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20.03.2017, 23:30

Union erstmals Spitzenreiter - "Zu feiern gibt es nichts"

Keller: "Das hat uns gelähmt"

Mit dem 1:0 gegen Nürnberg erklomm Union Berlin am Montag zum ersten Mal in dieser Saison die Spitze der 2. Liga. Nach der Partie räumte Trainer Jens Keller allerdings ein, dass die Aussicht auf Rang eins sein Team gehemmt habe. Ist der Spitzenplatz nun also mehr Fluch denn Segen?

Jens Keller
Feierte am Montagabend gegen Nürnberg mit Union Berlin den sechsten Sieg in Folge: Jens Keller.
© getty imagesZoomansicht

Vor dem Spiel hatte Jens Keller noch beteuert, dass die mögliche Tabellenführung in seiner Kabinenansprache keine Rolle gespielt habe. Ohnehin sei Rang eins noch keine große Bedeutung beizumessen. Nach dem 1:0 am Montagabend gegen den 1. FC Nürnberg musste der Trainer von Union Berlin am "Sky"-Mikrofon jedoch einräumen: "Die Mannschaft hatte am Anfang Respekt vor der Situation, das hat uns ein bisschen gelähmt."

Im Gegensatz zu den Vorwochen fanden die Eisernen kaum zu ihrem Spiel. Das Pressing? Kaum zu erkennen. "Wir haben nicht den Druck ausgeübt", gestand auch Keller. Torchancen? Eine halbe Stunde lang nicht vorhanden. Keller fasste zusammen: "Wir haben nicht das Spiel abgeliefert, wie wir es gewohnt sind."

Jetzt sind wir da oben, jetzt wird die Mannschaft wieder entspannter.Union-Coach Jens Keller nach dem 1:0 am Montag gegen Nürnberg

Dennoch hatte Sebastian Polter vor der Pause drei Abschlüsse, die das 1:0 hätten bedeuten können. "Natürlich müssen da ein oder zwei Tore bei rumkommen", klagte der Angreifer später, sagte aber auch: "Es gibt solche Tage." Union konnte es verkraften, schließlich traf Philipp Hosiner nach seiner Einwechslung spät zum Sieg - und bescherte Union Rang eins und mit dem sechsten Sieg in Serie einen neuen Vereinsrekord.

Keller: "Ein, zwei Gläser Rotwein"

Das interessierte Keller allerdings nicht einmal am Rande. Er stellte klar: "Zu feiern gibt es nichts. Wir haben noch neun Spiele." Allerdings gönne er sich durchaus "ein, zwei Gläser Rotwein" - so wie nach jedem Spiel.

So galt es am Montagabend im Grunde nur noch eine Frage zu klären: Ändert sich etwas für Kellers Mannschaft, da sie sich nach der Länderspielpause in der Rolle des Gejagten wiederfindet? Schließlich hatte der Coach vor der Partie eingeräumt, dass sich das Team mit der Aussicht auf Rang eins unwohl gefühlt habe. "Jetzt", meinte Keller, "sind wir da oben, jetzt wird die Mannschaft wieder entspannter."

lei

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