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10.02.2016, 22:51

St. Pauli erwartet auswärtsstarken Tabellenführer

Lienen: "Leipzig hat den Kampf angenommen"

Der Start ins neue Fußballjahr gelang dem FC St. Pauli mit dem 2:0-Auswärtssieg in Fürth. Zum Heimauftakt 2016 wartet auf die Hamburger am Freitagabend (18.30 Uhr, LIVE! auf kicker.de) nun allerdings die denkbar schwerste Aufgabe: Spitzenreiter Leipzig wird am Millerntor vorstellig, wo St. Pauli die letzten beiden Heimspiele in den Sand setzte.

Ewald Lienen
Starker Start - jetzt kommt Leipzig: St.-Pauli-Coach Ewald Lienen.
© imagoZoomansicht

"Leipzig ist das Maß aller Dinge, das hat die Mannschaft wieder gegen Braunschweig bestätigt", wollte Ewald Lienen bei seiner Pressekonferenz gleich für eine klare Rollenverteilung sorgen. Die Leipziger hatten sich im ersten Spiel des Jahres stark präsentiert und mit dem 2:0 gegen die Eintracht den sechsten Sieg in Folge eingefahren, zehn der letzten elf Ligaspiele hat das Team von Ralf Rangnick gewonnen. Der Vorsprung des Tabellenführers auf Platz drei beträgt bereits acht, der auf die viertplatzierten "Kiez-Kicker", die am Freitag in Sondertrikots auflaufen werden, schon elf Punkte.

Viel spricht vor dem Duell mit den auswärts noch ungeschlagenen Sachsen (7/3/0) also nicht gerade für St. Pauli, das am Millerntor zuletzt gegen den KSC (1:2) und den 1. FC Nürnberg (0:4) verlor. Außer die Erinnerung ans Hinspiel vielleicht: Dank eines Treffers von Lennart Thy feierte St. Pauli am vierten Spieltag einen 1:0-Auswärtscoup in Leipzig. Doch auch das ist kein Maßstab mehr, wenn es nach Lienen geht: "Vor einem halben Jahr war es noch so, dass sich Leipzig durch Härte aus dem Konzept bringen lassen hat. Mittlerweile haben sie den Kampf angenommen."

Sie bekommen keine zweite Mannschaft mit Nationalspieler auf den Platz.Ewald Lienen mit einem Augenzwinkern über Leipzigs Schwäche

Vor allem das Gegenpressing hat Lienen als Stärke des kommenden Gegners ausgemacht: "In Ballnähe häufen sie sehr viele Spieler an, um Gegenangriffe abzuwehren. Es wird eine schwierige Aufgabe, eigene Konter zu initiieren." Sollte es einmal Räume geben, gelte es, "schnell zu handeln und mit wenigen Kontakten zu spielen".

"Wir müssen eine Schippe drauflegen"

Es kommt einiges zu auf die Defensive der Lienen-Elf, die sich beim 2:0-Erfolg in Fürth als überaus stabil präsentierte. Leipzig wird jedoch ein anderes Kaliber, wie auch der Trainer weiß: "Bei allem Respekt gegenüber den Fürthern - uns erwartet zwar ein ähnliches Spiel, allerdings sind die Anforderungen aufgrund der Qualität der Leipziger viel höher. Das Tempo wird ein anderes sein - da müssen wir eine Schippe drauflegen", meinte Lienen, der sich in Sachen Aufstellung noch nicht in die Karten blicken ließ. Jan-Philipp Kalla kehrte nach überstandener Verletzung ins Mannschaftstraining zurück, auch Joel Keller ist wieder fit.

ski

10.02.16
 
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