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08.03.2016, 12:40

Sportclub hält Nürnberg auf Abstand und greift Leipzig an

Freiburg gewinnt "kein richtiges Fußballspiel"

Ein echter Gradmesser für die Aufstiegsreife war das Topspiel am Montagabend zwischen Freiburg (2.) und Leipzig (1.), das der Sportclub mit 2:1 für sich entschied. "Es ging nicht so sehr um einen Gradmesser, sondern mehr um drei Punkte", sagte SCF-Trainer Christian Streich bei "Sky". Die Breisgauer haben die Schneeschlacht im Schwarzwald-Stadion besser angenommen und wählten die richtigen Mittel, um zu gewinnen.

Saier: "Haben die richtigen Mittel gewählt"

Florian Niederlechner
In Topform: Freiburgs Stürmer Florian Niederlechner (vier Tore, kicker-Notenschnitt 2,5).
© imagoZoomansicht

Mit Liga-Top-Torjäger Petersen (16 Treffer) und dem drittbesten SCF-Schützen Philipp (5) ließ Streich satte 21 Saisontreffer zunächst auf der Bank. Der Sportclub funktionierte dennoch und trotzte mit Niederlechner und Guedé als Sturmtandem dem plötzlichen Wintereinbruch in Freiburg. "Das war über weite Stecken kein richtiges Fußballspiel. Aber wir haben die richtigen Mittel gewählt", sagte Sportvorstand Jochen Saier.

In der Tat nahm der Sportclub das wilde Schneetreiben besser an, operierte auf rutschigem Untergrund mit einer guten Mischung aus Kurzpässen sowie langen Bällen und setzte den Gegner schon früh mit aggressivem Pressing und energischem Zweikampfverhalten mit vielen Grätschen unter Druck. "Auf dem Platz ist es nicht anders möglich. Du musst ins Pressing gehen", so Streich, der sich mit der Umsetzung seiner taktischen Vorgaben durchaus zufrieden zeigte. "Wir haben probiert, die Bälle über die Viererkette drüber zu spielen. Haben gekämpft und gefightet."

Vorteil Führung

In die Karten spielte den Breisgauern auch die frühe Führung. In der 10. Spielminute vollendete Grifo einen Bilderbuchkonter zum 1:0. "Auf so einem Platz ist es wichtig, in Führung zu gehen", sollte Streich Recht behalten. Daraufhin nahm "ein hochemotionales Spiel" (Saier) seinen Lauf. Leipzig kam durch Kaiser zurück (56.). "'Kemper' (Kempf, d. Red.) war etwas zu passiv und muss aggressiver gegen Poulsen arbeiten", kritisierte Streich vor allem die Entstehung durch eine flache Poulsen-Flanke. Dann aber ließ der Coach, der zur Pause bereits Philipp eingewechselt hatte (46.), seinen Torgaranten Petersen in die Loipe stechen (67.). Mit dem ersten Ballkontakt schickte der Blondschopf Niederlechner auf die Reise, der zum 2:1-Siegtreffer einschob (68.). "Der Nils hat das super gesehen, spielt super rein. Schön", lobte Streich.

Zwischen Relegation und Radkappe

In der Tabelle hält sich Freiburg Verfolger Nürnberg somit weiterhin erfolgreich vom Hals und hat nach wie vor drei Punkte Vorsprung. "Nürnberg hat viel gewonnen, wir aber auch", so Streich. Auf Spitzenreiter Leipzig wurde der Rückstand auf drei Zähler verkürzt. Der Sportclub ist also wieder mittendrin im Rennen um die Radkappe (Meisterschale der 2. Liga). "Leipzig wird Bundesliga spielen nächstes Jahr", ist sich Streich sicher. Freiburg auch?

cru

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weitere Infos zu Streich

Vorname:Christian
Nachname:Streich
Nation: Deutschland
Verein:SC Freiburg

Vereinsdaten

Vereinsname:SC Freiburg
Gründungsdatum:30.05.1904
Mitglieder:10.000 (01.07.2016)
Vereinsfarben:Rot-Weiß
Anschrift:Schwarzwaldstraße 193
79117 Freiburg im Breisgau
Telefon: (07 61) 38 55 10
Telefax: (07 61) 38 55 11 50
E-Mail: scf@scfreiburg.com
Internet:http://www.scfreiburg.com


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