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17.02.2016, 20:33

Schwere Aufgabe beim Aufstiegskandidaten

Mut statt Miesmacherei beim FSV Frankfurt

Nach dem schwachen Auftritt gegen Greuther Fürth (1:2) will der FSV Frankfurt am Freitag auf St. Pauli Wiedergutmachung betreiben.

FSV Frankfurt
Mut zusprechen: Der FSV Frankfurt steht vor der nächsten schweren Aufgabe.
© imagoZoomansicht

"Etwas gedrückt" sei die Stimmung nach der 1:2-Niederlage gegen Fürth gewesen, berichtet FSV-Coach Tomas Oral. "Aber wir haben das Spiel genauso seriös aufgearbeitet und analysiert, wie wir es vorher schon gemacht haben." Schwankungen müsse man immer einkalkulieren, vor allem nach einem Umbruch wie im Sommer. Was danach möglich ist, demonstriere derzeit der kommende Gegner St. Pauli.

Der FSV hat von seinen jüngsten neun Begegnungen nur eine gewonnen - drei Unentschieden und fünf Niederlagen. Entsprechend sind die Hessen in der Tabelle am vergangenen Spieltag auf Rang 15 abgerutscht. Auf den Relegationsplatz, den aktuell der SC Paderborn belegt, sind es aber immerhin noch sechs Punkte Puffer. Von Panikmache ist der FSV entsprechend weit entfernt, wie auch Fanol Perdedaj erklärt: "Wir haben genug erfahrene Spieler, die mit der Situation umgehen können."

Oral gibt zu bedenken: "Ich weiß, dass wir viele junge Spieler haben. Der Umbruch vergangenen Sommer wird gerne mal vergessen. Dass Schwankungen da sind, dass mancher Spieler aus der 3. Liga oder aus dem Ausland nicht direkt von Anfang an die 2. Liga beherrscht, ist auch klar." Das müsse man immer einkalkulieren. Enttäuscht gewesen sei er nach dem Fürth-Spiel nicht von einzelnen Spielern, stellte Oral klar, forderte aber auch: "Wir müssen konzentrierter auf den Positionen arbeiten."

Was gibt es Schöneres, als Freitagabend auf St. Pauli zu spielen?Thomas Oral

Ein gutes Beispiel für den FSV könne der FC St. Pauli sein, glaubt Oral: "Sie sind uns 12 Monate voraus. Mit der identischen Mannschaft haben sie vergangenes Jahr gegen den Abstieg gespielt und aktuell läuft es in eine andere Richtung." Die Mannschaft von Trainer Ewald Lienen hat von ihren jüngsten fünf Spielen nur eines verloren (drei Siege und ein Unentschieden) und ist damit weiter mittendrin im Aufstiegskampf. "St. Pauli hat eine sehr kompakte Truppe, die gegen uns nicht mit aller Macht versuchen wird, Ballbesitz-Fußball zu spielen", sagt der Frankfurter Trainer.

"Für uns gilt es, nicht alles mies zu machen, sondern den Jungs Mut zuzusprechen, damit sie mit voller Überzeugung in das Spiel gehen. Was gibt es Schöneres, als Freitagabend auf St. Pauli zu spielen", ergänzt Oral. Personelle Umstellungen wird es am Freitag definitiv geben. Einer der größten Wackelkandidaten ist Felipe Pires, der nach seiner ganz schwachen Leistung gegen Fürth (kicker-Note 6) erst einmal auf der Bank Platz nehmen dürfte.

cfl/Susanne Müller

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weitere Infos zu Felipe Pires

Vorname:Felipe Augusto
Nachname:Rodrigues Pires
Nation: Brasilien
Verein:Austria Wien
Geboren am:18.04.1995

weitere Infos zu Oral

Vorname:Tomas
Nachname:Oral
Nation: Deutschland
Verein:Karlsruher SC