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20.03.2017, 17:28

Rechtsverteidiger hat sich keinen Zehenbruch zugezogen

Stuttgarts Zimmer: Glück im Unglück

Die Stuttgarter Trainingsgruppe am Sonntag gestaltete sich übersichtlich. Sechs Nationalspieler waren bereits zu ihren Auswahlteams unterwegs, als Hannes Wolf zum Auslaufen bzw Spiel-Ersatztraining bat, bevor er sein Team in zwei freie Tage verabschiedete. Wenn es am Mittwoch weitergeht, wird ein Akteur wahrscheinlich noch fehlen: Jean Zimmer, der sich beim 0:1 in Fürth eine blutige Zehenverletzung zugezogen, aber auch eine Portion Glück im Unglück hatte.

Volle Kraft voraus: Stuttgarts Jean Zimmer ist vor Fürths Veton Berisha am Ball.
Volle Kraft voraus: Stuttgarts Jean Zimmer ist vor Fürths Veton Berisha am Ball.
© imagoZoomansicht

Takuma Asano (Japan), Mitch Langerak (Australien), Carlos Mané (U 21 Portugal), Anto Grgic (U 20 Schweiz), Josip Brekalo (U 19 Kroatien) sowie Jerome Onguene (U 20 Frankreich) sind auf reisen. Ein siebter Auswahlspieler, Timo Baumgartl, folgte am Montag, als der Innenverteidiger zur deutschen U 21 fuhr. Für die vor gar nicht allzu langer Zeit auch Zimmer zweimal spielte.

Der frühere Lauterer musste am Sonntag passen, nachdem er sich in Fürth eine Risswunde auf dem rechten großen Zeh zugezogen hatte. Eine genauere Untersuchung nach der Rückkehr in Stuttgart brachte zumindest Entwarnung: Zimmers Zeh wurde genäht, der Rechtsverteidiger wird ein paar Tage komplett aussetzen müssen. Aber der gefürchtete Bruch, der anfangs nicht komplett ausgeschlossen werden konnte, wurde nicht festgestellt.

"Ich habe relativ früh einen Schlag abbekommen", erzählt der VfB-Profi, der nach dem Abschied von Kevin Großkreutz die rechte Abwehrseite geerbt hat. Bis zur Halbzeit hielt der Kämpfer aus der Pfalz durch, dann ging nichts mehr. "Ich bin grundsätzlich ein Typ, der nicht so schmerzempfindlich ist. Aber wenn der Fuß ruht, wie in der Halbzeitpause, dann wird es schon extrem." Dann muss auch er aufgeben. Der Schmerzen wegen, die anschließend nur noch "mit Schmerztablette, halbwegs zu ertragen waren".

Gegen das Kopfweh, das die jüngsten Auftritte der Schwaben hinterlassen hat, hilft dagegen kein Mittel. Trotzdem hofft Zimmer, dass die Mannschaft die Lehren aus den schwachen Auftritten zieht. "Die vergangenen drei Spiele haben gezeigt, wie schwer die 2. Liga ist", erklärt der robuste Rechtsfüßer, der trotzdem nichts von einer Krise wissen will. "Das ist mir zu hochgegriffen." Schon in der Länderspielpause soll alles aufgearbeitet und anschließend besser werden. "Es liegen zwei intensive Wochen vor uns. Wir müssen da ansetzen, wo wir aus der Winterpause gekommen sind. Dann haben wir auch die Qualität, jeden Gegner zu schlagen."

Die Ursache für das 0:1 in Franken sieht er zudem keineswegs in der Umstellung vom gewohnten 4-1-4-1 zu einem 3-4-3. "Wir hatten eine ganze Trainingswoche Zeit, uns auf das System, vorzubereiten", sagt Zimmer. "Wir haben es in der Vorbereitung auch schon trainiert. Es ist also nicht so, dass das System komplett neu war." Man habe durchaus "gewusst, was auf uns zukommen würde, und was wir dagegen tun müssen. Aber das haben wir nicht auf den Platz bekommen, wie wir uns das vorgestellt haben". Sein Fazit: "Das hatte nichts mit der Formation zu tun, sondern mit uns. Da müssen wir uns an die eigene Nase fassen."

George Moissidis

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weitere Infos zu J. Zimmer

Vorname:Jean
Nachname:Zimmer
Nation: Deutschland
Verein:Fortuna Düsseldorf
Geboren am:06.12.1993


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