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23.02.2016, 13:33

Freiburg: Petersen und Philipp überzeugen als Joker

"Unbedingter Wille": Streich setzt auf Zweikampfstärke

Nach zwei Niederlagen in Folge konnte der SC Freiburg am vergangenen Sonntag den ersten Sieg nach der Winterpause einfahren. Anders als bei der Niederlage gegen Düsseldorf setzte das Team von Christian Streich beim 2:0 in Sandhausen eher auf kämpferische als auf spielerische Mittel. SC-Coach Streich bewies zudem bei seinen Einwechslungen ein glückliches Händchen. Der zuletzt verletzte Maximilian Philipp brachte Freiburg bei seiner Rückkehr in Führung, und Top-Torjäger Nils Petersen erzielte sein 16. Saisontor.

SC-Stürmer Maximilian Philipp bejubelt bei seiner Rückkehr sein Tor zum 1:0 in Sandhausen.
SC-Stürmer Maximilian Philipp bejubelt bei seiner Rückkehr sein Tor zum 1:0 in Sandhausen.
© imagoZoomansicht

Streich selbst weigerte sich nach dem Spiel seine zwei Einwechslungen als goldenes Händchen zu bezeichnen: "Das hätte jeder Trainer gemacht, der diese Spieler auf der Bank hat." Dabei waren es Philipp und Petersen, die die Breisgauer im dritten Ligaspiel nach der Winterpause zum Sieg schossen. "Ich hatte heute einen guten Riecher für den Ball", zeigte sich Philipp, der beim SVS nach einer Außenbandverletzung sein Comeback feierte, zufrieden. Aber nicht nur er überzeugte den Trainer. Auch der 19-jährige Pascal Stenzel, der als Rechtsverteidiger zu seinem Debüt im SC-Trikot kam, erhielt von Streich ein Extra-Lob: "Pascal hat es toll gemacht für einen 19-Jährigen." Der im Winter von Dortmund ausgeliehene Stenzel rückte in die Startelf, da Marc Torrejon statt Immanuel Höhn wieder in der Innenverteidigung spielte. "Er hatte schon im Training gezeigt, dass er eine gewisse Ruhe mitbringt", erklärte Streich seine Entscheidung.

Streich: "Das war fußballerisch kein Hochgenuss, aber darum ging es auch nicht"

Nach der Niederlage gegen Düsseldorf war dem SC-Coach klar gewesen, "was hier in Sandhausen gefragt ist": nämlich mehr Zweikampfstärke und Entschlossenheit. Und dies setzten seine Spieler perfekt um. "Ich bin vor allem zufrieden mit der Art und Weise, wie die Mannschaft gespielt hat. Sie hat gekämpft, gefightet und ist hinterhergegangen, und der Gegner war diesmal dabei nicht besser", bewertete Streich die Leistung seiner Mannschaft. Der 50-Jährige sah eine intensive und kampfbetonte Partie. Dass dabei das Spielerische nicht so im Vordergrund stand, störte Streich nicht: "Das war fußballerisch kein Hochgenuss, aber darum ging es auch nicht." Stattdessen seien "die Einstellung" und der "unbedingte Wille" entscheidend für den Erfolg gewesen.

Mit dem zwölften Saisonsieg verteidigte der SC seinen zweiten Tabellenplatz und hat weiterhin alle Chancen auf den Aufstieg. Trotzdem bezeichnete Streich den Erfolg in Sandhausen nur als "Momentaufnahme", wenn auch eine wichtige. "Wir wären enorm unter Druck geraten, wenn wir verloren hätten." Für die restlichen Saisonspiele wünscht sich der Trainer, dass seine Spieler verstanden haben, dass sie nur "mit diesem unbedingten Willen, die Zweikämpfe zu gewinnen und dem Gegner auch mal hinterherlaufen zu müssen", im Unterhaus bestehen können. Denn: "In der 2. Liga wird auch sehr intensiv und sehr gut Fußball gespielt."

kon/df

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Vorname:Maximilian
Nachname:Philipp
Nation: Deutschland
Verein:SC Freiburg
Geboren am:01.03.1994

weitere Infos zu Petersen

Vorname:Nils
Nachname:Petersen
Nation: Deutschland
Verein:SC Freiburg
Geboren am:06.12.1988

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Vorname:Pascal
Nachname:Stenzel
Nation: Deutschland
Verein:SC Freiburg
Geboren am:20.03.1996


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