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09.05.2017, 17:04

Hoffenheim zählt nicht zum Kreis der Interessenten

Warum Möhwald Begehrlichkeiten weckt

Wie wertvoll Kevin Möhwald für den 1. FC Nürnberg ist, beweist allein ein Blick auf seine bisherige Saisonbilanz: 27 Einsätze, drei Tore, elf Assists. Lediglich Hanno Behrens (29 Partien) kann beim Club noch mehr Spiele aufweisen. Die 14 Scorerpunkte werden seitens des FCN nur von Guido Burgstaller (14 Tore, ein Assist) getoppt, der im Winter nach Schalke gewechselt war. Kein Wunder, dass der 23-Jährige das Interesse mehrerer Bundesligisten geweckt hat. Die TSG Hoffenheim zählt entgegen jüngster Medienberichte nach kicker-Informationen nicht dazu.

Kevin Möhwald
Begehrt: Nürnbergs Kevin Möhwald hat sich in den Fokus mehrerer Bundesligisten gespielt.
© picture allianceZoomansicht

"Wenn Kevin eine starke Restsaison spielt", ahnte Sportvorstand Andreas Bornemann bereits Ende März, werde es "schwierig", dessen Vertrag über den 30. Juni 2018 hinaus zu verlängern. Möhwald ließ seitdem immerhin noch zwei Torvorlagen gegen Karlsruhe (2:1) und Aue (2:1) folgen, überzeugte zudem meist mit ansprechenden Auftritten. Das weckt die Begehrlichkeiten mehrerer Bundesligisten, bei denen der offensive Mittelfeldspieler hoch im Kurs steht. Die TSG Hoffenheim, die in den beiden verbleibenden Saisonspielen weiter um die direkte Champions-League-Qualifikation kämpft, gehört entgegen anderslautender Meldungen nach kicker-Informationen aber nicht zum Kreis der Interessenten.

Vertrag läuft im Juni 2018 aus

Im Gegensatz zu den Vorjahren, als der Club aufgrund seiner finanziellen Schieflage dazu gezwungen war, seine Leistungsträger (Niklas Stark, Alessandro Schöpf, Niclas Füllkrug, Guido Burgstaller) gewinnbringend zu verkaufen, ist er in der kommenden Transferperiode nicht mehr ganz so sehr darauf angewiesen, hohe Transfererlöse zu erzielen. Dennoch wird es sich der 1. FC Nürnberg bei einem entsprechenden Angebot ganz genau überlegen, Möhwald bei nur noch einem Jahr Vertragslaufzeit ziehen zu lassen.

Weilers Appell beherzigt

Dass der Offensivakteur, der im Sommer 2015 von Rot-Weiß Erfurt an den Valznerweiher gekommen war, das Potenzial hat, sich auch ein Stockwerk oberhalb der 2. Liga zu behaupten, hatte Ex-Trainer René Weiler schon früh bemerkt. Der Schweizer, seit Beginn dieser Saison in Diensten des RSC Anderlecht, attestierte ihm zweifellos hohe fußballerische Klasse, gab seinem Ex-Schützling aber auch unmissverständlich zu verstehen, dass er an den Defiziten im athletischen Bereich arbeiten müsse. Möhwald beherzigte den Appell seines ehemaligen Vorgesetzten und legte - auch dank Extraschichten in der Sommerpause - deutlich an Robustheit und Dynamik zu. Hinzu kommen seine Kreativität und Standardstärke.

Auch die Leistungsschwankungen, mit denen der gebürtige Erfurter in dieser Spielzeit zweitweise zu kämpfen hatte (zweimal 4,0, einmal 4,5, zweimal 5,0), hat er inzwischen überwunden, spielt seitdem auf einem konstant ordentlichen Niveau (kicker-Notenschnitt 3,24). Alles Argumente, die einen Verbleib in der 2. Liga und damit beim 1. FC Nürnberg nicht gerade wahrscheinlicher machen.

fi/chb

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