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09.03.2016, 09:20

Chanturia von Bremen und Köln umworben

Duisburg gibt sich noch nicht auf

Nur ein Sieg aus den letzten 15 Spielen und mittlerweile neun Punkte Rückstand auf den Relegationsrang. Der MSV Duisburg droht allmählich im Rennen um den Klassenerhalt den Anschluss zu verlieren. Sportdirektor Ivica Grlic und Trainer Ilia Gruev wollen die Hoffnungen auf den Ligaverbleib aber noch nicht aufgeben. Mut macht die verbesserte Defensive.

Duisburgs Mannschaft nach dem 1:1 nach Braunschweig.
Enttäuschung, aber keine Resignation: Duisburgs Mannschaft nach dem 1:1 in Braunschweig.
© imagoZoomansicht

Für Duisburg wird die Luft immer dünner. Während 1860 München die englische Woche nutzte, um im Abstiegskampf richtig durchzustarten (Drei Siege in drei Spielen), bewegen sich die Zebras nicht von der Stelle. Trainer Gruev zog nach dem 1:1 in Braunschweig trotzdem ein positives Fazit. "Ich denke, es war ein gutes Spiel für uns. Wir wussten, wie schwer es ist in Braunschweig zu spielen", sagte der 46-Jährige, der vor allem eine bessere Defensivleistung seiner Mannschaft im Gegensatz zum 3:3 beim FSV Frankfurt gesehen hatte. "Unsere Basis war hier, sehr gut zu verteidigen. Das haben wir im Grunde genommen fast über 90 Minuten geschafft."

Aber eben nur fast. "Natürlich - warum auch immer - kriegst du in unserer Situation beim ersten guten Angriff von Braunschweig das Gegentor", haderte der Coach mit dem schnellen Ausgleich. "Ich hätte mir gewünscht, dass wir die Führung ein paar Minuten halten. Dann hätten wir auch andere Möglichkeiten gehabt, das Spiel mit dem positiven Ergebnis für uns zu Ende zu bringen."

"Der Ausgleichstreffer war hart", sagte auch Verteidiger Rolf Feltscher. "Heute hat jeder für jeden gekämpft, das war ein gutes Spiel." Dass nicht mehr als ein Punkt heraussprang, lag allerdings neben dem schnellen Gegentreffer auch an der schwachen Offensivleistung der Duisburger. Erst kurz vor der Pause erspielte sich der MSV erste Chancen, die allerdings von Thomas Bröker, Tomané und Tim Albutat reihenweise vergeben wurden.

Es helfen nur Siege

"Natürlich kann man einen Punkt in Braunschweig nehmen. Man muss einigermaßen zufrieden sein", wollte Gruev trotzdem optimistisch bleiben, auch weil sein Team zum dritten Mal in Folge auswärts nicht verloren hat. Der Bulgare gab aber zu: "Natürlich helfen in unserer Situation Siege mehr als dieser Punkt." Davon ist auch Sportdirektor Grlic überzeugt. "Ich weiß, dass die Statistiken gegen uns sprechen. Aber wir wollen sie widerlegen", betonte der 40-Jährige. "Dafür brauchen wir in den nächsten Spielen Siege. Alles andere hilft uns nicht."

2. Bundesliga, 25. Spieltag

Immerhin spielt der MSV in den noch neun ausstehenden Partien unter anderem gegen den SC Paderborn (17.), 1860 München (15.) und Fortuna Düsseldorf (16.) - allesamt unmittelbare Konkurrenten. "Es ist immer noch möglich, die beiden Mannschaften vor uns einzuholen. Es wird schwer, aber wir werden alles probieren", sagte Feltscher.

Chanturia von Bremen und Köln umworben

Wie der Schlüssel zum Erfolg aussehen kann, bewies der MSV in 59. Minute. Giorgi Chanturia wurde von James Holland hervorragend bedient, zog nach innen und schlenzte den Ball aus 16 Metern ins lange Eck. Ein Lichtblick in der Duisburger Tristesse, der allerdings Begehrlichkeiten an anderer Stelle wecken könnte. Der Georgier steht auf den Beobachtungslisten des 1. FC Köln und Werder Bremen.

kon/dr

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weitere Infos zu Gruev

Vorname:Ilia
Nachname:Gruev
Nation: Bulgarien
Verein:MSV Duisburg