgart im direkten Duell gegenüber. Die zweitplatzierten Niedersachsen waren in den ersten 45 Minuten aktiver und zielstrebiger - zur Belohnung gab es das 1:0 durch Klaus, der präzise ins lange Eck abschloss. Nach dem Seitenwechsel hatte wieder Klaus den Aufreger parat, aber seinen Freistoß lenkte Langerak gerade noch über die Latte. Die Stuttgarter Ginczek und Terodde hatten für die Schwaben Chancen zum Ausgleich, doch zu einem Punkt reichten die Anstrengungen der Wolf-Elf nicht mehr. In der Schlussphase spielten die Schwaben nach Rot für Hannovers Sané in Überzahl, aber Maxims Freistoß rauschte vorbei.

Bielefeld fertigt Braunschweig ab

Die Hannoveraner und Stuttgarter Anhängerschaft blickte auch nach Bielefeld, wo Verfolger Braunschweig gastierte. Die Arminen zeigten, wie Abstiegskampf geht und kämpften um jeden Zentimeter. Auch die Ostwestfalen wurden für ihren Einsatz belohnt. Zunächst half Braunschweigs Hochscheidt per Eigentor mit, dann hämmerte Börner den Ball aus kurzer Distanz zur 2:0-Pausenführung für die Saibene-Elf in die Maschen. Eintracht-Coach Torsten Lieberknecht reagierte in der Halbzeit mit Personalwechseln, doch die Niedersachsen erwischten einen rabenschwarzen Tag und konnten in der Offensive kaum etwas bewegen. Bielefeld setzte auf Konter und entschied durch Yabos Doppelpack das Spiel. Es sollte aber noch schlimmer kommen für die Eintracht, denn die Braunschweiger brachen nun komplett auseinander und kassierten noch zwei weitere Treffer - Staude und wieder Yabo besorgten den sensationellen 6:0-Endstand.

Union verabschiedet sich aus Aufstiegsrennen

Union Berlin hat sich durch ein enttäuschendes 0:1 gegen den 1. FC Heidenheim aus dem Aufstiegsrennen verabschiedet. Die Hauptstädter blieben im ersten Abschnitt fast ohne gefährliche Aktionen Richtung Gästetor, vielmehr wäre die Elf von der Ostalb beinahe durch Schnatterer in Front gegangen. In Hälfte zwei dauerte es zunächst ebenfalls einige Minuten, bis die Eisernen durch Hosiner die erste Chance generierten. Am Ende jubelten die Heidenheimer sogar über drei Punkte, da Griesbeck in der Schlussphase den Siegtreffer für den FCH markierte. Union ist damit sicherer Tabellenvierter.

1860 auf Relegationsplatz

Stefan Ortega
Pflückt die Kugel aus der Luft: 1860-Keeper Stefan Ortega.
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Der TSV 1860 ist am vorletzten Spieltag durch eine 1:2-Niederlage gegen Bochum auf den Relegationsplatz abgerutscht. Ex-Löwe Mlapa hatte den VfL in Führung (31.) geschossen, Ba gab die prompte Antwort (34.). Doch im zweiten Durchgang markierte Weilandt den späten Siegtreffer für die Bochumer (80.). Die abschließende Begegnung beim 1. FC Heidenheim wird für 1860 damit zum "Endspiel".

Würzburg auf Abstiegsplatz

Die Würzburger Kickers sind nach einer überragenden Hinrunde auf einem Abstiegsplatz angekommen. Gegen den SV Sandhausen musste sich die Mannschaft von Bernd Hollerbach mit 0:1 geschlagen geben und bleibt somit in der Rückserie ohne Sieg. Der SVS konnte derweil den letzten Schritt gehen, ihm ist der Ligaerhalt rechnerisch nicht mehr zu nehmen. Das entscheidende Tor erzielte Vollmann in der 20. Minute.

Veilchen schlagen Rote Teufel

Erzgebirge Aue hat seinen Lauf gegen Kaiserslautern mit einem 1:0-Erfolg fortgesetzt, sammelte in den letzten elf Spielen 21 Punkte und ging einen Riesenschritt Richtung Klassenerhalt. Für die Roten Teufel bedeutet das: Das Zittern geht weiter! Im ersten Durchgang passierte in den Strafräumen nahezu nichts. Die Akteure rieben sich in Zweikämpfen im Mittelfeld auf. Der entscheidende Treffer von Kvesic fiel in der zweiten Hälfte (59.).

Düsseldorfs wichtiger Sieg in Nürnberg

Die Fortuna aus Düsseldorf hat im Abstiegskampf einen wichtigen 3:2-Sieg in Nürnberg gelandet. Der Club, der sich vor dem Spiel vom langjährigen Torhüter und Kapitän Schäfer sowie von Bulthuis, Hovland und Rakovsky verabschiedete, war durch Sabiri (13.) verdient in Führung gegangen, ehe sich die Fortuna bei heftigen Bedingungen (Regen, Pfützen) immer besser zurechtfand und durch Kiesewetter schließlich ausglich (27.). Im zweiten Durchgang traf erst Hennings für Düsseldorf (70.), dann Möhwald für Nürnberg (75.) - und kurz vor dem Ende Sabiri ins eigene Tor (88.). Am letzten Spieltag treffen Düsseldorf und Aue aufeinander, beiden Mannschaften reicht zum Klassenerhalt ein Punkt.

Strömender Regen und schlechte Platzverhältnisse in Nürnberg.
Strömender Regen und schlechte Platzverhältnisse in Nürnberg.
© imago

Sobiech belohnt St. Pauli

Der FC St. Pauli verdiente sich dank einer Leistungssteigerung in der zweiten Hälfte einen Zähler gegen die SpVgg Greuther Fürth. Nach 90 nicht immer packenden Minuten stand es 1:1 - die Kiez-Kicker verpassten damit den Vereinsrekord aus der Saison 1976/77, als sie sechs Siege in Folge einstrichen. Zulj hatte die Franken zunächst in Führung geschossen, doch St. Paulis Abwehrmann Sobiech, der in der Spielzeit 2012/13 für die SpVgg aktiv war, glich per Kopf aus.

KSC verliert letztes Heimspiel vor leeren Rängen

Der bereits abgestiegene Karlsruher SC empfing Dynamo Dresden vor einer Geisterkulisse zum Heim-Abschied aus der 2. Liga. Zwar gingen die Badener schnell durch Zawada in Front, doch dann schlugen die Sachsen dreimal zurück: Müller und ein Doppelpack von Gogia brachten die Dresdner in die Spur. Müller erhöhte nach dem Seitenwechsel sogar auf 4:1 für die Gäste, ehe Zawada und Krebs mit zwei weiteren Treffern für die Karlsruher noch Ergebniskosmetik zum 3:4 betrieben. Die Dresdner Aufsteiger beenden damit ihre Negativserie von fünf sieglosen Spielen in Folge und gehen einen Spieltag vor Rundenschluss als Tabellenfünfter über die Ziellinie.

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