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26.02.2016, 10:15

Co-Trainer ersetzt den erkrankten Lewandowski

Hofschneider: "Zur Not fahre ich auch den Bus"

Für André Hofschneider steht diese Woche eine wichtige Premiere an. Der Co-Trainer des 1. FC Union Berlin wird am Freitagabend beim Heimspiel gegen den Karlsruher SC (18.30 Uhr, LIVE! bei kicker.de) das erste Mal hauptverantwortlich auf der Trainerbank sitzen. In den nächsten drei Wochen soll der 45-Jährige den erkrankten Cheftrainer Sascha Lewandowski ersetzen. Eine große Verantwortung für Hofschneider, der seit 2007 bei den Eisernen arbeitet. Viel verändern will er aber nicht, denn bis auf die jüngste Niederlage in Leipzig läuft es zurzeit recht gut für die Berliner.

André Hofschneider
Leitete bereits am Dienstag das Training und wird am Freitag das erste Mal auf der Trainerbank sitzen: Unions Co-Trainer André Hofschneider.
© imagoZoomansicht

Nicht nur für die Mannschaft, sondern auch für ihren Co-Trainer kam die Nachricht, dass Trainer Lewandowski erkrankt ist und drei Wochen ausfallen wird, ziemlich überraschend. "Uns wurde relativ kurzfristig in einem Gespräch mit der sportlichen Leitung mitgeteilt, dass Sascha erkrankt ist. Sebastian Bönig und ich sollen die Mannschaft in den kommenden Wochen führen", erklärte Hofschneider die neue Personalsituation auf der Pressekonferenz vor dem Spiel. Noch am vergangenen Freitag saß Lewandowski auf der Bank und leitete auch am Tag nach der Partie in Leipzig das Auslaufen. Erst am Dienstagvormittag teilte der Verein mit, dass Lewandowski für mehrere Wochen ausfallen wird.

Hofschneider will "das Beste aus der Situation machen"

Hofschneider arbeitet schon seit 2007 als Co-Trainer bei den Eisernen und fühlt sich seiner neuen Rolle deshalb durchaus gewachsen. "Viel Zeit zum Nachdenken hatte und brauchte ich nicht. Zur Not fahre ich auch den Bus zum nächsten Auswärtsspiel", sagte Hofschneider mit einem Augenzwinkern. Trotz des kurzfristigen Wechsels auf der Trainerbank macht sich Hofschneider keine Sorgen um das kommende Heimspiel gegen den KSC: "Für uns gilt es jetzt, das Beste aus der Situation zu machen. In der Zusammenarbeit mit Sascha Lewandowski greifen viele Rädchen ineinander, daher ist es für mich nicht notwendig, viele Dinge zu verändern." Union Berlin ist mit einem Unentschieden und einem Sieg ins neue Jahr gestartet. Nur beim Spitzenreiter unterlagen die Eisernen deutlich mit 0:3. "Bis auf das Spiel in Leipzig haben wir in den letzten Wochen gute Ergebnisse erzielt", meint auch Hofschneider.

Nun soll im zweiten Heimspiel des Jahres wieder ein Dreier eingefahren werden. "Auch nachdem ich von meiner temporär neuen Position erfahren habe, gehe ich mit dem gleichen Ziel in das Spiel gegen den KSC. Wir wollen wie in jedem Heimspiel die Punkte zu Hause behalten", gibt der Neue auf der Trainerbank die Richtung für die kommende Partie vor. Auf die Frage, welche Mannschaft am Freitagabend auf dem Platz stehen wird, antwortet der 45-Jährige: "Ganz klar eine Sascha-Lewandowski-Mannschaft." Hofschneider will sich also an der Handschrift des Cheftrainers orientieren, auch wenn er seit der Nachricht von dessen Erkrankung noch nicht wieder mit ihm gesprochen hat. Für die Mannschaft sollte es keinen Unterschied machen, dass jetzt der Co-Trainer erst einmal an der Seitenlinie steht. "Es ist keine Ausrede, weil jetzt ein anderer da vorne steht", sagt Hofschneider.

Wood kehrt am Freitag zurück in den Kader

Personell kann der Co-Trainer vermutlich wieder auf Top-Torschütze Bobby Wood zurückgreifen. Im Spiel in Leipzig musste der US-Amerikaner noch aussetzen, kehrt nach überstandener Schulterblessur am Freitag aber wieder in den Kader zurück. "Bobby ist sicherlich ein Spieler, der den Unterschied ausmachen kann. Ich gehe davon aus, dass er spielen kann", sagte Hofschneider am Mittwoch. Definitiv nicht dabei sein werden die Langzeitverletzten Raffael Korte (Knie), Steven Skrzybski (Schulter) und Benjamin Köhler (Aufbautraining). Auch Fabian Schönheim, Toni Leistner und Maximilian Thiel können bei der nächsten Partie vermutlich nicht auf dem Platz stehen. "Mit etwas Glück können Fabian und Toni am Ende der englischen Woche berücksichtigt werden. Am besten sieht es noch bei Maximilian aus", kommentierte Hoschneider die aktuell schwierige Personalsituation. "Aber die drei Spiele in einer Woche tragen aufgrund der geringen Anzahl an möglichen Trainingseinheiten nicht unbedingt zu einem schnelleren Genesungsprozess bei." Nach dem Spiel gegen Karlsruhe treffen die Eisernen bereits am Dienstag auf Greuther Fürth und am 5. März auf den FSV Frankfurt.

Fraglich ist zudem der Einsatz von Eroll Zejnullahu, da der Mittelfeldspieler unter der Woche mit einem grippalen Infekt zu kämpfen hatte. Dafür könnte Mittelfeldakteur Adrian Nikci nach langer Verletzungspause erstmals seit dem 5. Spieltag wieder im Kader stehen. Trotz noch einiger Fragezeichen beim Personal ist der Co-Trainer optimistisch, dass Union wie in den vergangenen Heimspielen gegen Karlsruhe als Sieger vom Platz gehen wird: "Wir wollen natürlich an der Serie hier festhalten, dass seit dem Aufstieg Karlsruhe hier nicht gewonnen hat."

kon

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weitere Infos zu Wood

Vorname:Bobby
Nachname:Wood
Nation: USA
Verein:Hamburger SV
Geboren am:15.11.1992

weitere Infos zu Nikci

Vorname:Adrian
Nachname:Nikci
Nation: Schweiz
Verein:1. FC Union Berlin
Geboren am:10.11.1989

weitere Infos zu Zejnullahu

Vorname:Eroll
Nachname:Zejnullahu
Nation: Deutschland
  Kosovo
Verein:1. FC Union Berlin
Geboren am:19.10.1994

weitere Infos zu Lewandowski

Vorname:Sascha
Nachname:Lewandowski
Nation: Deutschland


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