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03.03.2016, 22:17

RB und SCF im Gleichschritt - Club setzt tolle Serie fort

St. Pauli bleibt auf Tuchfühlung mit Nürnberg

Der 1. FC Nürnberg feierte am Dienstag ein 2:0 in Sandhausen und setzte die Spitzenteams aus Freiburg und Leipzig damit unter Druck. Die Breisgauer gaben am Mittwoch die passende Antwort und gewannen klar in Bielefeld, RB drehte zu Hause gegen Heidenheim einen Rückstand. Tore satt, aber keinen Sieger gab es zwischen Frankfurt und Duisburg. Zum Abschluss hielt St. Pauli mit einem knappen Heimsieg den Kontakt zu Rang drei und bleibt zwei Punkte hinter Nürnberg.

Verhoek trifft spät: St. Pauli bleibt dran

John Verhoek
Erlöste St. Pauli in der 82. Minute: John Verhoek erzielte das 1:0 gegen Braunschweig.
© Getty ImagesZoomansicht

Zum Abschluss des 24. Spieltages gewann am Donnerstagabend der FC St. Pauli gegen Eintracht Braunschweig knapp mit 1:0. Die Braunschweiger haben damit nun zehn Punkte Rückstand auf den Relegationsplatz und dürften das Thema Aufstieg wohl zu den Akten legen. Die Kiezkicker bleiben Tabellenvierter und in Tuchfühlung zur Konkurrenz aus Nürnberg: Der Rückstand auf den dritten Platz bleibt bei zwei Punkten. Beide Teams zeigten sich engagiert und mit hohem kämpferischen Einsatz, vor dem Tor fehlte aber meist der letzte Biss. Erst in der 82. Minute fasste sich der Niederländer Verhoek ein Herz und überwand mit einem Aufsetzer den verdutzten Gikewicz zum Siegtreffer - ein Platzfehler kam ihm dabei zudem ziemlich gelegen.

Freiburg gibt sich keine Blöße

Im Rennen um einen direkten Aufstiegsplatz spürt der SC Freiburg inzwischen den Atem des 1. FC Nürnberg im Nacken. Die Franken eilen von Sieg zu Sieg und setzen damit die Breisgauer unter Druck. Auf der Bielefelder Alm hielt der Sportclub diesem am Mittwochabend auch Stand. Die Freiburger gingen durch Niederlechner nach neun Minuten in Führung und präsentierten sich danach als bessere Mannschaft. Der SC hatte mehr Spielanteile, agierte zielstrebiger und hatte die Partie weitgehend im Griff. Die Arminen wehrten sich aber nach besten Kräften und glichen nach einem sehenswerten Spielzug über Dick und Klos durch Nöthe aus (31.).

Einen Schritt voraus: Freiburgs Niederlechner (#7) trifft zum 1:0.
Einen Schritt voraus: Freiburgs Niederlechner (#7) trifft zum 1:0.
© picture allianceZoomansicht

Die Freude darüber währte nicht lange, denn die Freiburger schlugen etwas später binnen drei Minuten gleich doppelt zu: Zuerst stellte Grifo nach feiner Vorarbeit von Niederlechner auf 2:1 (39.), ehe Frantz mit dem 3:1 noch vor der Pause für die Vorentscheidung sorgte (41.). Die Ostwestfalen bewiesen aber trotz des klaren Rückstands Moral und machten weiter Druck, ließen ihre Chancen aber ungenutzt. Ganz anders die Gäste, bei denen Niederlechner in der Schlussphase mit dem 4:1 alles klar machte (78.).

Heidenheim ärgert RB eine Hälfte lang

Dominant trat auch RB Leipzig zu Hause gegen Heidenheim auf und wollte unbedingt den nächsten Dreier einfahren. Die Elf von Ralf Rangnick bekam aber früh zu spüren, dass mit den Schwaben, die auswärts nur schwer zu schlagen sind (3/5/3), nicht gut Kirschen essen ist: Der FCH stand defensiv gut, konterte gefährlich und markierte nach 21 Minuten durch Leipertz (achter Saisontreffer) das 1:0. Die Heidenheimer, die mit drei Sechsern und ohne Schnatterer angetreten waren, hatten die richtige Taktik gegen die Roten Bullen gefunden und zogen diesen mit stetigem Pressing und einer galligen Zweikampfführung den Zahn.

Das allerdings nur bis zur 56. Minute. In dieser stand Fortuna den Sachsen nämlich zur Seite, als Kaisers von Beermann abgefälschter Schuss in den Maschen landete - 1:1. Etwas später sorgte ein Geniestreich von Forsberg für die Wende: Poulsen veredelte einen Hackenpass des Schweden zum 2:1 (62.). Als dann Compper per Kopf nach Ecke das 3:1 einköpfte (83.) war die Messe endgültig gelesen und Leipzigs fünfter Heimsieg in Folge unter Dach und Fach.

Drehte den Spieß um: Christian Poulsen.
Drehte den Spieß um: Christian Poulsen.
© imago

Duisburg: Vorne hui, hinten pfui

In Frankfurt hatte der FSV das Ziel, gegen den MSV Duisburg, immerhin die schlechteste Auswärtsmannschaft der Liga, die miserable Heim-Bilanz aufzupolieren. Gegen in fast allen Belangen überforderte Zebras, die bis auf Engagement nicht viel zu bieten hatten, nutzte Haji Safi bereits nach fünf Minuten ein gehöriges Durcheinander im MSV-Strafraum, um sein erstes Tor im deutschen Profi-Fußball zu markieren. Pech hatte zudem Frankfurts Huber, der noch in Hälfte eins verletzungsbedingt für Konrad ausgewechselt werden musste (37.).

