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08.05.2017, 23:32

Braunschweig festigt zweiten Tabellenplatz

"Sehr geerdeter" Lieberknecht tritt auf die Bremse

Nach dem 3:1-Sieg gegen Union Berlin hat Braunschweig bereits sechs Zähler Vorsprung auf den vierten Tabellenplatz. Und das bei nur noch zwei ausstehenden Spielen. Von Aufstiegseuphorie ist beim Eintracht-Trainer aber nichts zu spüren: Torsten Lieberknecht blieb maximal realistisch. Und erklärt, warum ihm der Platzverweis der Köpenicker gar nicht recht war.

Torsten Lieberknecht
Schaut selbst zwei Spieltage vor Schluss nur von Spiel zu Spiel: BTSV-Coach Torsten Lieberknecht.
© imagoZoomansicht

Von einem "verdienten Sieg" und einer "extremen Willensleistung" sprach Lieberknecht im Anschluss an den dritten Dreier in Folge. Doch zu mehr Lob konnte sich der BTSV-Coach nicht hinreißen lassen, über die komfortable Ausgangssituation wollte er erst recht nicht reden. "Ich kann gar keinen aus der Mannschaft herausheben", erklärte Lieberknecht und redete am Sky-Mikrofon die Aufstiegschancen beinahe herunter. "Es war nur ein Sieg und zwei weitere schwere Spiele werden folgen. Wir wissen diesen Sieg einzuschätzen, sind aber sehr geerdet", sagte Lieberknecht nach dem Sieg, den ein Spieler eingeleitet hatte, der eigentlich gar nicht fürs Toreschießen verantwortlich ist.

Bereits in der sechsten Minute schoss Abwehrspieler Ken Reichel mit seinem siebten Saisontreffer das 1:0. Doch während die Braunschweiger Bank nach der frühen Führung aufsprang, saß Lieberknecht ruhig auf seinem Platz und freute sich nur "innerlich". "Es war ein frühes Tor und ich weiß, wie lange so ein Spiel dauert": Lieberknecht geht eben immer auf Nummer sicher. Ein Spiel dauert bis zum Schlusspfiff und eine Saison ist noch nicht am 32. Spieltag vorbei.

Mir ist lieber, wir spielen elf gegen elf.Torsten Lieberknecht

Beendet war die Partie in der 54. Minute indes für Berlins Roberto Puncec, der nach einem Foul im Mittelfeld mit der Ampelkarte vom Platz flog. Die Partie in Unterzahl spielte Lieberknecht allerdings nicht in die Karten. "Die Gelb-Rote Karte hätte ich nicht gebraucht. Mir ist lieber, wir spielen elf gegen elf", sagte der 43-Jährige und erklärte: "Weil du dann in eine Situation reinkommst, in der du die Überzahl ausspielen musst. Die Leute sind euphorisierter und denken, jetzt ist es erst recht gelaufen." Als Kapitän Reichel in der 64. Minute auf 2:0 erhöhte, schien die Eintracht mit der numerischen Überzahl auch gut zurechtzukommen. Doch es dauerte nur 25 Sekunden, ehe die Gäste verkürzten. Am Ende machte Domi Kumbela mit dem 3:1 alles klar - und brachte die Braunschweiger zwei Spieltage vor Schluss in eine exzellente Ausgangsposition im Aufstiegsrennen.

lab

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