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22.02.2016, 16:10

Rangnick-Elf verbucht gegen Berlin bislang höchsten Saisonsieg

"On Fire": Leipzig auf dem Weg in die Bundesliga

Nach der jüngsten 0:1-Niederlage auf St. Pauli hat sich Tabellenführer Leipzig am Freitag eindrucksvoll zurückgemeldet. Mit 3:0 und damit dem bislang höchsten Saisonsieg untermauerte das Team von Trainer Ralf Rangnick seine Tabellenführung. In den letzten 13 Spielen gingen die Leipziger elfmal als Sieger vom Platz und lassen damit keinen Zweifel am Aufstieg in die Bundesliga aufkommen. Einzig unklar ist bislang, wer ab der kommenden Saison bei den Bullen auf der Trainerbank sitzen wird.

Dominik Kaiser (l.), Yussuf Poulsen (M.) und Lukas Klostermann (r.)
Noch aufzuhalten? Dominik Kaiser (l.), Yussuf Poulsen (M.) und Lukas Klostermann (r.) bejubeln das 1:0 gegen Union Berlin.
© imagoZoomansicht

Auch im 250. Pflichtspiel demonstrierten die Leipziger ihre aktuelle Überlegenheit in der 2. Liga und ließen Union Berlin beim 3:0 kaum eine Chance. "Bei uns waren alle 'on fire'. Da hatte man das Gefühl, dass du einen Stromschlag kriegst, wenn du einen von denen berührst", geriet RB-Coach Rangnick nach dem bislang höchsten Saisonsieg seiner Mannschaft ins Schwärmen. Der 57-Jährige lobte vor allem die "Wucht und Synchronizität", mit der seine Spieler gegen die Berliner agierten. Nach der Niederlage auf St. Pauli präsentierte sich der Spitzenreiter damit wieder in Bestform und räumte alle Zweifel aus, dass irgendwer die Bullen auf ihrem Weg in die 1. Liga noch aufhalten kann. Leipzig habe "hier in der Liga nichts zu suchen", meinte auch Union-Kapitän Benjamin Kessel.

Leipzig formt auf dem Platz eine harmonische Einheit

Während die RB-Spieler zu Beginn der Saison noch stark zusammengewürfelt wirkten, hat sich inzwischen eine Einheit geformt, die harmonisch zusammenspielt, selbstbewusst auftritt und auch eine Niederlage wie die gegen St. Pauli einfach wegsteckt. "Ich war sehr erleichtert, dass nach dem Auswärtsspiel gegen St. Pauli heute die Dinger wieder reingegangen sind", freute sich Stürmer Yussuf Poulsen. Über die eigene Überlegenheit gegen Berlin waren aber selbst die Spieler ein bisschen erstaunt. "Wir haben sie einfach festgenagelt in ihrer Hälfte", analysierte Mittelfeldspieler Rani Khedira, und Marvin Compper fügte hinzu: "Wir haben den Gegner gar nicht erst an einem Erfolgserlebnis riechen lassen."

Während sich die Mannschaft gefunden hat, ist der Verein aber immer noch auf der Suche nach einem neuen Trainer. Denn RB-Coach Rangnick will sich nach dieser Saison wieder ganz auf seinen Job als Sportdirektor konzentrieren. Bis spätestens zur Länderspielpause Ende März haben sich der Vorstandsvorsitzende Oliver Mintzlaff und Rangnick das Ziel gesetzt, einen geeigneten Nachfolger zu präsentieren. Wunschkandidat ist dabei weiterhin Markus Weinzierl vom FC Augsburg, der sich aber bislang nicht über seine Zukunft geäußert hat und an dem auch andere Vereine interessiert sind. Eine mögliche Alternative für die Leipziger wäre wohl FCN-Coach René Weiler. In den nächsten Wochen arbeiten Rangnick und seine Mannschaft aber erst einmal weiter fleißig daran, den Verein mit einem Aufstieg in die Bundesliga für mögliche Trainerkandidaten umso attraktiver zu machen.

kon/oh

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Vorname:Rani
Nachname:Khedira
Nation: Deutschland
Verein:RB Leipzig
Geboren am:27.01.1994

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Vorname:Yussuf
Nachname:Poulsen
Nation: Dänemark
Verein:RB Leipzig
Geboren am:15.06.1994

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Nation: Deutschland
Verein:RB Leipzig
Geboren am:14.06.1985

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Nachname:Rangnick
Nation: Deutschland


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