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22.03.2016, 19:21

Frankfurt lässt in den letzten zehn Minuten Federn

Oral sieht den FSV auf einem guten Weg

29 statt möglicher 31 Punkte hat der FSV Frankfurt nach dem 2:2 in Heidenheim auf dem Konto, weil die Hessen in der Schlussphase noch einen 2:0-Vorsprung verspielten. Die Enttäuschung überwog deshalb beim Abstiegskandidaten, auch weil die Schützlinge von Tomas Oral zuvor über weite Strecken der Partie überzeugten. Der Coach selbst lobte sein Team trotz des verpassten Dreiers.

Tomas Oral
Sah über weite Strecken ein richtig gutes Spiel seiner Schützlinge: Frankfurts Coach Tomas Oral.
© imagoZoomansicht

"Ich muss meiner Mannschaft ein Kompliment machen, sie hat ein sensationelles Gesicht gezeigt und in vielen Phasen das Spiel in die Hand genommen", unterstrich Oral die positiven Aspekte des Auftritts auf der Ostalb.

FSV-Geschäftsführer Clemens Krüger zeigte sich einerseits zufrieden: "Die Mannschaft hat gezeigt, dass sie sehr guten Fußball spielen kann und dass sie auch kämpft", haderte aber auch mit den unnötigen Punktverlusten: "Natürlich darf man sich dann nicht in den letzten zehn Minuten noch die Butter vom Brot nehmen lassen. Das wissen wir und ist sehr bitter", wird Krüger auf der Website der Frankfurter zitiert.

Apropos letzte zehn Minuten: Dieser Zeitraum am Ende des Spiels kostete den FSV in diesem Jahr bereits sechs Zähler - Negativrekord der Liga. Fanol Perdedaj, Vorlagengeber des Premierentreffers von Youngster Taiwo Awoniyi und selbst Schütze des 2:0, wartete mit einer starken Vorstellung auf (kicker-Note 2) und glaubt den Grund für die Anfälligkeit in der Schlussphase zu kennen.

Wir müssen lernen, mit diesen Drucksituationen umzugehen.Fanol Perdedaj

Der Mittelfeldabräumer, der wegen Patellasehnenproblemen vorzeitig runter musste, macht dafür fehlende Erfahrung verantwortlich: "Wir müssen lernen, mit diesen Drucksituationen umzugehen."

Oral: "Tank auffüllen!"

Am folgenden spielfreien Wochenende gilt es nun, neue Energie zu sammeln. Der nächste Gegner ist Aufstiegsaspirant Nürnberg, der am 3. April am Bornheimer Hang gastiert. Oral wird auch da wieder auf der Bank sitzen, denn der von vielen geforderte Trainerwechsel ist erst einmal vom Tisch. "Wenn wir so weitermachen und die Länderspielpause nutzen, um den Tank nochmal richtig aufzufüllen - dann denke ich, dass wir auf einem guten Weg sind", blickt Oral zuversichtlich in die Zukunft.

Susanne Müller/jch

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22.03.16
 
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weitere Infos zu Perdedaj

Vorname:Fanol
Nachname:Perdedaj
Nation: Deutschland
  Kosovo
Verein:FSV Frankfurt
Geboren am:16.07.1991

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Vorname:Tomas
Nachname:Oral
Nation: Deutschland
Verein:FSV Frankfurt