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08.03.2016, 13:14

Nur ein Sieg aus zehn Spielen

Sandhausens Präsident Machmeier droht Ärger

Das 2:3 in München bedeutete für den SV Sandhausen die vierte Niederlage in Folge. Der einst komfortable Vorsprung auf die Abstiegsränge ist auf sechs Zähler zusammengeschmolzen. Trainer Alois Schwartz kritisierte die Schiedsrichter, äußerte sich aber deutlich zurückhaltender als SVS-Präsident Jürgen Machmeier unter der Woche. Dessen Vorwürfe in Richtung der Unparteiischen könnten nun Folgen haben. Der DFB-Kontrollausschuss ermittelt.

Sandhausens Präsident Jürgen Machmeier.
Droht Ärger vom DFB: Sandhausens Präsident Jürgen Machmeier.
© imagoZoomansicht

Alois Schwartz tat sich nach der 2:3-Niederlage bei 1860 München schwer die richtigen Worte zu finden. "Wir wollten das Spiel gewinnen, was durchaus drin war", sagte der Trainer des SV Sandhausen. "Wir sind richtig gut aufgetreten, hatten die besseren Möglichkeiten." Dass es für seine Mannschaft trotzdem nicht zumindest für einen Punkt gereicht hatte, lag an verschiedenen Faktoren. Gleich zweimal scheiterten die Sandhäuser mit Freistößen am Aluminium, verteidigten die Standardsituationen der Münchener äußerst schlecht - und hatten außerdem zum wiederholten Male Pech, dass der Schiedsrichter in strittigen Szenen gegen den SVS entschied.

Für Aufsehen sorgte vor allem die Situation nach 60 Minuten, als Torhüter Marco Knaller den Ball erst nicht richtig zu greifen bekam und beim Nachfassen Münchens Christopher Schindler zu Fall brachte. "Ich weiß nicht, ob man den Elfmeter geben kann oder muss", sagte Alois Schwartz zu der vorentscheidenden Szene, sichtlich um die richtige Wortwahl bemüht. "Aber es wird gerade alles, was spielentscheidend ist, gegen uns gepfiffen."

2. Bundesliga, 25. Spieltag

Schon gegen den 1. FC Nürnberg haderte der SVS-Trainer mit der Leistung des Schiedsrichtergespanns, das vor den beiden Gegentoren eine Abseitsstellung und ein Foulspiel übersehen hatte. Zudem wurde Philipp Klingmann nach Ansicht Sandhausens unberechtigt vom Platz gestellt. "Das Entscheidende ist immer, dass nicht die 50:50-Entscheidungen an der Mittellinie gegen uns fallen", sagte Alois Schwartz mit ein paar Tagen Abstand, "sondern dass es spielentscheidende Situationen sind."

Sandhausens Präsident Machmeier zürnte nach der Partie unter der Woche derart, dass nun der DFB-Kontrollausschuss ermittelt. Dreimal in Folge sei sein Verein von Schiedsrichtern benachteiligt worden, hatte der Präsident gegenüber der Rhein-Neckar-Zeitung vorgerechnet. "Das muss Absicht sein. Vielleicht ist Sandhausen zu klein, vielleicht will man den Dorfverein niederknüppeln und in die 3. Liga pfeifen." Der Ausgang der Untersuchung ist offen. Machmeier, der sich nicht zum ersten Mal deutlich über die Unparteiischen beschwert hatte, wurde vom DFB zu einer schriftlichen Stellungnahme aufgefordert.

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