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02.03.2016, 11:05

Bielefeld hadert mit Niederlage in Heidenheim

Pechvogel Hemlein will gegen Freiburg "zeigen, dass wir es besser können"

Lange Zeit hat Arminia Bielefeld nicht, die in den Augen von Trainer Norbert Meier unnötige Niederlage beim 1. FC Heidenheim zu verarbeiten. Heute Abend (17.30 Uhr, LIVE! auf kicker.de) kommt der SC Freiburg auf die Alm. Meier will die Breisgauer "beschäftigen" und warnt vor ihrer Lauf- und Zweikampfstärke.

Torschütze und Pechvogel in Heidenheim: Bielefelds Christoph Hemlein.
Torschütze und Pechvogel in Heidenheim: Bielefelds Christoph Hemlein.
© imagoZoomansicht

"Das Spiel in Heidenheim hätten wir niemals verlieren dürfen", ärgert sich Bielefelds Coach Meier. Seine Mannschaft agierte lange spielbestimmend, musste sich aber vor allem wegen individueller Fehler geschlagen geben. Einer der Pechvögel auf Bielefelder Seite war Christoph Hemlein, der zuvor mit einem starken Abschluss zum 1:1-Ausgleich getroffen hatte: Er verursachte den Foulelfmeter, den Mark Schnatterer zur 2:1-Führung des FC Heidenheim verwandelte. "Das tut mir leid für die Mannschaft", sagte Hemlein nach dem Spiel auf dem vereinseigenen Kanal DSC Arminia Club TV. Ein Patzer von Florian Dick leitete wiederum das 1:3 aus Arminia-Sicht ein, kurz darauf holte sich Tom Schütz eine Gelb-Rote Karte ab. Der späte Anschlusstreffer durch Julian Börner reichte nicht mehr, Bielefeld verlor mit 2:3. Hemlein fordert: "Solche Situationen müssen wir jetzt schnell abhaken. Gegen Freiburg wollen wir zeigen, dass wir es besser können."

Wiedersehen mit Ex-Bielefelder Schwolow

"Wir werden die Spieler jetzt nicht verdammen", so Meier. Viel Zeit zum Nachdenken blieb nach dem Spiel nicht, denn in der englischen Woche kommt der Aufstiegskandidat SC Freiburg. Der Arminia-Coach warnt vor einem Gegner, "der sehr zweikampfstark ist, gut presst und uns mit hohem Laufaufwand keine Ruhe lassen wird. Aber unsere Mannschaft ist in der Lage, auch solche Mannschaften zu beschäftigen."

Mit dem SC Freiburg kommt ein alter Bekannter auf die Bielefelder Alm: Torwart Alexander Schwolow war in der vergangenen Saison an die Arminia ausgeliehen und verhalf dem Klub als starker Rückhalt zum Aufstieg in die Zweite Liga. Abwehrmann Stephan Salger will die Punkte nach Möglichkeit in Bielefeld behalten, auch wenn er einen "spielstarken Gegner" und ein schwieriges Spiel erwartet. Die Rahmenbedingungen sind gut: 14000 Zuschauer werden zum Flutlichtspiel in der Schüco-Arena erwartet, darunter 400 Freiburger Auswärtsfahrer.

Salger fordert gegen den Tabellenzweiten höchste Konzentration: "Wir müssen hellwach sein und einfache Fehler vermeiden." Denn die SCF-Offensive mit den zurückgekehrten Maximilian Philipp und Nils Petersen sei jederzeit zur Stelle, um Leichtsinnigkeiten des Gegners zu bestrafen. Personell ist die Lage bei Arminia Bielefeld recht entspannt: Lediglich Gelb-Rot-Sünder Schütz muss Meier ersetzen, dafür kehren die gegen Heidenheim gesperrten Fabian Klos und Brian Behrendt zurück in den Kader. Auch Manuel Hornig hat sich nach auskurierter Krankheit wieder fit gemeldet.

kon

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