Die Hessen legten indes kurz nach Wiederanpfiff nach: Wieder ließen die Meidericher den FSV gewähren, Kalmar bedankte sich und stellte auf 2:0 (48.). Der eingewechselte Iljutcenko brachte zwar noch mit seinem Anschlusstreffer wieder etwas Spannung in die Begegnung (59.), doch Yann stellte den alten Abstand nach einer erneut unglücklichen Abwehraktion der Zebras wieder her und räumte so scheinbar alle Restzweifel aus dem Weg (66.). Doch weit gefehlt, denn mit Onuegbu stach ein weiterer Joker für die Duisburger, die große Moral zeigten und quasi mit dem Schlusspfiff doch noch den 3:3-Ausgleich schafften - Meißner avancierte zum MSV-Held.

2:0 beim SVS: Füllkrug bringt den Club in die Spur

Nürnbergs Füllkrug machte das 1:0 in Sandhausen.
Nürnbergs Füllkrug machte das 1:0 in Sandhausen.
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Der 1. FC Nürnberg hat nach dem Erfolg im Derby gegen Fürth nachgelegt und am frühen Dienstagabend einen 2:0-Auswärtssieg beim SV Sandhausen eingefahren. Wieder einmal war es Füllkrug, der die Mannschaft von Trainer René Weiler auf die Siegerstraße schoss - bei der Vorarbeit über Burgstaller stand der Österreicher hauchdünn im Abseits. In einer ausgeglichenen ersten Halbzeit agierten die Mittelfranken etwas zielstrebiger, echte Höhepunkte gab es aber außer dem Füllkrug-Tor nicht. In Hälfte zwei investierte Sandhausen mehr in die Offensive, doch es mangelte an Ideen gegen immer passiver werdende Nürnberger, die den Vorsprung nach Klingsmanns Ampelkarte verwalteten - in der Schlussphase markierte dann der Ex-Sandhäsuer Blum den 2:0-Endstand. Der Club, der nun 14 Spiele in Folge ungeschlagen ist, blieb damit am Spitzenduo dran.

2:0 gegen Union: Fürth besteht den Charaktertest

Die SpVgg Greuther Fürth hatte gegen Union Berlin einen Charaktertest vor der Nase und bestand diesen. Das Kleeblatt gewann nach der Derby-Pleite in Nürnberg dank einer überzeugenden Leistung mit 2:0 gegen die Hauptstädter und konnte sich einmal mehr auf Goalgetter Freis verlassen, der schon in der Anfangsphase überlegt einschob. Die Berliner taten insgesamt zu wenig, um Zähler aus dem Ronhof zu entführen. Wenn die Gäste gefährlich wurden, dann nach Standards. Die Fürther dagegen verpassten bei ihren Kontern frühzeitig die Entscheidung, die dann Wurtz mit dem 2:0 in der Schlussphase herbeiführte.

0:0 im Wildpark: Paderborn punktet

In den drei übrigen Dienstagspartien ging es um den Klassenerhalt. Bitter wird die Situation langsam für den SC Paderborn. Beim Karlsruher SC kamen die Ostwestfalen zu einem torlosen Remis und könnten dies als Punktgewinn verbuchen, wenn die Konkurrenz im Keller nicht immer weiter enteilen würde. Die gesamten 90 Minuten im Wildpark bot fußballerisch Magerkost, so dass die Nullnummer das logische Ergebnis war.

Bülow: Matchwinner beim zweiten Löwen-Dreier in Serie

Der Münchner Bülow (2.v.l.) nickte zur Löwen-Führung ein.
Der Münchner Bülow (2.v.l.) nickte zur Löwen-Führung ein.
© Getty Images

Die Münchner Löwen feierten nach dem 3:2 gegen Düsseldorf ihren nächsten Dreier. Beim 1. FC Kaiserslautern gewann die Mannschaft von Trainer Benno Möhlmann mit 1:0 - Abwehrmann Bülow durfte sich per Kopfball als Matchwinner der Sechziger feiern lassen. Dessen Tor war eine der wenigen gelungenen Aktionen der Münchner im ersten Abschnitt, die Lauterer hatten ein optisches Übergewicht, doch ihnen fehlte es an Durchschlagskraft. Nach dem Wechsel konzentrierten sich die Löwen auf das Verteidigen, der FCK fand keine Lücke und musste mit der bitteren Niederlage leben.

1:3 gegen Bochum: Nach Teroddes Ausgleich bricht Fortuna ein

Und auch die Fortuna aus Düsseldorf durfte gegen den VfL Bochum lange Zeit vom Sieg träumen. Nach dem sehenswerten Führungstor von Sararer hatten die Rheinländer ihre Effizienz dokumentiert, denn in einer anfänglich flotten Partie hatten die Bochumer die besseren Offensivaktionen, doch bei der Chancenverwertung haperte es gewaltig. Dies sollte sich erst nach einer Stunde ändern, als VfL-Torjäger Terodde per Abstauber ausglich, ehe Eisfelds maßgenauer Freistoßschlenzer zur 2:1-Führung einschlug. Die Entscheidung war gefallen, als Haberer per Kopf das 3:1 nachlegte.

bst/drm/sam

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